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| | DFÜ-Server
unter Windows 98 Als erstes brauchen Sie das Winsock-Update (nur
für Windows 95) und das DFÜ-Update von Microsoft. Winsock-Update ist die Datei wsockupd.exe (189kb). DFÜ-Update ist die Datei msdun13.exe (2361kb). Beide Dateien kann man sich auch von Microsoft downloaden oder mit einer ftp-searchengine suchen lassen. Zuerst das Winsock-Update installieren und dann das DFÜ-Update (sind englische Versionen funktioniert aber trotzdem). Bei den Abfragen während der Installation die englischen Versionen installieren lassen. Alle Einstellungen der vorhandenen DFÜ-Einwahlverbindungen bleiben bestehen.
Vorbereitungen:
Klicken Sie auf "Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Software".
Wählen Sie den "DFÜ-Server " aus.
Konfiguration: 
Nach der Installation im "DFÜ-Netzwerk" gibt es dann unter Verbindungen den Eintrag DFÜ-Server. Es erscheint dann "DFÜ/Dial-Up Server" Fenster: 
Hier werden alle Modems und ISDN Karten mit denen man eine DFÜ Verbindung aufmachen kann auf den verschiedenen Registerkarten angezeigt (Falls keine ISDN Geräte aufgeführt sind muss noch mal msisdn.exe ausgeführt werden). Hier wählt man nun das Gerät aus mit dem die DFÜ Verbindung aufgebaut werden soll. Für dieses Gerät muss man nun "Zugriff für Anrufer aktivieren" anklicken damit das Gerät auf eingehende Anrufe reagiert (evtl. muss man mit den zum Gerät, z.B. ISDN-Karte, passenden Programmen eine Anrufannahme grundsätzlich einschalten). Bei Bedarf unter "Kennwortschutz" ein Passwort vergeben, dann "Servertyp"
anklicken und den "PPP: Windows95, Windows NT..." auswählen und unter "Erweitere Optionen" beide Kästchen anklicken. Jetzt "Übernehmen" klicken und der Server läuft. 
Der Server läuft nun solange,
wenn Sie "Zugriff für Anrufer aktivieren" angeklickt/ausgewählt haben. Es erscheint ein kleines Icon in der Taskleiste, auch wenn das Serverfenster geschlossen wurde. | | | |
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Konfiguration
der DFÜ-Verbindung Derjenige der sich bei einem DFÜ-Server einwählen will muss eine neue "DFÜ-Verbindung" im DFÜ-Netzwerkfenster erstellen. 
Klicken Sie
dazu doppelt auf das Symbol: "Neue Verbindung erstellen". 
Tragen Sie im Feld den Namen der neu zu erstellenden DFÜ-Verbindung ein. In der Listbox "Wählen Sie ein Gerät" oder "Wählen Sie ein Modem aus" das gewünschte Gerät auswählen und auf "Weiter" klicken. 
Tragen Sie unter "Ortskennzahl" die Vorwahl der Nummer des Rechners ein, der angewählt werden soll. Unter "Rufnummer"
tragen Sie die Nummer des Rechners ein, der angewählt werden soll. Nicht
vergessen den Land auszuwählen. Dann klicken Sie auf "Weiter" und im darauf folgenden Fenster
klicken Sie auf "Fertig stellen". Nun wird eine Neue DFÜ-Verbindung im DFÜ-Netzwerkfenster angezeigt. Diese muss man noch mit einem klick der rechte Maustaste auf das "Verbindungssysmbol" konfigurieren. Wichtig ist hierbei nur die Registerkarte "Servertypen".
- "Erweiterte Optionen" "Am Netzwerk anmelden" muss nur bei Anmeldung an einem Windows NT Rechner angeklickt werden
(man kann es auch anklicken aber der Loginvorgang dauert dann viel länger).
- "Software-Komprimierung aktivieren" anklicken. "Verschlüsseltes Kenwort anfordern" muss man auch nicht anklicken (kein Häkchen).
- "Zulässige Netzwerkprotokolle" NetBEUI kann man nehmen aber IPX/SPX Compatible ist schneller und für Spiele wichtig. TCP/IP funktioniert nicht mit dem DFÜ-Server. Top | | | | |
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Arbeiten mit einer DFÜ-Verbindung mit einem DFÜ-Server. - Datenaustausch über eine DFÜ-Verbindung:
Wenn die Verbindung klappt kann man den Entfernten Rechner im Windows Explorer mit einem rechten Mausklick auf "Netzwerkumgebung" suchen lassen (Der Name des Rechners muss unter "Systemsteuerung/Netzwerk" Registerkarte "Identifikation" eingetragen sein) und dann die freigegebenen Dateien, Ordner oder Festplatten ganz normal benutzen. Man kann auch Netzlaufwerke verbinden wie in einem Windows 95 Per-to-Per Netz. Der Rechner wird aber nicht unter Netzwerkumgebung angezeigt.
- Drucken über eine DFÜ-Verbindung:
Über eine DFÜ-Verbindung kann man wie in einem normalen Windows 95 Per-to-Per Netz Drucker als Netzwerkdrucker einrichten.
- Spielen über eine DFÜ-Verbindung:
Mit entsprechenden IPX Netzspielen kann man über eine IPX basierte DFÜ Verbindung spielen. Spiele wie Quake die man nur über TCP/IP (Internet Protokoll) spielen kann, kann man über so eine DFÜ-Verbindung nicht spielen da der DFÜ-Server nicht als IP-Server fungieren kann. Top | | | | |
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DFÜ-Server
soll erst nach mehrmaligen klingeln abheben Wollen Sie den DFÜ-Server so konfigurieren das er z.B. erst nach dem dritten Klingelzeichen abhebt. Das können Sie nur über die Registry verändern, da Microsoft unter den Einstellungen des DFÜ-Servers nichts dafür vorgesehen hat.
Unter:
HKEY_LACAL_MACHINE\ System\ CurrentControlSet\ Services\ Class\ Modem\ 000x\ Answer
(bei einem Modem steht x für 0, für jedes weitere angeschlossene Modem erhöht sich die Zahl um 1)
Hier finden Sie als Wert die Zeichenfolge "1" welche einfach umbenennen werden muss (z.B. in "ausschalten")
Unter:
HKEY_LACAL_MACHINE\ System\ CurrentControlSet\ Services\ Class\ Modem\ 000x\ Monitor
(bei einem Modem steht x für 0, für jedes weitere angeschlossene Modem erhöht sich die Zahl um 1) ändere den Wert " 1 " von " ATS0=0 " in " ATS0=3 "
Jetzt hebt das Modem erst nach dem drei Klingelzeichen ab.
Hinweis:
Setzen der Rufnummer bei ausgehenden Rufen: ATS49=<Rufnummer>
Setzen der Rufnummer bei eingehenden Rufen: ATS50=<Rufnummer>
Wenn Sie mehrere AT-Befehle eingeben wollen, werden diese durch ein Semikolon ( ; ) und durch eine folgende Leerstelle voneinander getrennt. Die Buchstaben AT werden nur beim ersten Eintrag angegeben.
z.B.: AT S31=2; S49=47110815; S50=47110815;
Beachten Sie, dass die Deutschlandkennziffer (+49) und die jeweilige örtliche Vorwahl hier NICHT konfiguriert werden.
Ist der ISDN-Controller am S0-Bus einer Telefonanlage angeschlossen, die nur die Nebenstellen und nicht die komplette MSN verwaltet, ist auch nur die jeweilige Nebenstelle einzutragen. | | | | | |