Samsung Galaxy S6Das Smartphone bildet, zumindest aus Verbrauchersicht betrachtet, den wesentlichen technischen Trend der vergangenen Jahre. Diese "Alleskönner" im handlichen Format kombinieren alle wichtigen Funktionen, insbesondere was die Kameratechnik anbelangt auch in erstaunlich hoher Qualität. Im Zuge des Durchmarsches fokussierten sich die Hersteller immer stärker auf ein bestimmtes Betriebssystem, Abstufungen eines Modells für verschiedene Nutzertypen sind heute die Regel. Längst schon gibt es "Light"-Varianten, die insbesondere den Absatzmarkt der Emerging Markets bedienen sollen.



Dank der mit einem neuen Smartphone verknüpften Mobilfunktarife werden aber auch teurere Modelle über eine bestimmte Nutzungsdauer subventioniert, sodass sich das Angebot verbreitert. Im Folgenden werden die Grundlagen der Bewertung eines Smartphones erläutert, um Kaufinteressenten eine Empfehlung geben zu können.

 

Samsung Galaxy S6

Der Smartphone-Markt ist immer in Bewegung - doch was sollten Smartphones technisch heute eigentlich drauf haben?

 

Die grundlegenden Überlegungen beim Kauf eines Smartphones

Wie eingangs erwähnt, entwickeln die Hersteller vor allem in Bezug auf das Nutzerverhalten verschiedene Modelle. Sie unterscheiden sich insbesondere in Form der Kamera, aber auch Zusatzfunktionen mit einem höheren Bedarf an Speicherplatz oder anderer Hardware (Stichwort Apps und Spiele) bilden den Fokus. Die grundlegende Überlegung ist jedoch zunächst, welches Betriebssystem gewählt werden soll. Denn dadurch wird schlichtweg auch die Nutzung beschränkt, etwa aufgrund der Verfügbarkeit von Apps oder der Kompatibilität mit anderen Peripheriegeräten. Im Folgenden werden die drei maßgeblichen Betriebssysteme mit ihren wesentlichen Charakteristika beschrieben:

 

Smartphones: Betriebssystem-Charakteristika

 

Wichtige Funktionen und welche Rolle sie spielen sollten

Nachdem die grundsätzliche Entscheidung für ein bestimmtes Betriebssystem gefallen ist, kommt es im nächsten Schritt auf die Usability an. Das bezeichnet die Handhabbarkeit, die sich auch daraus ergibt, dass bestimmte Hersteller sich auf ein System beschränken und sich somit die Frage stellt, wie leistungsstark das System in Bezug auf die verbaute Hardware wirklich ist. Dieser Punkt spielt vor allem bei Android regelmäßig eine Rolle, denn das System ist offen und bietet Entwicklern daher gewisse Spielräume. Zugleich ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass bei bestimmten Ausführungen eine zu hohe oder zu geringe Hardwareausstattung gewählt ist. Diese Problematik ist bei Apple iOS oder Windows Phone nicht gegeben, da herstellerseitig komplementär gearbeitet wird.

 

Samsung Galaxy S6: Notizen

Das Smartphone muss den Anforderungen des Nutzers entsprechen.

 

  • Display: Eines der Hauptkriterien, vor allem bezüglich der Bedienbarkeit. Bei der Bildqualität kommt es gerade auf das richtige Verhältnis von Auflösung und Größe an, die sogenannte Pixeldichte. Zudem gibt es verschiedene Technologien, wie das Smartphone über das Display gesteuert wird. Für den Normalverbraucher ein handliches Format bieten Smartphones im Bereich zwischen drei und fünf Zoll, die XXL-Varianten sind schwieriger zu bedienen und zu verstauen. Besonders wertvolle Smartphones bieten eine 4K- oder Retina-Auflösung, bei größeren Varianten über fünf Zoll bedarf es einer Full-HD-Auflösung. Sehr kräftige Farben bieten OLED- oder AMOLED-Touchscreens, sie sind Weiterentwicklungen von LCD-Screens.

 

  • Kamera: Nicht allein die Angabe in Megapixel ist von Bedeutung, vor allem zählen die verwendeten Objektive, Sensoren sowie verschiedene, gegen Licht empfindlichen Schichten. Bei Modellen von Apple waren zuletzt deutliche Verbesserungen im Bereich der Lichtstärke des Objektives und dem Aufbau der Linsen gegeben. HTC fokussiert sich insbesondere auf Ultrapixel-Technologien, wodurch ein einzelner Pixel größer wird und diese dennoch aufgrund einer geringeren Auflösung ein klareres Bild liefern. Zudem gibt es mittlerweile viele Geräte mit Kameras auf Vorder- wie Rückseite, wodurch etwa FaceTime-Anrufe (Apple) oder Selfies einfacher zu bewerkstelligen sind.

 

  • Akkulaufzeit: Ein häufiger Knackpunkt, denn die Nutzungsdauer verlängert sich stetig und dadurch ebenso die Bedürfnisse an eine kompakte Akkulaufzeit. Je kleiner die Kapazität, desto schneller muss beim Surfen und parallelem Musikhören neu geladen werden. Abhilfe schaffen hier in Schutzhüllen integrierte Batterien oder Akku-Packs. Hohe Standards bieten Kapazitäten im Bereich oberhalb der 2.000mAh.
    - Arbeitsspeicher: Entscheidendes Kriterium, gerade bei vielen parallel ablaufenden Aktionen (Fotografieren, Videos erstellen, etc.). Moderne Geräte basieren auf zumindest Vierkern-Prozessoren (Quad-Core), empfehlenswert mit einer Taktrate ab 1,4 GHz. Größere Ausführungen sollten stets in Bezug zur Ausgestaltung des Prozessors betrachtet werden.

 

Eigene Bedürfnisse kennen

Wie bei PCs oder Laptops bringt auch hier ein Maximum in jeder Hinsicht nur wenig. Das Smartphone muss den Anforderungen des Nutzers entsprechen. Mit einem Handy Finder lässt sich je nach persönlichem Bedarf das richtige Modell wählen. Geht es vornehmlich um Videotelefonie, spielt die Kamera und die Prozessorleistung eine Rolle. Geht es weniger um Videoaufnahmen, sondern eher um Spiele und Apps, hat die Displaygröße eine höhere Bedeutung. In vielen Fällen lassen sich Erweiterungen, wie zusätzlicher Speicherplatz, auch nachträglich auflagern. Die oben ausgeführten Bereiche helfen dabei, den Weg in Richtung passendem Smartphone einzuschlagen.

 

Samsung Galaxy S6

Das eigene Smartphone sollte stets den eigenen Wünschen und Bedürfnissen entsprechend gewählt werden.

 

Fazit und abschließende Bemerkungen

Die zeitgemäßen Modelle im Jahre 2016 versprechen selbst in den Light-Ausführungen eine hohe Qualität, viele Standards bezüglich Kameratechnologie und Displays haben sich durchgesetzt. Innovationen gibt es vor allem bei der Rechnerleistung, Achtkern-Prozessoren bieten viele moderne Smartphones, mit der höheren Leistung werden zeitgemäße Apps und Funktionen (3D, Lokalisation, etc.) einfacher in der Handhabung. Somit dürften die Smartphones der nächsten Generationen noch deutlich an Leistungsfähigkeit zulegen.



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