SkypeDie Forscher des Fraunhofer-Instituts für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik, kurz Fraunhofer ESK genannt haben die Studie über die Nutzung von Skype im Unternehmensumfeld erneut untersucht und aktualisiert. Zudem wurde auch der Übersetzungsdienst "Skype Translator" auf den Prüfstand gestellt. Laut Fraunhofer ESK muss der "Skype Translator" noch deutlich verbessert werden. Außerdem betrachtet Fraunhofer ESK in ihrer Studie die geänderte Skype-Architektur als Folge der Übernahme durch Microsoft. Für den Austausch sicherheitsrelevanter und geschäftskritischer Informationen wird Skype von den Wissenschaftlern prinzipiell nicht empfohlen.



 

 

Skype

 

Auszug aus der Pressemitteilung:

 

Im Vergleich zu den Untersuchungen von 2013 haben sich die Forscher in der aktuellen Studie mit der geänderten Architektur nach der Übernahme durch Microsoft befasst. Skype ist zwar im Prinzip ein Peer-to-Peer-Netz, setzt aber auch weiterhin Super Nodes als Knotenpunkte ein. Diese nehmen die Anmeldungen der Benutzer entgegen und ermöglichen den Verbindungsaufbau zu anderen Nutzern, die gerade online sind. Vor der Übernahme durch Microsoft waren beliebige Rechner von Nutzern, die bestimmte technische Anforderungen erfüllten, diese Super Nodes. Jetzt werden alle Super Nodes im Rechenzentrum von Microsoft betrieben. Zur Begründung heißt es, so ließen sich Stabilität und Skalierbarkeit der Plattform verbessern. Mit diesen Superknoten hat Microsoft eine direkte Kontrolle über das Routing von Verbindungen zwischen den Nutzern, sodass für Microsoft ein Zugriff auf die Kommunikation ermöglicht wird.

 

Wen es interessiert, findet bei Fraunhofer ESK weitere Infos:

 

 

 

 

Was haltet ihr von der Studie? Seht ihr Skype als potentielle Sicherheitsrisiken im Geschäftseinsatz?



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Kommentare zu diesem Artikel

Avatar Matze 2016-01-21 23:52
Wer nichts zu verbergen hat, muss auch nichts fürchten.

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Avatar NoBody 2016-01-22 10:21
Mal im Ernst, ich bezweifle doch sehr, dass über Skype jetzt mehr oder weniger Daten abgegriffen werden als bisher.

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Avatar StarXPlorer 2016-01-23 20:49
Skype hat schon seit Jahren Hintertüren für Geheimdienste und finanziert sich mit den Daten seiner User. Die Video- und Sprachkommunika tion wird angeblich abgegriffen und gespeichert.

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