Konfiguration Das folgende Beispiel beschreibt, wie man einen Windows NT in ein Windows-Netzwerk einbinden kann. Es wird vorausgesetzt, dass Netzwerkkarte bereits verfügbar und Treiber installiert worden sind.
Klicken Sie auf "Systemsteuerung/Netzwerk". 
Der Rechner bekommt nun einen Computer-Namen z.B. "COMPUTER" mit der Arbeitsgruppe "ARBEITSGRUPPE". Wollen Sie
vielleicht den Computer-Name ändern, klicken Sie dazu auf "Ändern...". Der Name kann frei gewählt werden, muss jedoch im ganzen Netzwerk gleich sein. Um den Rechner in eine Domäne einzubinden klicken Sie auf "Ändern..." und wählen Sie nun statt "Arbeitsgruppe" den Eintrag "Domäne" aus und tragen Sie Ihre Domäne in das Eingabefeld rechts daneben ein. 
Aktivieren Sie nun das Kontrollkästchen neben "Computerkonto in der Domäne erstellen" und tragen weiter unter als Benutzernamen und Kennwort ein. Nach einem Neustart könnten Sie sich nun an der Domäne anmelden. Beim nächsten Start sollte nun ein Fenster erscheinen, über das man sich mit seinem Account an eine Domäne anmelden kann. Ggf. müssen Sie aus dem Dropdown-Menü doch die richtige Domäne auswählen. 
Als nächstes wird die Netzwerkkarte konfiguriert. Dazu klicken Sie auf "Protokolle", wählen das "TCP/IP -Protokoll" aus und klicken auf "Eigenschaften". 
Da TCP/IP das Protokoll im Internet ist und über dieses Protokoll der Rechner im Netz eindeutig identifiziert werden muss, wird jedem Rechner eine IP Adresse zugeordnet. Da eindeutige IP Adressen nicht kostenlos sind, wurde ein Bereich von IP Adressen zur Verwendung in kleineren Netzen zur Verfügung gestellt. Das TCP/IP-Protokoll (=Transfer Control Protocol / Internet Protocol) verwendet als flexiblere Lösung die sogenannte IP-Adresse, die vom Benutzer explizit zugewiesen werden kann bzw. muss. Allerdings müssen dabei einige im folgenden näher beschriebene Regeln eingehalten werden. Im Request for Comments 1597 wurde unter dem Titel (Adress Allocation for Private Internets) ein Mechanismus definiert, der es ermöglicht, mit Hilfe von Privaten IP-Adressen ein IP-Netzwerk aufzubauen. Die Internet Assigned Numbers Authority (IANA) hat zu diesem Zweck die folgenden IP Adressen festgelegt.
Klasse Netzadressen Anzahl der möglichen Netze:
| Klasse |
IP-Bereich |
Subnetzmaske |
Private Range |
| Klasse A |
1.x.x.x bis 126.x.x.x |
255.0.0.0 |
10.0.0.0 bis 10.255.255.255 |
| Klasse B |
128.0.x.x bis 191.255.x.x |
255.255.0.0. |
172.16.x.x bis
172.31.255.255 |
| Klasse C |
192.0.0.x bis
223.255.255.255 |
255.255.255.0 |
192.168.x.x bis
192.168.255.255 |
| Klasse D |
224.x.x.x.bis 239.x.x.x |
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| Klasse E |
240.x.x.x bis
255.255.255.255 |
|
|
Hinweis: Bei den Klasse D- und Klasse E
- Adressen handelt es sich um Adressen, die speziell
reserviert sind und sollten aus diesem Grunde auch nicht
verwendet werden.
Wenn Sie kein DHCP Server benutzen, muss die IP-Adresse von Hand eingegeben werden, dann sollten Sie auf jeden Fall Adressen aus dem "privaten " Bereich eines "Class C" - Netzes verwenden z.B. ( 192.168.0.1 -192.168.254.254 ). 
Die Subnetmask gibt die Anzahl der Bits an die für das Netzwerk und für die Hostadressierung verwendet werden können. z.B. geben Sie die IP Adresse 192.168.0.1 zusammen mit der Subnetmask von 255.255.255.0 an:
| IP Adresse: 192 | Class C | | Subnetmask: 255.255.255.0 | default Subnetmask für Class C | | Anzahl der Hosts | 2^8-2 =254 | | Anzahl der Netzwerke | 1 | | 192.168.0.0 | ist die Netzwerkadresse gleichzeitig die Hauptnetzwerkadresse | | 192.168.0.255 | ist die Broadcastadresse | Die Subnetmask 255.255.255.0 sagt, dass alle Rechner bei denen die ersten drei Zahlen in der IP Adresse gleich sind zu einem Netz gehören, sich also direkt ohne eine Zwischenstation (Gateway) finden können. Top |