Streit
um Lizenzfrage bezüglich Small Business Server 2003 zugunsten der Kunden
entschieden
In zwei Diskussionsforen bei www.mcseboard.de entbrannte in den letzten zwei Wochen ein heftiger Streit um die richtige Auslegung der Lizenzbedingungen von Microsoft Small Business Server 2003. Dabei ging es um die Frage, ob in einer bestehenden SBS 2003-Domäne ein zusätzlicher Windows Server 2003 als Domänencontroller betrieben werden darf, ohne dass zusätzliche Clientzugriffslizenzen für den W3K-Server erwoben werden müssen.
In der Diskussion mit dem Thema "Lizenzierung Small Business Server" (www.MCSEboard.de
- MCSE Forum - Lizenzierung Small Business Server) war die Frage
aufgeworfen worden, welche zusätzlichen Lizenzen benötigt würden, wenn in
eine Small Business Server 2003-Domäne ein zusätzlicher Windows Server 2003
aufgenommen wird, speziell dann, wenn dieser zweite Server zum
Domänencontroller heraufgestuft würde, um im Notfall als Ausfallser-ver
einen Notbetrieb zu ermöglichen.
In einem hier veröffentlichten Artikel "Lizenzierung
von Small Business Server 2003" hatte der Buchautor Ulrich Schlüter die
Behauptung aufgestellt, dass neben den bereits erworbenen SBS 2003
Clientzugriffslizenzen (CALs) keine weiteren CALs beschafft werden müssten.
Der Moderator des Diskussionsboards bei www.mcseboard.de, ein Mitarbeiter bei der Rechtsabteilung Microsoft Deutschland, der sich für die Auslegung von Lizenzbestimmungen als verantwortlich exponierte und auf dem MCSEboard unter dem Pseudonym Dr. Melzer operiert, behauptete nun, diese Aussage sei definitiv falsch.
Schlüter griff daraufhin nicht sofort in die Diskussion ein, sondern bat per
Mail den amerikanischen Buchautor Harry Brelsford um Stellungnahme. Harry
Brelsford hat mehrere Bücher über Small Business Server veröffentlicht und
bietet auf seiner Webseite www.smbnation.com ein Kapitel über
Lizenzierungsfragen zum kostenlosen Download an.
Herr Schlüter erhielt von
Beatrice Mulzer, einer Kollegin und Mitautorin von Harry Brelsford, die
Antwort, dass Mr. Brelsford derzeit in Holland Urlaub mache. Doch griff die
deutschstämmige Mrs. Mulzer nun beherzt selbst in die Diskussion auf dem
MCSEboard ein.
Als dann der Autor Ulrich Schlüter ebenfalls durch ausgiebige
Kommentierung die Diskussion anfeuerte, bat der Moderator darum, dass
aufgrund der Komplexität der aufgeworfenen Fragen bis zur endgültigen
Klärung durch ein Statement von Microsoft USA kein anderer Teilnehmer mehr
in diesem Diskussionsfaden "posten" (d.h. veröffentlichen) solle.
Diskussion eskalierte nach USA:
Inzwischen war jedoch die Diskussion um das Lizenzthema und weitere Fragen
wie die der Haftung für falsche Lizenzberatung der Endkunden durch Microsoft
oder IT-Consultants in eine parallel geführte Diskussionsrunde (www.MCSEboard.de
- MCSE Forum - SBS 2003 Absicherung durch W2KSRV) übergeschwappt.
Weitere Diskussionsteilnehmer hatten inzwischen offizielle Anfragen an
Microsoft Deutschland, Schweiz, Österreich und USA mit der Bitte um finale
und rechtsverbindliche Auskünfte gestellt. Diese wurden mit kaum
auszuhaltender Spannung von den Beobachtern beider Diskussionen erwartet.
Finales Statement von Microsoft USA bringt Gewissheit:
Am Freitag, dem 8. Juli, wurden dann die finalen Statements durch Microsoft
verkündet, mit dem Ergebnis, dass keine zusätzlichen CALs für weitere
W3K-Server in einer SBS 2003-Domäne benötigt würden, auch dann nicht, wenn
diese Server zu Domänencontrollern hoch gestuft würden. Im einzelnen:
"Die Anzahl und Art der in einer Windows Small Business Server
2003-Domäne verwendeten Server unterliegt neben den folgenden Ausnahmen
keinen Einschränkungen:
In einer Domäne kann nur auf einem Computer Windows Small Business
Server 2003 ausgeführt werden.
Windows Small Business Server 2003 muss die höchste Ebene (Root) der
Active Directory-Struktur darstellen.
Windows Small Business Server 2003 kann keinen anderen Domänen
vertrauen.
Eine Windows Small Business Server 2003-Domäne kann nicht über
untergeordnete Domänen verfügen.
Für jeden zusätzlichen Computer, auf dem Windows Server 2003
ausgeführt wird, ist eine Windows Small Business Server 2003-CAL
erforderlich.
Pro Windows Small Business Server 2003-Domäne dürfen maximal 75 CALs
verwendet werden. CALs können auf Benutzer- oder Gerätebasis
abgeschlossen werden.
Zur Fragestellung:
Lizenzierung der Clientzugriffslizenzen, wenn eine Windows Small Business
Server 2003-Domände um zusätzliche Windows-basierte Server erweitert wird.
Nach Rücksprache mit der Produktgruppe der Microsoft Corporation können wir
Ihnen folgende Aussage der Microsoft Corporation übermitteln. Wenn eine
Windows Small Business Server 2003-Domäne um zusätzliche Windows Server
erweitert wird, werden keine zusätzlichen Windows CALs für einen Nutzer oder
ein Gerät benötigt, wenn entsprechend gültige CALs für Windows Small
Business Server 2003 für diese Nutzer bzw. Geräte vorhanden sind. Dies gilt
auch, wenn Windows Server als zusätzlicher Domain Controller hinzugefügt
werden.
Hinweis: Die CAL für Windows Small Business Server 2003 deckt nur den
Zugriff auf einen Windows Small Business Server sowie zusätzliche Windows
Server Systembasierte Server wie oben beschrieben ab. Es werden jedoch
separate CALs für den Zugriff auf zusätzliche Exchange Server, Terminal
Server oder SQL Server in dem Netzwerk benötigt."
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Microsoft Deutschland widerruft:
Daraufhin widerrief Dr. Melzer, der Moderator der
Diskussion und Mitarbeiter der Rechtsabteilung von Microsoft
Deutschland, alle von ihm bisher gemachten Statements, nach
denen zusätzliche CALs selbst dann hätten beschafft werden müssen,
wenn ein Ausfall-Domänencontroller auch nur als Cold Backup
betrieben wird. (Ein Cold Backup Server ist während des
Normalbetriebs ausgeschaltet und wird nur im Notfall
hochgefahren, um die Zeit bis zur Reparatur des Hauptservers
zu überbrücken.)
Diese Entscheidung seitens Microsoft USA ist weise und kundenorientiert.
Eine gegenteilige Entscheidung hätte in völligem Widerspruch zur Microsoft
Kampagne "Get secure – stay secure" gestanden. Immer wieder weist der
Konzern darauf hin, dass IT-Verantwortliche den Notfall einplanen und vorab
geeignete Vorkehrungen treffen müssen, unter anderem durch
Ausfallsicherheit, das heißt aber auch, durch redundante Auslegung der
Serverdienste.
Microsoft selbst weist immer wieder darauf hin, welche
immensen Kosten und welchen Imageschaden bei Geschäftspartnern der Ausfall
der IT verursachen kann. Derartige Worst Case-Szenarien machen jedoch vor
dem Mittelstand und vor Kleinbetrieben nicht halt. Auch hier können – in der
Praxis oft unterschätzte - Schäden entstehen, wenn die Server für mehrere
Tage stillstehen. Kommen aufgrund eines Stillstands die Fertigung oder
zeitkritische Projekte ins Stocken, so sind damit inzwischen oft hohe
Konventionalstrafen verbunden.
Hat ein betreuender IT-Systemverwalter oder
ein IT-Consultant seine Kunden über derartige Risiken der IT nicht
aufgeklärt, so ist nicht auszuschließen, dass der Kunde anschließend externe
IT-Systemhäuser verklagt.
Small Business Server 2003 erheblich aufgewertet:
Die Lizenzentscheidung von Microsoft zugunsten der Kundschaft eröffnet aber
auch andere Perspektiven. So ist es nunmehr auch eindeutig möglich, eine SBS
2003-Domäne auf Filialen auszudehnen, die mit der Hauptniederlassung über
WAN und VPN-Technik verbunden sind. Man installiert dort einen weiteren
W3K-Server als Datei- und Druckserver, stuft ihn zum externen
Domänencontroller der SBS 2003-Domäne der Hauptniederlassung hoch und
konfiguriert zusätzlich die Serverdienste DNS, DHCP und den globalen
Katalog. Fertig ist ein weitgehend autarker Filialserver, an dem sich die
Mitarbeiter der Filiale anmelden und arbeiten können, selbst wenn die
WAN-Verbindung oder der Hauptserver temporär ausfällt. Das ganze jedoch mit
der Einschränkung, dass der Mailverkehr brach liegt, wenn und solange der
SBS 2003-Server mit seiner Exchange-Datenbank nicht verfügbar ist. Aber
damit kann man schon einmal überbrückungsweise leben.
Auch extern in Filialen aufgestellte Domänencontroller können kostengünstig
gegen einen Ausfall abgesichert werden, indem z.B. auf einem Client der
Filiale eine W3K-Serverinstallation als Cold Backup-Server installiert wird,
z.B. auf einer separaten Partition oder einer austauschbaren Festplatte, die
nur im Notfall in einen weniger genutzten Client eingeschoben und gebootet
wird.
Ebenso ist es aber denkbar, in der Hauptstelle neben dem eigentlichen SBS
2003-Server weitere Terminalserver unter W3K einzusetzen, auf die dann
externe Clients z.B. mittels VPN über das Internet zugreifen. In jedem Fall
sollte man ab einer bestimmten Größenordnung (Anzahl Clients; von der
Geschäftsleitung gewünschte Verfügbarkeit und Performance) darüber
nachdenken, neben dem SBS 2003 Server einen weiteren W3K-Server als reinen
Datei- und Druckserver mit gespiegelten Festplatten zu betreiben. Das sorgt
nicht nur für eine Trennung der Dienste (auf dem SBS 2003-Server die
Anwendungen wie Exchange Server, DNS, DHCP, Sharepoint Services, Faxserver,
Anbindung an das Internet) und der geschäftskritischen Daten, sondern
schafft auch Transparenz bei der Fehlersuche und bei notwendigen
Erweiterungen der Serverhardware.
Viele Fragen weiterhin ungeklärt:
In der bei MCSEboard geführten Diskussion wurden aber auch andere
Nebenfragen erörtert, welche dort nicht abschließend oder nur unzureichend
beantwortet wurden:
Wird eine SBS 2003-Konfiguration, in der weitere W3K-Server als
zusätzliche Domänencontroller fungieren, seitens Microsoft technisch
supportet?
Welche Rechtsverbindlichkeit haben z.B. FAQs zu Fragen der
Lizenzierung, welche auf den offiziellen Webseiten von Microsoft
veröffentlicht werden.
Wer haftet für Schäden, wenn außerhalb von USA lokalisierte
Microsoft-Niederlassungen wie im vorliegenden Fall die
Lizenzbestimmungen falsch auslegen und zwischengeschaltete
IT-Consultants oder IT-Systemhäuser in Folge ihre Kunden falsch beraten,
was dann zu Unter- oder Überlizenzierungen führen kann?
Welche lizenztechnischen Auswirkungen hat es, wenn in eine
bestehende Windows 2000 Active Directory-Gesamtstruktur (gemeint ist
keine SBS 2003-Domäne, sondern eine AD-Struktur, die aus Root-Domäne und
Subdomänen basierend auf den Vollprodukten Windows 2000 Server und
Exchange 2000 Server aufgesetzt wurde) weitere Server oder Subdomänen
auf Basis von Windows Server 2003 oder Exchange Server 2003 aufgenommen
werden?
Kann man eine Subdomäne unter Windows Server 2003 überhaupt in eine
bestehende Active Directory 2000-Gesamtstruktur aufnehmen, ohne dass
zuerst die Rootdomäne wegen der notwendigen Schema-Erweiterungen auf
Windows Server 2003 umgestellt wird. Wenn das technisch nicht möglich
oder zumindest nicht ratsam ist, bedeutet es unter Umständen, dass
schlagartig sehr viele 2000-CALs des Domänenbaums allein aus
lizenzbestimmten Gründen gegen 2003-CALs getauscht werden müssen, weil
nach der Umstellung der Root-Domäne zumindest die Domänencontroller
aller der Root-Domäne untergeordneten Domänen auf die Serverdienste der
übergeordneten W3K-Server (Domänencontroller, DNS-Server, Exchange
2003-Server usw.) zugreifen und deren Serverdienste nutzen?
Fragen über Fragen...
Die geführte Diskussion war lehrreich und informativ:
Neben der finalen Klärung der SBS 2003-Lizenzfrage brachten die beiden bei
MCSEboard geführten Diskussionen jedoch auch viele andere Informationen ans
Licht. Es gab viele Hinweise auf amerikanische Foren und Quellen, bei denen
man sich im Zweifelsfall rückversichern sollte.
Mrs. Mulzer aus USA publizierte unter www.MCSEboard.de konkrete Anleitungen
zur Installation eines Ausfall-Domänencontrollers, die durch andere
Diskussionsteilnehmer wie den Autor Ulrich Schlüter ergänzt wurden (neben
der Heraufstufung eines W3K-Servers zum Domänen-Controller muss auf diesem
Ausfallserver DNS, DHCP und der globale Katalog installiert und konfiguriert
werden).
Ein weiterer wichtiger Hinweis war der, dass mit dem Service Pack 2 zu
Exchange Server Standard Edition die Speicherbegrenzung auf 16 GB gelockert
wird. Nunmehr können sowohl der Postfachspeicher als auch der Speicher für
öffentliche Exchangeordner bis zu 75 GB wachsen. Die Lockerung der
Speichergrenze wurde inzwischen eklatant wichtig, da auch in mittelständigen
Unternehmen die 16 GB-Beschränkung aufgrund des exponentiell wachsenden
Mailaufkommens mit großen Dateianhängen zusehens zum Nadelöhr wird.
Wenn während der Diskussionsverläufe bei Fragen, ob man sich gegen den
Ausfall eines Small Business Servers absichern kann, ob man in einer Filiale
einen weiteren Domänen Controller innerhalb einer SBS2003-Domäne
installieren kann und wo man die Einschränkungen eines SBS 2003 akzeptieren
muss oder eventuell abmildern kann, seitens Microsoft oft der lapidare
Hinweis kam, dass man in solchen Szenarien dann auf die Vollprodukte
ausweichen müsse und das Produkt SBS 2003 beinahe als "minderwertig"
dargestellt wurde, so sei auf folgendes hingewiesen:
Neben den Microsoft Server Vollprodukten gibt es inzwischen auch All-In-A-Box Lösungen aus der Open Source-Szene, deren Leistungsumfang und
Qualität nicht zu unterschätzen sind. Diese Lösungen können schnell zu
ernstzunehmenden Alternativen für den wirtschaftlich gebeutelten Mittelstand
werden.
Ein mittelständisches Unternehmen, welches gerade den SBS 2003 eingeführt
hat, von heute auf morgen ein oder zwei kleine Filialen neu gegründet hat
und IT-technisch mitversorgen muss, kann es sich nicht unbedingt leisten,
auf die Schnelle mal so eben die SBS 2003-Installation inklusive der
erworbenen Lizenzen abzuschreiben und auf die Microsoft Server-Vollprodukte
inklusive der CALs umzusteigen. Der Umstieg ist auch bezüglich des
Installationsaufwands mit hohen Kosten verbunden. Das bezahlt ein
mittelständisches Unternehmen nicht mal so aus der Portokasse.
Weitere Tipps zum Thema Ausfallserver:
Um Kosten zu sparen, hier noch ein paar Tipps:
Man kann auf einem Windows XP-Client (entweder auf einer separaten Partition
oder über eine Wechselplatte, die in einem ausziehbaren Plastikschacht
steckt), einen Ausfalldomänencontroller installieren. Von Zeit zu Zeit fährt
man dann diesen Ausfall-DC statt Windows XP hoch, damit sich das Active
Directory, der Globale Katalog und die DNS-Datenbank mit dem SBS
2003-Hauptserver abgleichen. Fällt der Hauptserver ungeplant oder geplant
aus (z.B. zwecks Erweiterung der Festplatten oder des Hauptspeichers,
Austausch von Hardware, Einspielen von Service Packs usw.), so warnt man die
Anwender durch eine Mail oder telefonisch früh genug, dass der Exchange
Server eine Zeitlang nicht verfügbar sein wird. Auf diese Weise kann man
auch in den Filialen kostengünstig einen DC-Ausfallserver bereitstellen,
ohne dazu spezielle Serverhardware beschaffen zu müssen.
Bei Anschluss einer oder mehrerer Filialen sollte man außerdem über
Terminalserver nachdenken, welche in der Hauptstelle betrieben werden und
auf die man von den dezentralen Clients über WAN und VPN zugreifen kann. Der
Sharepoint Portal Server bietet z.B. keine Möglichkeit der Redundanz,
mehrere Sharepoint Portal Server mit Replikation der Inhalte ist nicht
möglich. Auch hier ist ein Terminalserver in der Zentrale vielleicht ein
sinnvoller Lösungsansatz.
Auf W3K-Servern mit installiertem Service Pack 1 kann nun das Feature
"Access Based Enumeration ABE" eingesetzt werden. Übersetzt bedeutet
access-based Enumeration »zugriffsbasierte Auflistung« oder besser
»berechtigungsgesteuerte Auflistung«. Dem Anwender werden im
Windows-Explorer nur noch diejenigen Verzeichnisse und Dateien aufgelistet,
für die er auch Zugriffs-rechte besitzt. Alle anderen Ordner und Dateien
sind ausgeblendet. Damit eröffnen sich dem Systemadministrator ganz neue
Möglichkeiten, die Dateiablagestruktur auf den Windows Servern zu
modellieren, und es gibt für bestehende Serverstrukturen gute Gründe, diese
zu überdenken und umzubauen. Über dieses Thema können Sie sich aber auch im
Internet informieren, z.B. unter
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=04A563D9-78D9-4342-A485-B030AC442084&displaylang=en
Ab dem Exchange Service Pack 2 wird die 16 GB Speichergrenze auf 75 GB
erweitert, wodurch eine weitere Begrenzung wegfällt, die in vielen SBS
2003-Installationen inzwischen zu erheblichen Problemen führte. Das Service
Pack 2 bringt darüber hinaus einige interessante Neuerungen:
Bessere mobile Email-Nutzung mit Hilfe des Messaging and Security
Feature Pack for Windows Mobile 5.0
Besserer Spamschutz
Performancesteigerung beim Cached Mode
30% kleineres Offline Adressbuch (OAB)
Besseres Management für öffentlicher Ordner
Protokollierung der Löschung von öffentlichen Ordnern
Kontrollierbare Replikation von öffentlichen Ordnern
Ulrich Schlüter ist gelernter DV-Organisator und Fachbuchautor. Er
befasst sich seit 1995 intensiv mit Microsoft Server-Produkten und sammelte
in vielen Projekten bei der Universität Münster und danach in der freien
Wirtschaft Erfahrungen bei der Einführung von Active Directory. Sein zuletzt
bei Galileo Computing erschienenes Buch "Integrationshandbuch
Microsoft-Netzwerk" (siehe unten) wurde in der ersten Ausgabe ein Bestseller. Im November
2004 wurde das Buch komplett für die Microsoft 2003-Produktlinie
überarbeitet und enthält seidem auch Ausführungen zum Small Business Server
2003. Die Begleit-DVD des Buches wurde im Juli 2005 für den Neudruck des
Buches auf den aktuellen Stand gebracht. Der Verlag Galileo Computing wird
Altlesern den kostenlosen Austausch der Buch-CD der Erstauflage und zweiten
Auflage anbieten.