www.netzwerktotal.de



Willkommen Gast. Bitte Einloggen oder Registrieren


Folgen Sie uns!      
   

   

NetzwerkTotal empfiehlt das Surface mit Windows RT  

  ÜbersichtHilfeSuchen Downloads Online Shop EinloggenRegistrieren  
 
Seitenindex umschalten Seiten: 1
Thema versenden Drucken
Alternativen zu Ncomputing für Grundschule (Gelesen: 2718 mal)
Olli_T.
YaBB Newbies
*
Offline


Ich liebe NetzwerkTotal!

Beiträge: 3
Alternativen zu Ncomputing für Grundschule
17.12.2008 um 19:00:44
 


Hallo!

Kennt jemand Systeme, die ähnlich funktionieren wie NComputing?
Also viele Arbeitsplätze und nur ein Rechner!


Hintergrund:
Ich engagiere mich im Förderverein einer kleinen Grundschule. Der PC-Raum soll erneuert werden und 20-25 Arbeitsplätze umfassen.
Bisher fasst der Raum zehn ausrangierte Rechner, die zu einem Netzwerk zusammengeschlossen sind (Windows 2000).
Neue Rechner sind für die Schule nicht finanzierbar und auch überdimensioniert.

Über eine Firmenspende sind zwanzig 15"TFT-Bildschirme vorhanden. Tastaturen, Mäuse, Verkabelung, Drucker, Switch usw. sind vorhanden bzw. es stehen Spender bereit.
Der Schulträger übernimmt die Kosten für die Verkabelung im Haus zum Internetanschluss sowie die Aufstockung des Mobiliars, ferner die Kosten für Software und Lizenzen. Der eine entsprechend ausgestattete Rechner ist finanzierbar.

Statt eines Sammelsoriums von 20 alten Einzelrechnern suchen wir eine wartungsärmere und weniger Strom verbrauchende Lösung.
Die bisherige Stromversorgung würde 20 Einzelrechner nicht vertragen. Das Problem an NComputing ist der Preis (L230 ca. 180€x20=3600€), gebraucht finden sich kaum Geräte.
Ich habe schon vor Jahren in einer Bibliothek erlebt, dass an den Arbeitsplätzen nur Monitor und Eingabegeräte standen. Also, ich verweise auf die Frage am Anfang des Postings.

Danke für mögliche Antworten,
auch im Namen der zukünftigen Nutzer!
Zum Seitenanfang
 
 
IP gespeichert
 
Joshua
Expertenmember
*****
Offline



Beiträge: 5932
Offenbach
Geschlecht: male
Re: Alternativen zu Ncomputing für Grundschule
Antwort #1 - 17.12.2008 um 19:05:23
 


Was man machen könnte, wäre auf der performanten Maschine einen Terminalserver samt entsprechenden Lizenzen zu installieren. Als "Endgeräte" würden dann auch Uralt-Rechner oder eben Thinclients in Frage kommen, die sich einfach per RDP auf den Terminalserver verbinden und alles dort ausführen.

Cheers,
Joshua
Zum Seitenanfang
 

There's only 10 kind of people - those who understand binary and those who don't.
Homepage joerg.ott  
IP gespeichert
 
Olli_T.
YaBB Newbies
*
Offline


Ich liebe NetzwerkTotal!

Beiträge: 3
Re: Alternativen zu Ncomputing für Grundschule
Antwort #2 - 17.12.2008 um 19:17:07
 


Wie gesagt, Lizenzen sind kein Problem. Also auch Windows Server 2003 oder 2008 nicht. Andere Betriebssysteme außer Windowssystemen entfallen leider; bestimmte Software nur für Windows vorhanden! Budget ist vorhanden, dafür aber leider nur dafür verwendet werden.

Thinclients: Was kosten Sie? Gibt es irgendwo eine Übersicht, um sich mit dem Thema näher auseinander zu setzen. Ich habe es bisher nicht weiter verfolgt. Bei gebrauchten Lösungen weiß ich nicht, worauf ich achten muss!

Zu den Uraltrechnern: Erfahrungsgemäß ist dann ständig irgendwas und diese Arbeit wollen wir uns ersparen.
Zumal manche (zumeist ältere) Lehrerin selbst bei einfachsten Problem überfordert ist und dann die Akzeptanz und die Nutzung in der Breite wieder sinkt.
Zum Seitenanfang
 
 
IP gespeichert
 
sk
Full Member
***
Offline



Beiträge: 177
Re: Alternativen zu Ncomputing für Grundschule
Antwort #3 - 17.12.2008 um 22:26:32
 


Hallo Olli_T,

aus eigener Erfahrung:  vergesst sämtliche Terminalserverlösungen in pädagogischen Netzen! Auch NComputing, denn auch diese Lösung ist letztlich ein Terminalserveransatz.
An weiterführenden Schulen können Terminalserver eine sinnvolle Ergänzung sein - an Grundschulen nicht.

Der Grund ist die exzessive Verwendung von multimedialer Lernsoftware sowie von Uralt-Programmen in den Grundschulen. Bestenfalls 40% der Grundschul-Lernprogramme lassen sich befriedigend über einen Terminalserver betreiben. Spätestens wenn Frau X mit 50 Demo-CDs von der nächsten Didacta wiederkommt und der Großteil davon nicht oder nicht zufriedenstellend läuft, ist die Akzeptanz der Lösung dahin.

So schön ein Terminalserveransatz auch wäre - in Grundschulen helfen nur windowsbasierte Fatclients. Deren Betreuungsaufwand kann man auf ein erträgliches Maß runterdrücken, indem man standardisiert und automatisiert sowie den Support in fachkundige Hände legt. Das ist - wie die Infrastrukturausstattung - Aufgabe des Schulträgers.

Gruß
sk



Zum Seitenanfang
 
 
IP gespeichert
 
Olli_T.
YaBB Newbies
*
Offline


Ich liebe NetzwerkTotal!

Beiträge: 3
Re: Alternativen zu Ncomputing für Grundschule
Antwort #4 - 18.12.2008 um 19:02:57
 


Sk, erst mal Danke für deine Äußerung!

Viele Grundschullernprogramme sind doch eigentlich für zu Hause gemacht. Um diese Software geht es ja auch nicht. Diese Programme bieten meist zwar eine motivierende Umgebung, aber pädagogisch ist dies zu wenig. Schließlich werden sie ja in der Unterrichtszeit genutzt! Und von den besseren Programmen (ich gehe jetzt mal nach den Softwareempfehlungen des Ministeriums bzw. des Landesmedienzentrums) ist eine ausreichende Anzahl terminalserverfähig.
Einen beträchtlichen Nutzungsanteil sollen z.B. Webquests einnehmen. Hier haben einige Referendare in den letzten Jahren bereits tolle Webquests zusammengestellt, die vom Kollegium fast durchgehend eingesetzt werden. Eine weitere regelmäßige Nutzung wäre durch die Schülerzeitung gegeben.

Zu der Verantwortung des Schulträgers: Ich schreibe aus Baden-Württemberg und im gültigen Bildungsplan ist die Arbeit mit dem Computer nicht vorgeschrieben. Die Äußerungen einiger Leute, in Grundschulen gehörten keine Computer, tun ihr übriges: der Schulträger lehnt - wie etliche weitere in der Umgebung - es ab, Grundschulen mit Computern auszustatten. Für alle Grundschulen! Rechtlich ist dies nach Auskunft des Regierungspräsidiums ok, der Schulträger ist hierzu nicht verpflichtet. Es ist dem Verhandlungsgeschick der Schulleitung zu verdanken, dass es ein Entgegenkommen gibt (im Gegenzug verzichtet z.B. die Verwaltung der Schule für ein Jahr auf einen Teil ihres PC-Budgets). Sprich ein Nullsummenspiel für den Schulträger.

Würde der Schulträger die Ausstattung übernehmen, bräuchten wir als Förderverein uns ja nicht einzuschalten.
Die einzige Alternative wäre gar keine PC-Ausstattung in dieser Grundschule.
Zum Seitenanfang
 
 
IP gespeichert
 
felix1
God Member
*****
Offline


Der PC ist nur ein Haufen
dummer Draht

Beiträge: 8048
Geschlecht: male
Re: Alternativen zu Ncomputing für Grundschule
Antwort #5 - 18.12.2008 um 22:55:40
 


sk schrieb am 17.12.2008 um 22:26:32:
aus eigener Erfahrung:  vergesst sämtliche Terminalserverlösungen in pädagogischen Netzen! Auch NComputing, denn auch diese Lösung ist letztlich ein Terminalserveransatz.
An weiterführenden Schulen können Terminalserver eine sinnvolle Ergänzung sein - an Grundschulen nicht.

Kann ich nicht nachvollziehen.
sk schrieb am 17.12.2008 um 22:26:32:
Der Grund ist die exzessive Verwendung von multimedialer Lernsoftware sowie von Uralt-Programmen in den Grundschulen. Bestenfalls 40% der Grundschul-Lernprogramme lassen sich befriedigend über einen Terminalserver betreiben. Spätestens wenn Frau X mit 50 Demo-CDs von der nächsten Didacta wiederkommt und der Großteil davon nicht oder nicht zufriedenstellend läuft, ist die Akzeptanz der Lösung dahin.

Falsch Ärgerlich Der Admin entscheidet, was auf dem TS instaliert wird Zwinkernd
sk schrieb am 17.12.2008 um 22:26:32:
So schön ein Terminalserveransatz auch wäre - in Grundschulen helfen nur windowsbasierte Fatclients.

Wo nimmst Du das her?
sk schrieb am 17.12.2008 um 22:26:32:
Deren Betreuungsaufwand kann man auf ein erträgliches Maß runterdrücken, indem man standardisiert und automatisiert sowie den Support in fachkundige Hände legt. Das ist - wie die Infrastrukturausstattung - Aufgabe des Schulträgers.

Das kostet aber nicht vorhandenes Geld.

Felix
Zum Seitenanfang
 

Kein Service per PN und e-Mail!!!!!
 
IP gespeichert
 
sk
Full Member
***
Offline



Beiträge: 177
Re: Alternativen zu Ncomputing für Grundschule
Antwort #6 - 19.12.2008 um 03:07:54
 


Hallo,

Olli_T. schrieb am 18.12.2008 um 19:02:57:
Und von den besseren Programmen ... ist eine ausreichende Anzahl terminalserverfähig.
Wer hat denn festgelegt, was "ausreichend" ist? Selbst wenn das gesamte Kollegium zuvor umfassend informiert wurde und jeder Einzelne "Ja" dazu gesagt hat, dass nur noch terminalserverfähige Software eingesetzt wird, ist diese Aussage auf nicht allzu lange Dauer keinen Pfifferling wert. Wenn 3 von 4 Lehrbuch-CDs nicht befriedigend laufen, ist die Akzeptanz der Lösung schnell dahin.

Olli_T. schrieb am 18.12.2008 um 19:02:57:
der Schulträger lehnt ... es ab, Grundschulen mit Computern auszustatten...
Den Thread werde ich mir bookmarken, damit ich Ihn hervorzaubern kann, wenn unsere Schulleiter mal wieder jammern.
Nur mal so zum Vergleich: Bei uns hat jede Grundschule in jedem Klassenraum 1-2 PCs und zusätzlich noch - soweit räumlich möglich - einen PC-Raum mit meist 15+1 Rechnern. Hinzu kommen noch Drucker, Notebooks, Beamer, WLAN usw. All das wird von der DV der Stadt beschafft, eingerichtet, supportet und alle 4-4,5 Jahre ersetzt. Die Lehrer und Schulleitungen müssen sich um (fast) nichts kümmern.

Olli_T. schrieb am 18.12.2008 um 19:02:57:
Die Äußerungen einiger Leute, in Grundschulen gehörten keine Computer
Auch ich stelle mir durchaus häufig die Sinn-Frage...

Olli_T. schrieb am 18.12.2008 um 19:02:57:
Würde der Schulträger die Ausstattung übernehmen, bräuchten wir als Förderverein uns ja nicht einzuschalten. ... Ich schreibe aus Baden-Württemberg
Gerade wenn es von Seiten des Schulträgers keine Unterstützung gibt, dann macht keine Experimente, sondern hängt Euch an die Musterlösung des Landesmedienzentrums dran! Das ist eine standardisierte Lösung, für die man beim LMZ kostenlos bzw. künftig wohl für sehr kleines Geld Support bekommt. Es gibt auch Firmen, die sich auf die Unterstützung dieser Lösung spezialisiert haben.
Das Problem beim gut gemeinten Engagement der Eltern ist, dass es wegfällt wenn die Kinder auf die weiterführenden Schulen wechseln. Dann findet sich häufig keiner mehr, der sich so stark engagieren will oder kann, wie es diejenigen getan haben, die das Projekt aufgezogen.
Problematisch ist ja nicht die Beschaffung, sondern die Administration und der Support. Die Realiaität sieht dann meistens so aus: Die Lehrer sind um 13h zu Hause. Nur 1-2 engagierte Eltern sitzen bis 23h im PC-Raum, installieren Software und beseitigen Störungen. Wird man immer jemanden finden, der sich das antut?
Es rächt sich schnell, wenn man keine Standardlösung im Einsatz hat - selbst wenn die Eigenlösung besser ist.

felix1 schrieb am 18.12.2008 um 22:55:40:
sk schrieb am 17.12.2008 um 22:26:32:
Spätestens wenn Frau X mit 50 Demo-CDs von der nächsten Didacta wiederkommt und der Großteil davon nicht oder nicht zufriedenstellend läuft, ist die Akzeptanz der Lösung dahin.

Falsch Ärgerlich Der Admin entscheidet, was auf dem TS instaliert wird Zwinkernd
Träum weiter! Der Admin mag entscheiden, was auf dem TS installiert wird, aber er entscheidet nicht, welche Software zum Einsatz kommt. Das geben die Anwender - hier die Lehrer - vor. Der Admin muss zusehen, dass er die gewünschte Software ans laufen bekommt. Wenns nicht über den TS geht, dann muss er sich eben etwas anderes einfallen lassen. Das ist in Unternehmen so, das ist in modernen Behörden so und auch in Schulen.
Die IT ist Dienstleister - egal ob intern oder outgesourced. Auch eine interne IT-Abteilung trifft heute im Wesentlichen nur noch grundsätzliche Technologieentscheidungen und setzt technische Rahmenbedingungen, die aber letztlich auch auf den Anwenderbedarf hin ausgerichtet werden müssen. Man kann sicherlich beratend bei der Softwareauswahl Einfluss nehmen, aber man kann im Zweifel nicht ständig gegen die Anwender ankämpfen, so unvernünftig sie manchmal auch sein mögen. Denn wenn die Unzufriedenheit der Anwender zu groß wird, steht irgendwann der IT-Dienstleister in Frage.

felix1 schrieb am 18.12.2008 um 22:55:40:
sk schrieb am 17.12.2008 um 22:26:32:
So schön ein Terminalserveransatz auch wäre - in Grundschulen helfen nur windowsbasierte Fatclients.
Wo nimmst Du das her?
Reichen Dir 8 Jahre Erfahrung in diesem Aufgabenbereich und die Betreuung von derzeit über 600 Arbeitsplätzen allein in den pädagogischen Netzen an 16 Schulen aus? Natürlich kenne ich auch Terminalserverprojekte in anderen Gemeinden, deren Einsatzszenarien und vorallem auch deren wirklichen Zufriedenheitsgrad "hinter vorgehaltener Hand". Wir tauschen uns auch kreisweit unter den Schuladmins aus: Meines Wissens setzt keiner meiner Kollegen im Kreis in den Grundschulen Terminalserver ein, obwohl bei den Schulträgern für die Anbindung von abgesetzten Büros, Heimarbeitsplätzen und Roadwarriors sehrwohl Citrix-Farmen im Einsatz sind. Teilweise machen das die selben Leute sogar in Personalunion: (Mit-)Betreuung der Citrix-Farm "fürs Haus" und nebenbei die Schulnetze. Vermutlich sind die einfach nur zu dämlich, die Technologie des einen Arbeitsgebietes auf das andere zu übertragen?
Hier mal was das Landesmedienzentrum BW dazu meint: http://www.landtag-bw.de/wp13/drucksachen/1000/13_1785_d.pdf
Bis heute sehen die TS nur als Komplementärtechnik: http://www.support-netz.de/wml-terminalserver-client.html
Aber vermutlich haben die auch keine Ahnung.

Gruß
Steffen
Zum Seitenanfang
 
 
IP gespeichert
 
felix1
God Member
*****
Offline


Der PC ist nur ein Haufen
dummer Draht

Beiträge: 8048
Geschlecht: male
Re: Alternativen zu Ncomputing für Grundschule
Antwort #7 - 19.12.2008 um 21:36:00
 


@sk
Du hast den Einstiegspost nicht richtig gelesen Zwinkernd Über die Anzahl der betreuten User und Netze kann man sich sicherlich mal per PN austauschen. Ebenso über die eingesetzte Hard- und Software. Die Diskussion darüber ist für die TOs eher verwirrend.
Zitat:
Ich engagiere mich im Förderverein einer kleinen Grundschule.

Über Sinn und Unsinn von PCs in einer Grundschule kann man trefflich streiten. Letztendlich entscheidet der Geldgeber, was abläuft. So ist nun mal das Leben. Und unter dem Strich sind wir wieder bei der Antwort von Joshua: Terminalserver. Und jetzt von mir dazu, wenn es das Netz hergibt: Thinclients Zwinkernd
Und dann können wildgewordene Leerer/innen auf und nieder springen und sonst was machen. Sie solltem mit dem zufrieden sein, was sie haben.


Felix
Zum Seitenanfang
 

Kein Service per PN und e-Mail!!!!!
 
IP gespeichert
 
Seitenindex umschalten Seiten: 1
Thema versenden Drucken

    

NetzwerkTotal ForumWindows Betriebssysteme - Hilfe & SupportSoftware, Hardware, Audio und Video (Problemlösungen)

Unsere Empfehlung: Ein Umstieg auf Windows 8 lohnt sich!


Diese Nachricht verlinken: