VirusZum Wochenende möchte ich noch eine weitere Warnung im Hinblick auf die Verbreitung von Krypto-Trojaner Locky geben. Ich hatte bereits über den Verschlüsselungstrojaner Locky berichtet. Der sehr aggressive Verschlüsselungstrojaner (Ransomware) Locky bedroht nicht nur Privatanwender, sondern auch Firmen. Locky ist weiterhin aktiv und sorgt im Netz für große Unruhe. Nach Angaben von Kaspersky Lab sind derzeit über 60 Modifikationen der Ransomware Locky bekannt, die weltweit weiterhin Millionen Rechner infizieren.



 

Ransomware Locky - Meistens als Rechnung getarnt

Locky kommt nicht nur als gefälschte Rechnungen im E-Mail-Anhang, sondern versteckt sich in Batch-Dateien, tarnt sich als Fax- oder Scanner-Benachrichtigung und wird auch über Internetseiten verbreitet. Egal wie, aber sobald Locky einen Weg gefunden hat, um sich auf einen Rechner zu verbreiten, startet der Trojaner seine Verschlüsselungsaktivitäten und fordert im Anschluss von den Opfern ein Lösegeld.

 

So sieht ein Desktop aus, wenn ein Rechner mit Locky infiziert wurde.

 

Die neue Ransomware Locky auf dem Desktop

 

Kasperky Lab rät keine Anhänge innerhalb von E-Mails von unbekannten Personen zu öffnen.

 

So schütz euch vor einer Infektion

  • Keine Dateianhänge von Mails, an deren Vertrauenswürdigkeit besteht öffnen
  • Die automatische Ausführung von eingebettetem Makro-Code im Word und Excel soll abgeschaltet werden
  • Alle Antivirenprogramme und Betriebssysteme durch Updates auf den neuesten Stand bringen
  • Alle Backup-Geräte (z.B. externe USB-Platte), die nicht ständig mit dem PC verbunden sind vom Rechner trennen
  • Das geforderte Lösegeld auf keinen Fall zahlen

 

Ist der Rechner bereits befallen

Neue Hoffnung bringt das Tool Anti-Ransomware von Malwarebytes, welches den PC nach Viren, Trojaner und Rootkits überprüft.

 

Malwarebytes Anti-Ransomware Beta

 

Sofern ihr mit Locky in Berührung gekommen seid, kann der Verschlüsselungstrojaner mittlerweile durch das Beta-Tool von Malwarebytes gestoppt werden.

 

 

Die Entwickler von Malwarebyte sehen wenig Chancen, um eure Daten zu retten. Der Ansatz dieser Software soll durch Echtzeitschutz das System überwachen und verdächtige Aktivitäten stoppen.



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Kommentare zu diesem Artikel

Avatar Joker_X 2016-02-27 12:31
...und die Schwachstelle heißt wieder Windows.

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Avatar FalkoSchnelle 2016-02-28 19:29
Dieser Trojaner-Zirkus bei Windows ist schon herrlich.

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