AVM Fritz!BoxNatürlich ist es die einfachste Variante: Der Anbieter von Internet und Telefonie liefert den Router direkt mit. Entweder das Gerät kostet dann eine einmalige Anschaffungspauschale oder der Mietpreis wird einfach auf die Rechnung aufgeschlagen. Wer sich jedoch informiert, der findet schnell heraus: Die Wahl hat der Nutzer selbst. Worauf es beim Vergleich der Geräte ankommt, ist Thema in diesem Ratgeber.



Diese Technik steckt im WLAN-Router
Ein WLAN-Router ist Empfänger und Absender zugleich. Sobald ein Router installiert ist, kann er Daten empfangen und diese an andere verkabelte Devices (via LAN) oder mobile Devices (via WLAN) weitergeben. In Windeseile funktioniert das Aufrufen einer Webseite.

Wird eine URL eingegeben, schickt der Browser (z.B. der Firefox 57) eben diese Anfrage an den Router. Dieser wiederum sendet die Suchanfrage quer durchs Internet. Ist die Seite verfügbar, meldet der Router die Daten zurück an den Browser und die Seite öffnet sich. Was hier beschrieben wurde, dauert mit Blick auf die heutigen Internetverbindungen gerade einmal eine Sekunde. Der Computer selbst agiert im Netz nicht eigenständig. Der Router kommuniziert mit dem Internet – und ist auch den Angriffen, die dort lauern, ausgesetzt.

Dieses Video erklärt die Funktionsweise eines WLAN-Routers:

 

Das Who-is-who der gängigen Router-Modelle
Ein Who-is-who der gängigen Router-Modelle hat die Redaktion von onlinekosten.de in einem Router-Vergleich publiziert. Dabei haben sie Informationen zu diesen Modellen recherchiert und zusammengetragen:

  • AVM-Router kennt kaum ein User, das Produkt des Herstellers AVM, die Fritz!Box, hingegen schon. Die Auswahl an Router-Modellen ist bei diesem Anbieter so groß, da für jeden Verwendungszweck ein Router konzipiert wurde. Zu den großen Modellen 7590, 7580, 7581 und 7490 reiht sich eine Vielzahl an weiteren Routern mit abgespecktem Funktionsumfang. Eine Vergleichstabelle weist die Details aus – und gibt somit jedem User die optimale Entscheidungsgrundlage.
  • Das Router-Modell Speedport stammt aus dem Haus der Deutschen Telekom. Die Auswahl hier ist deutlich geringer, die Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Modellen sind nur minimal. Die Modelle W724V, W925V und Smart sind beispielsweise auch für Glasfaser geeignet.

Während die Fritz!Box frei verkäuflich ist und teilweise auch von den Telefonie-Anbietern direkt angeboten werden, ist der Speedport-Router eigentlich für Telekom-Kunden gemacht. Entscheidet ein Telekom-User sich gegen die Speedport-Nutzung, kann es - im Störungsfall - Probleme mit der Hotline geben, da der Router nicht aus dem Hause Telekom stammt.

 

1&1, Vodafone und O2 setzen auf eine Vertrags-Router-Kombi
Diese drei Anbieter haben keine nicht alle eigene Geräte, sondern offerieren ihren Kunden in der Regel eine Kombination aus Tarif und Miet- oder Kauf-Router wie die folgende Tabelle zeigt:

 

1&1, Vodafone und O2 setzen auf eine Vertrags-Router-Kombi

 

Eigene Routerwahl oder Provider-Gerät? Eine Entscheidungshilfe
Als Faustregel gilt: Für den privaten Gebrauch und unter regulären Nutzungsbedingungen, ist das Provider-Gerät meist vollkommen ausreichend. Wer hingegen größere Ansprüche hat, die ein stärkeres Gerät oder eine bessere Geschwindigkeit ermöglichen, muss einen regulären Produktvergleich anstreben - um das passende Gerät zu finden. Diese Faktoren sind entscheidend:

  • Anzahl das LAN-Ports (Ethernet-Schnittstellen)
  • Anzahl der USB-Ports, idealerweise eine 3.0 Schnittstelle; das 2.0 Äquivalent ist deutlich langsamer
  • Optionale Zusatzfeatures: Kinderschutz, Gastzugang, Media-Server-Nutzung, Steuerung von Smart-Home-Geräten
  • Telefonanschlüsse, wenn Router für Internet und Telefonie genutzt wird
  • Übertragung via Fast Ethernet (max. 100 Mbit/s) oder Gigabit (1000 Mbit/s)

Ebenfalls interessant ist die Unterscheidung zwischen Miet- und Kauf-Router. Auch für diesen Fall gibt es einen generellen Tipp: Wer dem Internetanbieter mehr als ein Jahr die Vertragstreue erweist, der fährt mit dem Kauf des Geräts meistens günstiger. Ein wichtiges Detail vergessen User leider nur zu häufig: Wer ein Gerät nach einem Kauf sein Eigen nennt, muss sich nicht nur selbst um etwaige Reparaturen kümmern, sondern auch darum, dass regelmäßig Updates aufgespielt werden, die die Funktionsfähigkeit des Geräts langfristig erhalten.

 

AVM Fritz!Bos 7490

Bei der Wahl des passenden Geräts sind Schnittstellen und Zusatzfeatures entscheidend.

 

So schnell nimmt der Router seine Arbeit auf
Wer sich bereits vor dem Kauf mit den Ausstattungsmerkmalen vertraut gemacht hat, hat bei der Inbetriebnahme des Geräts, einen Vorteil, denn laut chip.de-Schritt-für-Schritt-Anleitung sollte sich jeder vor dem Anschluss des neuen Routers mit den Anschlüssen des Geräts vertraut machen. Wichtig sind diese Schritte:

  1. Stromversorgung sicherstellen
  2. Router via Kabel mit PC verbinden
  3. Installationssoftware starten, alternativ: IP-Adresse in Internetbrowser eingeben
  4. Passwort vergeben
  5. System individuell konfigurieren

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