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Netzwerk unter SUSE Linux 9.2

Für das Betriebssystem Suse Linux gibt es eine grafische Benutzeroberfläche KDE. Damit es ist möglich, auch unter Linux das Netzwerk einfach zu konfigurieren.



 



Konfiguration der Netzwerkkarte

Starten Sie das Konfigurationsprogramm YAST2 durch die Eingabe des Kommandos yast2 (wenn Sie als root angemeldet sind) in einem Terminal-Fenster oder durch Auswählen in der KDE-Oberfläche.

Im dem folgenden Fenster wählen Sie links "Netzwerkgeräte" und rechts "Netzwerkkarte".

Hierzu klicken Sie auf den blau unterlegten Link , den Sie im Hintergrund auf dem obigen Screenshot sehen können bzw. auf die Andere (nicht erkannte) Netzwerkkarten und klicken auf "Konfigurieren" oder auf "Ändern" falls die Netzwerkkarte während der Installation von Linux bereits konfiguriert worden ist.

Linux versucht die  vorhandene Netzwerkkarte als DHCP  automatisch zu konfigurieren. Wenn Sie aber kein DHCP benutzen möchten/wollen, muss die IP-Adresse von Hand eingegeben werden. Sie sollen auf jeden Fall Adressen aus dem "privaten " Bereich eines "Class C" - Netzes verwenden z.B. ( 192.168.0.1 -192.168.254.254 ). Die Subnetmaske gibt die Anzahl der Bits an die für das Netzwerk und für die Hostadressierung verwendet werden können. z.B. geben Sie die IP Adresse 192.168.0.1 zusammen mit der Subnetmaske von 255.255.255.0 an:

IP Adresse: 192 Class C
Subnetmask: 255.255.255.0 default Subnetmask für Class C
Anzahl der Hosts 2^8-2 =254
Anzahl der Netzwerke 1
192.168.0.0 ist die Netzwerkadresse gleichzeitig die Hauptnetzwerkadresse
192.168.0.255 ist die Broadcastadresse

Die Subnetmaske 255.255.255.0 sagt, dass alle Rechner bei denen die ersten drei Zahlen in der IP-Adresse gleich sind zu einem Netz gehören, sich also direkt ohne eine Zwischenstation (Gateway) finden können.


Klasse Netzadressen Anzahl der möglichen Netze:

Klasse IP-Bereich Subnetzmaske Private Range
Klasse A 1.x.x.x bis 126.x.x.x 255.0.0.0 10.0.0.0 bis 10.255.255.255
Klasse B 128.0.x.x bis 191.255.x.x 255.255.0.0. 172.16.x.x bis 172.31.255.255
Klasse C 192.0.0.x bis 223.255.255.255 255.255.255.0 192.168.x.x bis 192.168.255.255
Klasse D 224.x.x.x.bis 239.x.x.x     
Klasse E 240.x.x.x bis 255.255.255.255    

Hinweis: Bei den Klasse D- und Klasse E - Adressen handelt es sich um Adressen, die speziell reserviert sind und sollten aus diesem Grunde auch nicht verwendet werden.

Wenn Sie auf das Button "Rechnername und Nameserver" klicken, öffnet sich die Maske zur Konfiguration des Hostnamens und des Nameservers wo Sie die Möglichkeit die IP-Adresse das Nameservers (localhost) einzugeben haben. Wenn Linux als DNS-Server fungieren soll, geben Sie bitte bei Nameserver 1 "127.0.0.1" ein. Die Domain-Suche 1 kann leer bleiben. Bestätigen Sie die Eingabe mit "OK". 

Unter dem Button "Routing" können Sie Routing ggf. das Standartgateway einrichten. Fall Sie einen Router besitzen tragen Sie hier die IP-Adresse des Routers bzw. die DNS-Adresse(n) des Providers ein.

Nachdem Sie alles mit "OK" bestätigt haben, werden die vorgenommenen Netzwerkeinstellungen gespeichert und aktiviert. Die Maske eth0 soll nun nicht mehr als DHCP, sondern mit der von Ihnen angegebenen IP-Adresse(n) stehen.

Öffnen Sie anschliessend ein Terminal-Fenster und geben das Kommando ifconfig eth0 (die 0 ist die Netzwerkkartennummer).

Sie können auch das Kommando ping 192.168.2.1 eingeben und sich eine Ping-Statistik anzeigen lassen.

 



Konfiguration des Samba Servers

Samba ist ein Open Source Programmpaket, mit dem jeder Unix und Linux-Rechner problemlos Datei- und Druckdienste für SMB und CIFS Clients zur Verfügung stellt. SMB wird von Windows und OS/2 zur Dateiübertragung und für Druckdienste genutzt. Mehr über die Konfiguration von Samba unter Suse Linux 9.2 finden Sie hier.

 


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Windows Home Server heißt das neue Betriebssystem von Microsoft. Mit Windows Home Server soll ein Heimnetzwerk zum Kinderspiel werden. Sie können Ihre wichtigen Fotos, Musik, Videos und Ihre Dateien zentral auf einem Windows Home Server speichern, freigeben und anderen Netzwerk-Teilnehmer darauf Zugriff erlauben. Wenn Sie unterwegs sind, können Sie über das Internet auf Ihren Windows Home Server und Ihre Dateien zugreifen. Im Notfall ist ein Neustart des Servers per Internet auch möglich.

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