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  Samstag, 11. Oktober 2008 

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Netzwerk unter Windows 2000

Grundsätzlich sollte man sich vorher überlegen, welche Protokolle man im Netz einsetzen will.

Protokolle:

IPX/SPX: Manche Spiele funktionieren nur über dieses Protokoll.
Bei diesem Protokoll muss man keine zusätzlichen Einstellungen machen.



NetBEUI: NetBIOS Extended User Interface; Nicht Routingfähiges Standard-Protokoll im LAN-Manager und Microsoft-Netzwerklösungen.

TCP/IP: DAS Protokoll im Internet, mit dem man alle Dienste des Internet auch im eigenen Homenet betreiben kann (Das ist übrigens die Bedeutung des Wortes Intranet). Wer sein Homenet auch über Modem/ISDN an das Internet anbinden will muss dieses Protokoll installiert haben. 

INFO: Windows XP Home-Edition und Professional basieren auf dem gleichen Kern, wie Windows 2000. Daher unterscheiden sich die Versionen nur durch Funktionsumfang. In der Home-Edition fehlen einige Funktionen, wie z.B. "Datei- und Ordnerberechtigungen" oder die neue Verschlüsselungsfunktionen für Dateien EFS (Encrypt File System).

 



Konfiguration

Dieses Beispiel beschreibt, wie man einen Windows 2000 in ein Windows-Netzwerk einbinden kann. Es wird vorausgesetzt, dass Netzwerkkarte bereits verfügbar und Treiber installiert worden sind. Für ein Heimnetzwerk und Internetzugang reicht TCP/IP aus. Datei- und Druckerfreigabe sollten aktiviert sein um Zugriff auf Ordner und Drucker zu ermöglichen.

Klicken Sie auf "Start/Einstellungen/Systemsteuerung/System/Netzwerkidentifikation".

Klicken Sie dann auf "Eigenschaften". 

Geben Sie unter "Computername" den Namen ein, den Ihr Computer im Netzwerk haben soll. Aktivieren Sie unten die Option "Arbeitsgruppe" und geben Sie im Textfeld darunter den Namen Ihrer Arbeitsgruppe an. Bestätigen Sie zweimal mit "OK" und schließen Sie die "Systemsteuerung".

Klicken Sie dann auf "Start/Einstellungen/Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen". Hier sehen Sie die Netzwerkkarten, die durch LAN-Verbindung repräsentiert werden. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf die Netzwerkkarte (LAN-Verbindung) und wählen Sie "Eigenschaften" aus.

Danach wählen Sie "Internetprotokoll (TCP-IP)" aus und klicken Sie noch einmal auf "Eigenschaften". Wenn Sie keinen DHCP-Server benutzen, muss die IP-Adresse von Hand eingegeben werden. Sie sollten auf jeden Fall Adressen aus dem Privatbereich wählen.

Klasse Netzadressen Anzahl der möglichen Netze:

KlasseIP-BereichSubnetzmaskePrivate Range
Klasse A1.x.x.x bis 126.x.x.x255.0.0.010.0.0.0 bis 10.255.255.255
Klasse B128.0.x.x bis 191.255.x.x255.255.0.0.172.16.x.x bis 172.31.255.255
Klasse C192.0.0.x bis 223.255.255.255255.255.255.0192.168.x.x bis 192.168.255.255
Klasse D224.x.x.x.bis 239.x.x.x  
Klasse E240.x.x.x bis 255.255.255.255  

Hinweis: Bei den Klasse D- und Klasse E - Adressen handelt es sich um Adressen, die speziell reserviert sind und sollten aus diesem Grunde auch nicht verwendet werden.

Tragen Sie eine feste IP-Adresse, zum Beispiel 192.168.0.1 mit Subnetmaske 255.255.255.0 ein. 

Die Subnetmaske gibt die Anzahl der Bits an, die für das Netzwerk und für die Hostadressierung verwendet werden können. 

IP- Adresse: 192Class C
Subnetmaske: 255.255.255.0Default Subnetmaske für Class C
Anzahl der Hosts2^8-2 =254
Anzahl der Netzwerke1
192.168.0.0ist die Netzwerkadresse gleichzeitig die Hauptnetzwerkadresse
192.168.0.255ist die Broadcastadresse

Die Subnetmaske 255.255.255.0 sagt, dass alle Rechner bei denen die ersten drei Zahlen in der IP- Adresse gleich sind und zu einem Netz gehören, sich auch direkt ohne eine Zwischenstation (Gateway) finden können.

Wenn Sie auf "Erweitert" klicken, können Sie zusätzlich den Gateway - und DNS-Einstellungen überprüfen bzw. eintragen. Gateway - und DNS-Einstellungen sind besonders beim Einsatz von Proxy- bzw. Router- / firewall - Lösungen vorzunehmen. Klicken Sie auf "OK" und schliessen Sie alle geöffnete Fenster.

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Windows 2000 und Windows 95/98 und ME über das Netzwerk verbinden

In beiden Rechnern muss eine Netzwerkkarte installiert sein. Diese müssen mit einem Entsprechenden Kabel verbunden sein. Beide Systeme müssen denn selben Arbeitsgruppennamen haben und auf beiden Systemen muss ein einheitliches Netzwerkprotokoll installiert sein: ( TCP/IP ). Es sollten feste IP-Adressen verwendet werden:

IP Windows 2000: 192.168.0.1
IP Windows 98: 192.168.0.2

Einstellungen bei Windows 2000:

Das Gast-Konto muss aktiviert werden, dieses ist nach der Installation deaktiviert. Klicken Sie dazu auf "Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Verwaltung/Computerverwaltung".

Unter "Lokale Benutzer und Gruppen" unter Benutzer mit der rechten Maustaste auf Gast und auf "Eigenschaften" klicken.

Beim Eintrag "Konto ist deaktiviert" das Häkchen entfernen. Das Gast Konto ist nun aktiviert.

Hinweis: Wenn Sie das Gast-Konto aktivieren sind alle Freigaben im Netzwerk nicht mehr an ein Benutzerkonto gebunden, sondern jeder im Netzwerk darf auf sie zugreifen.  Wer aber ein Wert auf Sicherheit in seinem Netz legt, sollte sich die Mühe machen und für jeden Benutzer ein eigenes Konto definieren.

Im unterschied zu Windows 95/98/ME unterscheidet Windows 2000 die Benutzer. Das heisst man muss für jeden Rechner im Netzwerk einen Neuen Benutzer anlegen. 

Gehen sie dazu in die "Systemsteuerung" und öffnen sie hier den Dialog "Benutzer und Kennwörter". Klicken sie dann auf "Hinzufügen" und geben Sie den Namen des Users, der sich im Netzwerk einloggen will ein. Klicken Sie dann auf "Weiter" und geben Sie das Kennwort ein. Klicken Sie noch einmal auf "Weiter" und weisen sie der Gruppe Gäste den User zu. Klicken Sie auf "Fertig stellen" und dann auf "OK".

Sie können jetzt den Ordner freigeben, die Sie gemeinsam im Netzwerk nutzen wollen. Dazu suchen Sie den Ordner im Arbeitsplatz und klicken Sie den Ordner mit der rechten Maustaste an. Im Kontextmenü finden Sie den Menüpunkt "Freigabe und Sicherheit...", über den Sie die weiteren Einstellungen vornehmen können.

Mehr Infos über die Netzwerkkonfiguration von Windows 95/98 und ME finden Sie hier.

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Konfiguration der Internetverbindungsfreigabe (ICS)

Unter "DFÜ-Netzwerkverbindung" mit der rechten Maustaste auf die "DFÜ-Verbindung" und dann auf "Eigenschaften" klicken. 

Wenn Sie auf "Optionen" klicken, können Sie die Zeit einstellen, wann die Internetverbindung wieder abgebaut werden soll.

Jetzt kommt die eigentliche Internetverbindungsfreigabe (ICS) von Windows 2000. Sie ist im Gegensatz zu der von Windows 98SE eine einfache Option der DFÜ-Netzwerkverbindung und muss nicht erst installiert werden. Klicken Sie also auf "Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung aktivieren" und wählen Sie unten für das lokale Netzwerk: LAN-Verbindung 2 (Netzwerkkarte zum LAN). 

Wenn Sie möchten, dass diese Verbindung automatisch gewählt wird, wenn ein anderer Computer in Ihrem Netzwerk versucht, auf eine externe Ressource zuzugreifen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Wählen bei Bedarf aktivieren". 

Dabei wird für die Netzwerkkarte (LAN-Verbindung 2, LAN) die feste IP-Adresse 192.168.0.1 mit der Subnetmaske 255.255.255.0 " zugeordnet. 

Hierbei ist man bei der Internetverbindungsfreigabe von Windows 2000 (und auch Windows 98SE) auf das Teilnetz 192.168.0.* eingeschränkt und sollte das bei den Clients des LAN berücksichtigen. 

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Windows 2000 Client Rechner einrichten

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Netzwerkverbindung und dann auf "Eigenschaften". Klicken Sie dann auf "Start/Einstellungen/Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen". Hier sieht man die Netzwerkkarten, die durch LAN-Verbindung repräsentiert werden.

Unter "LAN-Verbindung" klicken Sie mit der rechten Maustaste auf "Eigenschaften".

Wählen Sie das "Internetprotokoll (TCP-IP)" aus und klicken Sie auf "Eigenschaften". 

Jetzt können Sie z.B. eine feste IP-Adresse, zum Beispiel 192.168.0.2 mit Subnetmaske 255.255.255.0 eingeben. 

Falls Sie weitere IP-Adressen oder "Standardgateways" eintragen wollen, klicken Sie auf "Erweitert" und dann auf "Hinzufügen".  

Um den Client-Rechner dazu zu bringen die Internetverbindungsfreigabe (ICS) zu benutzen, statt eine DFÜ-Verbindung aufzubauen, gehen Sie auf "Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Internetoptionen" oder im Internet Explorer klicken Sie oben auf "Extras/Internetoptionen/Verbindungen".

Unter "Lan Einstellungen" klicken Sie auf "Einstellungen" und deaktivieren Sie die Option "Automatische Suche der Einstellungen". Klicken Sie dann auf  "OK" und schliessen Sie alle geöffnete Fenster.

Damit sollte die Kommunikation zwischen den Client und dem Windows-2000-Internet-Gateway problemlos funktionieren. Internet Connection Sharing erlaubt natürlich nicht nur das gemeinsame WWW-Surfen, sondern auch die Nutzung aller anderen Internet-Dienste wie eMail und News sind problemlos möglich. Die angeschlossenen Netzwerkrechner können etwa alle direkt auf ein eigenes externes eMail-Konto zugreifen. Auf allen Netzwerk-PCs sollen die jeweiligen POP- und SMTP-Informationen genauso eingetragen, wie bei einem Rechner mit eigenen Internet Zugang. 

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Ein erster Test erfolgt mit einem PING

Rufen Sie "MS-DOS-Eingabeaufforderung" auf und geben Sie zum Beispiel: ping 192.168.10.110 ein.

Wenn alles geklappt hat, können Sie jetzt einen Ordner freigeben und über das Netzwerk auf die freigegebene Daten zugreifen. Wie's gemacht wird, erfahren Sie hier.

 


Windows Vista im Detail



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Windows Home Server heißt das neue Betriebssystem von Microsoft. Mit Windows Home Server soll ein Heimnetzwerk zum Kinderspiel werden. Sie können Ihre wichtigen Fotos, Musik, Videos und Ihre Dateien zentral auf einem Windows Home Server speichern, freigeben und anderen Netzwerk-Teilnehmer darauf Zugriff erlauben. Wenn Sie unterwegs sind, können Sie über das Internet auf Ihren Windows Home Server und Ihre Dateien zugreifen. Im Notfall ist ein Neustart des Servers per Internet auch möglich.

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Windows Home Server Add-Ins
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