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Netzwerk unter Windows XP

Grundsätzlich sollte man sich vorher überlegen, welche Protokolle man im Netz einsetzen will.

Protokolle:

IPX/SPX: Manche Spiele funktionieren nur über dieses Protokoll.
Bei diesem Protokoll muss man keine zusätzlichen Einstellungen machen.

NetBEUI: NetBIOS Extended User Interface; Nicht Routingfähiges Standard-Protokoll im LAN-Manager und Microsoft-Netzwerklösungen.

TCP/IP: DAS Protokoll im Internet, mit dem man alle Dienste des Internet auch im eigenen Homenet betreiben kann (Das ist übrigens die Bedeutung des Wortes Intranet). Wer sein Homenet auch über Modem/ISDN an das Internet anbinden will muss dieses Protokoll installiert haben. 

INFO: Windows XP Home-Edition und Professional basieren auf dem gleichen Kern, wie Windows 2000. Daher unterscheiden sich die Versionen nur durch Funktionsumfang. In der Home-Edition fehlen einige Funktionen, wie z.B. "Datei- und Ordnerberechtigungen" oder die neue Verschlüsselungsfunktionen für Dateien EFS (Encrypt File System).

 



Konfiguration

Das folgende Beispiel beschreibt, wie man einen Windows XP in ein Windows-Netzwerk einbinden kann. Es wird vorausgesetzt, dass Netzwerkkarte bereits verfügbar und Treiber installiert worden sind. Für ein Heimnetzwerk und Internetzugang reicht TCP/IP aus. Datei- und Druckerfreigabe sollten aktiviert sein um Zugriff auf Ordner und Drucker zu ermöglichen.



Klicken Sie auf "Start/Einstellungen/Systemsteuerung/System/Computername". 

Danach klicken Sie auf "Ändern".

Geben Sie unter "Computername" den Namen ein, den Ihr Computer im Netzwerk haben soll. Aktivieren Sie unten die Option "Arbeitsgruppe" und geben Sie im Textfeld darunter den Namen Ihrer Arbeitsgruppe an. Bestätigen Sie zweimal mit "OK" und schließen Sie die "Systemsteuerung".

Klicken Sie dann auf "Start/Verbinden mit/Alle Verbindungen anzeigen".  Hier sieht man die Netzwerkkarten, die durch LAN-Verbindung repräsentiert werden. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf die Netzwerkkarte (LAN-Verbindung) und wählen Sie "Eigenschaften" aus.

Danach wählen Sie "Internetprotokoll (TCP-IP)" aus und klicken Sie noch einmal auf "Eigenschaften". Wenn Sie keinen DHCP-Server benutzen, muss die IP-Adresse von Hand eingegeben werden.

Hinweis: Klassen der TCP/IP-Adressen:

KlasseIP-BereichSubnetzmaskePrivatbereich
Klasse A1.x.x.x bis 126.x.x.x255.0.0.010.0.0.0 bis 10.255.255.255
Klasse B128.0.x.x bis 191.255.x.x255.255.0.0.172.16.x.x bis 172.31.255.255
Klasse C192.0.0.x bis 223.255.255.255255.255.255.0192.168.x.x bis 192.168.255.255
Klasse D224.x.x.x.bis 239.x.x.x  
Klasse E240.x.x.x bis 255.255.255.255  

Bei den Klassen D- und Klassen E-Adressen handelt es sich um Adressen, die speziell reserviert sind und sollten aus diesem Grunde auch nicht verwendet werden. In privaten Netzwerken sollen die Klassen A, B und C, aus dem Privatbereich verwendet werden.

Tragen Sie eine feste IP-Adresse, zum Beispiel 192.168.0.1 mit Subnetmaske 255.255.255.0 ein.

Die Subnetmaske gibt die Anzahl der Bits an, die für das Netzwerk und für die Hostadressierung verwendet werden können. 

IP- Adresse: 192Class C
Subnetmaske: 255.255.255.0Default Subnetmaske für Class C
Anzahl der Hosts2^8-2 =254
Anzahl der Netzwerke1
192.168.0.0ist die Netzwerkadresse gleichzeitig die Hauptnetzwerkadresse
192.168.0.255ist die Broadcastadresse

Die Subnetmaske 255.255.255.0 sagt, dass alle Rechner bei denen die ersten drei Zahlen in der IP-Adresse gleich sind und zu einem Netz gehören, sich auch direkt ohne eine Zwischenstation (Gateway) finden können.

Wenn Sie auf "Erweitert" klicken können Sie zusätzlich den Gateway - und DNS-Einstellungen überprüfen bzw. eintragen. Gateway - und DNS-Einstellungen sind besonders beim Einsatz von Proxy- bzw. Router- / firewall - Lösungen vorzunehmen. Klicken Sie auf "OK" und schliessen Sie alle geöffnete Fenster.

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Windows XP und Windows 95/98 und ME über das Netzwerk verbinden

In beiden Rechnern muss eine Netzwerkkarte installiert sein. Diese müssen mit einem Entsprechenden Kabel verbunden sein. Beide Systeme müssen denn selben Arbeitsgruppennamen haben und auf beiden Systemen muss ein einheitliches Netzwerkprotokoll installiert sein: ( TCP/IP ). Es sollten feste IP-Adressen verwendet werden:

IP Windows XP: 192.168.0.1
IP Windows 98: 192.168.0.2

Einstellungen bei Windows XP:

Das Gast Konto muss aktiviert werden, dieses ist nach der Installation deaktiviert. Klicken Sie dazu auf
"Systemsteuerung/Verwaltung/Computerverwaltung". Info: Beachten Sie, dass in der Home-Edition dieses Feature fehlt!

Unter "Lokale Benutzer und Gruppen" und unter "Benutzer" klicken Sie mit der rechten Maustaste auf "Gast" und dann auf "Eigenschaften".

Beim Eintrag "Konto ist deaktiviert" entfernen Sie das Häkchen. Das Gast Konto ist nun aktiviert.

Hinweis: Wenn Sie das Gast-Konto aktivieren sind alle Freigaben im Netzwerk nicht mehr an ein Benutzerkonto gebunden, sondern jeder im Netzwerk darf auf sie zugreifen.  Wer aber ein Wert auf Sicherheit in seinem Netz legt, sollte sich die Mühe machen und für jeden Benutzer ein eigenes Konto definieren. 

Im unterschied zu Windows 95/98/ME kann Windows XP im Netzwerk alle Benutzer unterscheiden. Aus diesem Grund muss man für jeden Rechner (Benutzer) im Netzwerk einen Neuen Benutzer anlegen. Klicken Sie dazu auf "Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Benutzerkonten". 

Danach klicken Sie auf "Neues Konto erstellen" und richten Sie für jeden Benutzer, der aus dem Netzwerk auf Ihren Rechner zugreifen soll, einen Benutzer mit dem gleichen Namen ein.

Sie können jetzt den Ordner freigeben, die Sie gemeinsam im Netzwerk nutzen wollen. Dazu suchen Sie den Ordner im Arbeitsplatz und klicken Sie den Ordner mit der rechten Maustaste an. Im Kontextmenü finden Sie den Menüpunkt "Freigabe und Sicherheit...", über den Sie die weiteren Einstellungen vornehmen können.

Mehr Infos über die Netzwerkkonfiguration von Windows 95/98 und ME finden Sie unter Windows 95/98/ME Netzwerkkonfiguration.

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Konfiguration der Internetverbindungsfreigabe (ICS)

Unter "Netzwerkverbindungen" klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die "DFÜ-Verbindung" und dann auf "Eigenschaften". 

Wenn Sie auf "Optionen" klicken, können Sie die Zeit einstellen, wann die Internetverbindung wieder abgebaut werden soll.

Jetzt kommt die eigentliche Internetverbindungsfreigabe (ICS) von Windows XP. Sie ist im Gegensatz zu der von Windows 98SE eine einfache Option der DFÜ-Netzwerkverbindung und muss nicht erst installiert werden. Klicken Sie also auf "Erweitert" und dann auf "Anderen Benutzern im Netzwerk gestatten, die Internetverbindung dieses Computers zu verwalten".

Dabei wird für die Netzwerkkarte (LAN-Verbindung 2, LAN) die feste IP-Adresse 192.168.0.1 mit der Subnetmaske 255.255.255.0 " zugeordnet. Hierbei ist man bei der Internetverbindungsfreigabe von Windows XP (und auch Windows 98SE) auf das Teilnetz 192.168.0.* eingeschränkt und sollte das bei den Clients des LAN berücksichtigen. 

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Windows XP Client Rechner einrichten

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die "Netzwerkverbindung" und dann auf "Eigenschaften". 

Klicken Sie dann auf "Start/Verbinden mit/Alle Verbindungen anzeigen". Hier sieht man die Netzwerkkarten, die durch LAN- Verbindung repräsentiert werden.

Unter "LAN-Verbindung" klicken Sie mit der rechten Maustaste auf "Eigenschaften".

Wählen Sie das "Internetprotokoll (TCP-IP)" aus und klicken Sie auf "Eigenschaften". Jetzt können Sie z.B. eine feste IP-Adresse, zum Beispiel 192.168.0.2 mit Subnetmaske 255.255.255.0 eingeben. Unter "Bevorzugter DNS-Server" tragen Sie ebenfalls die IP-Adresse des Servers ( zum Beispiel 192.168.0.1 ) bzw. die DNS-Adresse(n) des Providers ein. 

Falls Sie weitere IP-Adressen oder "Standardgateways" eintragen wollen, klicken Sie auf "Erweitert" und dann auf "Hinzufügen".  

Um den Client-Rechner dazu zu bringen die Internetverbindungsfreigabe (ICS) zu benutzen, statt eine DFÜ-Verbindung aufzubauen, gehen Sie auf "Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Internetoptionen" oder im Internet Explorer klicken Sie oben auf "Extras/Internetoptionen/Verbindungen".

Unter "Lan Einstellungen" klicken Sie auf "Einstellungen" und deaktivieren Sie die Option "Automatische Suche der Einstellungen". Klicken Sie dann auf  "OK" und schliessen Sie alle geöffnete Fenster.

Damit sollte die Kommunikation zwischen den Client und dem Windows-XP-Internet-Gateway problemlos funktionieren. Internet Connection Sharing erlaubt natürlich nicht nur das gemeinsame WWW-Surfen, sondern auch die Nutzung aller anderen Internet-Dienste wie eMail und News sind problemlos möglich. Die angeschlossenen Netzwerkrechner können etwa alle direkt auf ein eigenes externes eMail-Konto zugreifen. Auf allen Netzwerk-PCs sollen die jeweiligen POP- und SMTP-Informationen genauso eingetragen, wie bei einem Rechner mit eigenen Internet Zugang. 

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Ein erster Test erfolgt mit einem PING

Rufen Sie "MS-DOS-Eingabeaufforderung" auf und geben Sie zum Beispiel: ping 192.168.0.1 oder 192.168.0.2 ein.

Wenn alles geklappt hat, können Sie jetzt einen Ordner freigeben und über das Netzwerk auf die freigegebene Daten zugreifen. Wie's gemacht wird, erfahren Sie unter Netzwerk-FAQ Pkt.7.

 


Microsoft Windows 7 - Die Neuerungen im Überblick

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Der Windows Vista-Nachfolger heißt "Windows 7" und wird in Zukunft Vista ablösen. Windows 7 soll erst im Jahr 2010 auf den Markt kommen und für Privat- als auch für Firmenkunden erhältlich sein. Doch Sie können schon jetzt einen Blick auf die wichtigsten Neuheiten des Windows Vista-Nachfolgers werfen.

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Windows Vista im Detail



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Windows Home Server heißt das neue Betriebssystem von Microsoft. Mit dem Windows Home Server soll ein Heimnetzwerk zu einem Kinderspiel werden. Sie können Ihre wichtigen Fotos, Musik, Videos und Ihre Dateien zentral auf einem Windows Home Server speichern, freigeben und anderen Netzwerk-Teilnehmern darauf Zugriff erlauben. Wenn Sie unterwegs sind, können Sie über das Internet auf Ihren Windows Home Server und Ihre Dateien zugreifen. Im Notfall ist ein Neustart des Servers per Internet auch möglich.

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