Moderne Überwachungssysteme mit NetzwerkkamerasEine weltweit immer wichtiger werdende Sparte der IT-Branche sind Sicherheitstechnologien. Eigenheimbesitzer wollen so ihr Hab und Gut schützen. Bürger mit Wohnungen in unsicheren Lagen oder mit erhöhter Kriminalität fühlen sich nicht mehr sicher. Lang leerstehende Ferienwohnungen, Lagerhäuser oder über Nacht unbewachte Firmengebäude in Industriegebieten sind Zielscheiben von Einbrechern. Zudem wird Videoüberwachung auch eingesetzt, um bettlägerige, ältere Menschen oder Säuglinge bei Abwesenheit zu beobachten, um deren Wohlergehen zu sichern. Doch welche technischen Voraussetzungen und tatsächlichen Fähigkeiten bergen Alarmsysteme?



Moderne Überwachungssysteme mit Netzwerkkameras

Technischer Hintergrund
Das Herz moderner Überwachungssysteme ist häufig eine Festplatte. Diese besitzt eine Verbindung zu einer herkömmlichen, sprich analogen Kamera oder mehreren Kameras. Grundsätzlich sammeln letztere Datenmaterial. Dabei handelt es sich konkret um Fotos oder Videoclips, welche auf der Platine in der Regel in gängigen Formaten gespeichert werden.

Moderne IP-Alarmanlagen von Dienstleistern wie Lupus-Electronics.de benötigen dabei im Gegensatz zu früheren Überwachungssystemen keine eigens verlegten Kabel. Lediglich ein Netzwerkkabel, welches den Router mit der gesamten Anlage verbindet, ist vonnöten. Sensoren und Melder hingegen stehen per Funk mit der Zentrale in Verbindung. Mittlerweile können bei Anlagen in der Preisklasse unter 800 Euro über 150 Sensoren in mehreren Bereichen mit 70 Hausautomationsmodulen sowie dem 3G-Modul zusammengeschlossen werden.

Sensorenleistung, Infrarotkameras
Hierbei können die erwähnten Sensoren nicht nur auf Erschütterungen reagieren, beispielsweise wenn Einbrecher versuchen, Fensterscheiben in den unteren Stockwerken eines weitläufigen Wohnhauses einzuschlagen oder an den Schlössern der Türen hantieren. Auch Rauchentwicklung, Wassereinbruch oder Bewegungen können registriert werden. Andere sind in der Lage, ausströmendes Gas, Hitze bei einem Brand oder andere Veränderungen in der Umgebung zu erkennen.

Bewegungsmelder sind schon länger bekannt. Sie reagieren in Treppenhäusern, Müllräumen oder an Hauszugängen und aktivieren die Lichtschalter. Auch bei Geschäften werden Bewegungsmelder eingesetzt, um etwa rechtzeitig gläserne Schiebetüren für die nahenden Kunden zu öffnen. In der Sicherheitstechnik jedoch sind auch Infrarotkameras (IRC) beliebt. Sie gelten als wirksamer, da sie nicht auf eine bestimmte Fläche begrenzt sind, was bei Bewegungsmeldern Standard ist. IRCs reagieren auf Veränderungen der Temperatur, also etwa auf die abgestrahlte Körperwärme von Eindringlingen menschlicher oder aber tierischer Natur. Sie können in der Regel einen größeren Bereich von bis zu 10 Metern überwachen.

 

Einrichtung und Steuerung
Vor Jahrzehnten wurde bei TV-Geräten die Fernbedienung als Errungenschaft eingeführt. Dies ist im Haus bei den häufig batteriebetriebenen Zentralen immer noch möglich. Allerdings haben viele Anbieter mittlerweile auch auf den Boom mobiler Technologien reagiert. Wenn der Nutzer einer IP-Alarmanlage ein mobiles Endgerät besitzt, also ein Smartphone, ein Handy, ein Notebook oder einen Tablet-PC, kann er heutzutage im Grunde von überall auf der Welt, wo WLAN etabliert ist, auf seine Zentrale zugreifen. Die Dienstleister haben Apps entwickelt, welche im Idealfall genau auf das verkaufte System zurechtgeschnitten sind.

Dabei ist es wichtig, dass die Anwendung auf das Betriebssystem des eigenen Endgerätes zugeschnitten ist. Populäre Betriebssysteme stellen beispielsweise iOS (Apple), Android (Samsung) oder Windows 8.1 (Microsoft) dar. So können die Nutzer nicht nur von zuhause, sondern auch unterwegs über die entsprechende Benutzeroberfläche ihr Alarmsystem einrichten und auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zurechtschneiden.

Dabei sind die erwähnten Daten, welche das System auf der mit dem Internet verbundenen Festplatte gespeichert hat, im Idealfall in Echtzeit (als Stream) abrufbar. Außerdem kann man sich beim Auslösen eines Alarms, der durch die Reaktion der Sensoren aktiviert wird, per SMS, Mail oder Warnton benachrichtigen lassen. Zudem kann man auf die Kameras zugreifen, aus- oder einzoomen und ihre Position verändern.



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