Leseprobe: Vorlagedateien für fehlende Gruppenrichtlinien selbst erstellen (Seite
1)
Da Sie über Gruppenrichtlinien viele Einstellungen des Client-Betriebssystems und der auf dem Client laufenden Anwendungen von zentraler Stelle aus steuern können, liegt es nahe, für alle Registrierdatenbankseinträge selber Gruppenrichtliniendateien zu erstellen, wenn es vom Hersteller keine ADM-Dateien oder passende Gruppenrichtlinien gibt.
Vorlagedateien mit dem Tool »Registry System Wizard« erstellen
Über Gruppenrichtlinien können nur die Zweige HKEY_CURRENT_USER
und HKEY_LOCAL_MACHINE der
Registrierdatenbank verändert werden, nicht aber Einträge in
den zweiten HKEY_CLASSES_ROOT, HKEY_USERS,
HKEY_CURRENT_CONFIG. Diese Hauptzweige der
Registrierdatenbank haben im Microsoft Jargon die Bezeichnung
»Hives«.
Das Erstellen einer eigenen ADM-Datei ist nicht so
kompliziert, wie man vielleicht vermuten wird. Besonders
hilfreich kann hier ein Tool wie der Registry System
Wizard sein, das Sie auf er Buch-DVD finden. Nach dem
Start des Registry System Wizards wählen Sie
über eine Registerkarte das Betriebssystem Windows XP oder
Windows 2000 aus, für das Sie Änderungen an der
Registrierdatenbank vornehmen wollen. Danach werden geordnet
nach Kategorien alle möglichen Tipps aufgelistet, mit denen
Sie die Registrierdatenbank Ihren Wünschen entsprechend verändern
können.
Wenn Sie z.B. wissen möchten, welche Änderung an der
Registrierdatenbank vorgenommen werden muss, um nachträglich
eine Maus mit Rad zu aktivieren, wechseln Sie in die Kategorie
Maus/Tastatur und finden dort den entsprechenden
Tipp und nach Betätigen der Schaltfläche KeyInfo
den Registry-Wert, der verändert werden muss.
Sie können nun den Registry System Wizard auf einem
Computer mit Windows XP Professional installieren und anschließend
nach interessanten Einstellmöglichkeiten suchen, für die die
von Microsoft zur Verfügung gestellten Windows XP
Gruppenrichtliniendateien keine Richtlinien anbieten.
Wenn Sie im Registry System Wizard den Menüpunkt Tipps
aufrufen, stellen Sie fest, dass Sie eine REG-Datei bzw. eine
ADM-Datei erstellen können und danach weitere Einstellungen
über die Befehle Tipp zur REG-File Liste hinzufügen
bzw. Tipp zur ADM-File Liste hinzufügen der
erzeugten Datei hinzufügen können. Der Menüpunkt ADM
File vom aktuellen Tipp erstellen bzw. der Menüpunkt
Tipp zur ADM-File Liste hinzufügen steht
jedoch nicht bei allen Tipps zur Verfügung. Das liegt unter
anderem daran, dass mit einer Richtliniendatei (*.adm-Datei)
nur die Zweige HKEY_LOCAL_MACHINE und HKEY_CURRENT_USER
manipuliert werden können, nicht aber die drei anderen Zweige
HKEY_CLASSES_ROOT, HKEY_USERS und HKEY_CURRENT_CONFIG.
Haben Sie aber einmal mit dem Tool eine eigene ADM-Datei
erzeugt, so können Sie diese ASCII-Datei mit jedem beliebigen
Editor öffnen, während die originalen ADM-Dateien sich nur
mit speziellen Editoren wie z.B. Notepad öffnen und
bearbeiten lassen. Außerdem sind diese Dateien in einem
Format, das leicht verständlich ist. Wenn Sie regelmäßig in
Computermagazinen, in Newslettern und in den Knowledge
Base-Artikeln von Microsoft »herumschmökern«, werden Sie
schnell weitere Tipps zum Betriebssystem Windows XP, zu
Microsoft Office oder zu anderen Anwendungen sammeln, die die
Registry-Werte in den Zweigen HKEY_LOCAL_MACHINE
oder HKEY_CURRENT_USER betreffen. Haben Sie
eine eigene ADM-Datei mit dem Tool Registry System
Wizard erstellt und deren einfachen Aufbau
verstanden, so wird es Ihnen leicht fallen, diese eigene
ADM-Datei um die gewünschten Registry-Keys
zu erweitern. Somit sind Sie in der Lage, all diese Veränderungen
zentral über das Active Directory zu
steuern. Schnell werden Sie so zum Experten im Erstellen von
eigenen Gruppenrichtliniendateien.
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Die Struktur von Vorlagedateien für Gruppenrichtlinien
Eine ganz einfache Gruppenrichtliniendatei, die nur zwei
Richtlinie enthält, mit denen die APIPA-Funktion
unter HKEY_LOCAL_MACHINE und der Schlüssel Persistent
Connections unter HKEY_CURRENT_USER
aktiviert oder deaktiviert werden können, hat zum Beispiel
folgendes Aussehen:
CLASS MACHINE
CATEGORY "APIPA-Funktion fuer DHCP-Betrieb
deaktivieren"
KEYNAME “System\CurrentControlSet\Services\TCPIP\Parameters"
POLICY "IpAutoConfigurationEnabled"
VALUENAME "IpAutoConfigurationEnabled"
ValueON NUMERIC "0"
ValueOff NUMERIC "1"
Part "Wenn kein DHCP-Server beim Start
eines Windows XP
-Clients
verfügbar ist, verliert "Text End Part
Part "der Client ... beschreibender Text
"Text End Part
END POLICY
END CATEGORY
CLASS USER
CATEGORY "Netzwerkverbindungen nicht
zwischen Sitzungen
speichern"
KEYNAME "Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\
Network\Persistent Connections"
POLICY "SaveConnections"
VALUENAME "SaveConnections"
ValueON "YES"
ValueOFF "NO"
Part "Standardmäßig ist diese Funktion
aktiviert.
Das
bedeutet, ... beschreibender Text "Text End Part
END POLICY
END CATEGORY
Das Schema einer ADM-Datei ist somit folgendes: Eine
ADM-Datei besteht aus den beiden Kategorien CLASS
MACHINE und/oder CLASS USER. Alle
Richtlinien, die unter CLASS MACHINE stehen,
tauchen später unter Computerkonfiguration –
Administrative Vorlagen auf und führen zu Änderungen
im Zweig HKEY_LOCAL_MACHINE der
Registrierdatenbank.
Alle Richtlinien, die unter CLASS USER
stehen, tauchen später unter Benutzerkonfiguration
– Administrative Vorlagen auf und führen zu Änderungen
im Zweig HKEY_CURRENT_ USER der
Registrierdatenbank.
Die Kategorien CLASS MACHINE und CLASS
USER können nun über den Ausdruck CATEGORIE
Kategoriename … END CATEGORY wiederum in
Unterkategorien unterteilt werden.
Als nächstes folgt der KEYNAME, der den
Schlüssel in der Registry angibt, in dem sich die
nachfolgenden VALUENAMES befinden. Danach
folgen eine oder mehrere Richtlinien mit je einem VALUENAME.
Jede Richtlinie wird durch das Schlüsselwort POLICY
eingeleitet und durch END POLICY beendet. Die
Richtlinien können einen beschreibenden Text erhalten. Jede
Zeile des beschreibenden Textes beginnt mit Part
und endet mit Text End Part. Der
beschreibende Text kann jedoch auch in einem separaten
Abschnitt mit der Bezeichnung [Strings] ganz
am Ende der ADM-Datei zusammengefasst werden. Diese Möglichkeit
wird weiter unten beschrieben. Zwei adm-Beispieldateien namens
WindowsExplorer.adm und ExchangeProvider.adm
finden Sie auf der Buch-DVD.
Das Schema sieht also wie folgt aus:
CLASS MACHINE
CATEGORY "erste Kategorie für HKEY_LOCAL_MCHINE"
KEYNAME "Registrypfad"
POLICY "Beschreibung der ersten
Richtlinie"
VALUENAME "Name des Wertes"
ValueON NUMERIC "0"
ValueOff NUMERIC "1"
Part "beschreibender Text "Text End
Part
Part "aufgeteilt auf mehrere Zeilen
"Text End Part
END POLICY
END CATEGORY
CATEGORY "zweite Kategorie für
HKEY_LOCAL_MACHINE"
KEYNAME "Registrypfad"
POLICY "Beschreibung der Richtlinie"
VALUENAME "Name des Wertes"
ValueON NUMERIC "0"
ValueOff NUMERIC "1"
Part "beschreibender Text "Text End
Part
Part "aufgeteilt auf mehrere Zeilen
"Text End Part
END POLICY
END CATEGORY
CLASS USER
CATEGORY "erste Kategorie für HKEY_CURRENT_USER"
KEYNAME "Registrypfad"
POLICY "Beschreibung der Richtlinie"
VALUENAME "Name des Wertes"
ValueON NUMERIC "0"
ValueOff NUMERIC "1"
Part "beschreibender Text "Text End
Part
Part "aufgeteilt auf mehrere Zeilen
"Text End Part
END POLICY
POLICY "Beschreibung der nächsten
Richtlinie"
VALUENAME "Name des Wertes"
ValueON NUMERIC "0"
ValueOff NUMERIC "1"
Part "beschreibender Text "Text End
Part
Part "aufgeteilt auf mehrere Zeilen
"Text End Part
END POLICY
END CATEGORY
Mögliche Werttypen für ValueName können
sein:
REG_DWORD-Werte, das sind Binärwerte mit
Zahlen wie 0, 1, 2.
Ein Beispiel:
CLASS MACHINE
CATEGORY "Warnmeldung wenn Festplatte voll"
KEYNAME "System\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters"
POLICY "Wert:
DiskSpaceThreshold"
PART "in
Prozent" Numeric Required
Min 0 Max 99
ValueName "DiskSpaceThreshold"
Default "10"
END PART
END POLICY
END CATEGORY
CATEGORY "APIPA-Funktion fuer DHCP-Betrieb
deaktivieren"
KEYNAME "System\CurrentControlSet\Services\TCPIP\Parameters"
POLICY "IpAutoConfigurationEnabled"
VALUENAME "IpAutoConfigurationEnabled"
ValueON NUMERIC "0"
ValueOff NUMERIC "1"
END POLICY
END CATEGORY
RG_SZ-Werte, das sind Zeichenfolgewerte
wie C:\Programme. Ein Beispiel:
CLASS MACHINE
CATEGORY "Standardinstallationspfad für
Anwendungen verändern"
KEYNAME "Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion"
POLICY "ProgramFilesDir"
ValueON ""
ValueOff ""
PART "Pfad:" EDITTEXT
VALUENAME "ProgramFilesDir"
DEFAULT "C:\Programme"
END PART
END POLICY
END CATEGORY
REG_EXPAND_SZ-Werte, das sind Werte, die
mittels Variableninhalte zur Laufzeit aufgelöst werden. Ein
Beispiel:
CLASS MACHINE
CATEGORY "Standardinstallationspfad verändern"
KEYNAME "Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion"
POLICY "ProgramFilesPath"
Part "Pfad:" EDITTEXT
VALUENAME "ProgramFilesPath"
DEFAULT "%ProgramFiles%"
REQUIRED
#if VERSION >= 2
EXPANDABLETEXT
#endif
END PART
END POLICY
END CATEGORY
REG_EXPAND_SZ-Werte wurden erst ab Windows
2000 unterstützt. Darum finden Sie in obigem Beispiel die
Abfrage #if VERSION >= 2 EXPANDABLETEXT #endif.
Die Angabe eines DEFAULT-Wertes, wie Sie ihn in obigen
Beispielen finden, ist nicht zwingend.
Sie können jedoch auch ein anderes Format verwenden, bei
dem die beschreibenden Texte in einem separaten Abschnitt [strings]
am Ende der Vorlagedatei zusammengefasst werden, statt direkt
im zugehörigen Policy-Abschnitt zu erscheinen. Der Name der
Richtlinie (POLICY !!) wird hierbei ebenso
wie der beschreibende Text (EXPLAIN !!) durch
zwei einleitende Rufzeichen referiert. Sowohl der eigentliche
Richtlinienname als auch der beschreibende Text befinden sich
dann im Abschnitt [Strings]. Im
beschreibenden Text können Zeilenumbrüche durch \n
(ein Zeilenumbruch) bzw. \n\n (zwei
Zeilenumbrüche) angegeben werden. Ein Ausschnitt aus der
Datei WindowsExplorer.adm auf der Buch-DVD
verdeutlicht dieses Format:
CLASS USER
CATEGORY "Microsoft Explorer"
CATEGORY "Ansicht"
POLICY !!AnsichtoptionenfueralleOrdnerspeicher
KEYNAME "Software\Microsoft\Windows\
. CurrentVersion\Explorer\Advanced"
EXPLAIN !!AnsichtoptionenfueralleOrdnerspeicher_Explain
VALUENAME "ClassicViewState"
VALUEON NUMERIC 1
VALUEOFF NUMERIC 0
END POLICY
POLICY !!Dateierweiterunganzeigen
KEYNAME "Software\Microsoft\Windows\
CurrentVersion\Explorer\Advanced"
EXPLAIN !!Dateierweiterunganzeigen_Explain
VALUENAME "HideFileExt"
VALUEON NUMERIC 0
VALUEOFF NUMERIC 1
END POLICY
POLICY !!geschuetzteSystemdateienausblenden
KEYNAME "Software\Microsoft\Windows\
CurrentVersion\Explorer\Advanced"
EXPLAIN !!geschuetzteSystemdateienausblenden_Explain
VALUENAME "ShowSuperHidden"
VALUEON NUMERIC 0
VALUEOFF NUMERIC 1
END POLICY
END CATEGORY ; "Ansicht"
END CATEGORY ; "Microsoft Explorer"
[strings]
AnsichtoptionenfueralleOrdnerspeicher="eingestellte
.Ansichtoptionen für alle Ordner übernehmen"
AnsichtoptionenfueralleOrdnerspeicher_Explain="Wenn
diese
Einstellung aktiviert ist, werden Einstellungen, die
in einem
Ordner vorgenommen werden, für jeden Ordner übernommen.
Die Aktivierung ist sinnvoll.\n\nBei deaktivierter
Einstellung
werden die Einstellungen nicht für jeden Ordner
gespeichert,
sondern nur für den aktuellen Ordner."
Dateierweiterunganzeigen="Dateierweiterung auch
bei
bekannten Dateitypen anzeigen"
Dateierweiterunganzeigen_Explain="Wenn diese
Einstellung
aktiviert ist, werden alle Dateiendungen der Dateien
angezeigt.
Auch Endungen wie doc, xls, exe und com werden wieder
angezeigt.
Es ist sinnvoll, diese Richtlinie zu aktivieren.\n\nBei
deaktivierter
Einstellung werden Dateiendungen bei bekannten
Dateitypen
ausgeblendet."
Beachten Sie, dass das Ende einer Kategorie durch den
Ausdruck END CATEGORY angezeigt wird. Wenn
eine ADM-Datei viele Kategorien enthält und diese auch noch
ineinander verschachtelt sind, sollte der Ausdruck END
CATEGORY durch einen mit einem Semikolon
eingeleiteten Kommentartext ergänzt werden (z.B. END
CATEGORY ;Name der Kategorie).
Besteht der Name einer Kategorie aus mehreren Worten, so muss
er in Anführungszeichen stehen.
Die von Microsoft gelieferten ADM-Dateien haben
unterschiedliche Formate. Die Microsoft Office-ADM-Dateien,
die nicht zum Lieferumfang der Office-Version gehören,
sondern nach Installation des zugehörigen Office Resource
Kits im Verzeichnis C:\Windows\Inf landen, können
mit beliebigen Editoren geöffnet werden. Ihr Format ist
dasselbe, welches Sie sehen, wenn Sie mit dem Registry
System Wizard eine eigene ADM-Datei erstellen. Leider
enthalten die Microsoft Office-ADM-Dateien keine erklärenden
Texte für die einzelnen Richtlinien, so dass man oft nur
raten kann, was sie bewirken.
In den zum Lieferumfang von Windows 2000 bzw. Windows XP
gehörenden ADM-Dateien stehen die beschreibenden Texte zu den
einzelnen Richtlinien ganz am Ende der ADM-Datei in einem
speziellen Abschnitt mit der Bezeichnung [Strings].
Wichtiger Hinweis: Nehmen
Sie keine Veränderungen an den Original-ADM-Dateien
von Microsoft vor. Kommt irgendwann ein neues Service
Pack heraus, so hat dieses eventuell auch neue
ADM-Dateien. Wenn Sie das Service Pack einspielen,
gehen eventuell die von Ihnen vorgenommenen Änderungen
wieder verloren, bzw. müssen Sie die Änderungen mühselig
in die neuen ADM-Dateien des Service Packs
integrieren, um die Verbesserungen der neuen
ADM-Dateien nutzen zu können und Ihre Anpassungen
nicht gleichzeitig zu verlieren.
Erstellen Sie sich stattdessen eigenen ADM-Dateien mit
sprechenden Namen. Testen Sie die eigenen ADM-Dateien
in einer Testdomäne sorgfältig aus. Kopieren Sie
diese Dateien auf einen der Domänencontroller in das
Verzeichnis %SystemRoot%\inf und
laden Sie die selbst erstellen ADM-Dateien hinzu.
Wenn Sie wissen möchten, welchen Registry-Key
eine Richtlinie einer der von Microsoft zum Betriebssystem
mitgelieferten Vorlagedateien verändert, so schreiben Sie den
Namen der Richtlinie bzw. den beschreibenden Text auf, öffnen
die entsprechende ADM-Datei mit Notepad.exe und suchen nach
dem Namen bzw. nach dem beschreibenden Text der Richtlinie.
Sie werden dann irgendwo im Abschnitt [Strings]
fündig. Gehen Sie an der Fundstelle zum Anfang der Zeile und
notieren Sie den Wert vor dem Gleichheitszeichen. Suchen Sie
die ADM-Datei danach vom Anfang beginnend jetzt nach diesem
notierten Wert durch. Sie finden eine Zeile, die mit POLICY
!!notierter Wert beginnt, und direkt darunter den KEYNAME
und VALUENAME. Jetzt müssen Sie nur noch überprüfen,
ob dieser KEYNAME unterhalb von CLASS
MACHINE oder CLASS USER steht, um zu
wissen, ob der Wert in der Registrierdatenbank im Zweig HKEY_LOCAL_MACHINE
oder HKEY_CURRENT_USER zu finden ist.
Die selbst erstellte Gruppenrichtliniendatei »WindowsXP-HLM«
nutzen
Auf der dem Buch beiliegenden DVD finden Sie zwei
ADM-Dateien mit den Bezeichnungen WindowsXP-HLM.ADM
und WindowsXP-HCU.ADM, mit denen weitere
interessante Einstellungen in der Registry
von Windows XP vorgenommen werden können.
Die Gruppenrichtliniendatei WindowsXP-HLM.ADM
nimmt nur Änderungen im Zweig HKEY_LOCAL_MACHINE
der Registrierdatenbank vor. Deshalb wurden im Dateinamen die
drei Buchstaben HLM verwendet. Sie können
diese Vorlagedatei auf die Organisationseinheit Computer
anwenden.
Die Gruppenrichtliniendatei WindowsXP-HCU.ADM
nimmt nur Änderungen im Zweig HKEY_CURRENT_USER
der Registrierdatenbankvor. Deshalb wurden
im Dateinamen die drei Buchstaben HCU verwendet.
Sie können diese Vorlagedatei auf die Organisationseinheit Benutzer
anwenden.
Kopieren Sie die beide Dateien in das Verzeichnis C:\Windows\inf
des Domänencontrollers. Öffnen Sie dann in der
Organisationseinheit Computer die
Gruppenrichtlinie XP-Standardcomputer,
klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Kategorie Computerkonfiguration
auf Administrative Vorlagen und wählen Sie Vorlagen
hinzufügen/entfernen und im Fenster Vorlagen
hinzufügen/entfernen erneut auf Hinzufügen.
Fügen Sie die Vorlage WindowsXP-HLM hinzu.
Sie sollten nun eine neue Kategorie mit der Bezeichnung selbst
erstellte Windows XP-Richtlinien für Hive HKEY_LOCAL_MACHINE
sehen. Die Hauptzweige der Registrierdatenbank haben im
Microsoft Jargon die Bezeichnung »Hives«.
Wenn Sie in Windows Server 2003 die
Maus auf Administrative Vorlagen
stellen und dann unter Ansicht - Filterung
die Option Nur vollständig verwaltbare
Richtlinieneinstellungen anzeigen nicht
deaktiviert ist, so sehen Sie die einzelnen
Richtlinien nicht und können sie auch nicht
einstellen! Unter Windows 2000 Server müssen Sie
direkt unter Ansicht die Option Nur
Richtlinien anzeigen deaktivieren.
Wichtiger Hinweis:
Wenn sich der Mauszeiger oberhalb von Administrative
Vorlagen befindet, sehen Sie unter Ansicht
nicht die Option Filterung...,
sondern DC-Optionen. Stellen Sie
die Maus zuerst auf Administrative Vorlagen,
bevor Sie den Menüpunkt Ansicht
anwählen.
Echte und unechte Gruppenrichtlinien
Es gibt zwei Arten von Richtlinien, nennen wir sie echte
und unechte Richtlinien: Bei den echten
Richtlinien werden Änderungen in einem der folgenden Registry-Keys
vorgenommen:
Der Anwender hat auf Unterschlüssel und Werte dieser echten
Richtlinien kein Recht zum Ändern und kann deshalb diese
Einstellungen nicht manipulieren. Wenn Sie jedoch z.B. selbst
eine ADM-Datei erstellen, können Sie auch
beliebige andere Schlüssel und Werte in den Zweigen HKEY_LOCAL_MACHINE
und HKEY_CURRENT_USER mit diesen
ADM-Dateien steuern, Werte also, die nicht unterhalb der oben
genannten Schlüssel liegen. Auf Werte, die irgendwo im Schlüssel
HKEY_CURRENT_USER liegen, hat der Anwender
jedoch bis auf die oben genannten Schlüssel das Recht zum Ändern.
Folglich könnte ein Anwender zumindest während einer Sitzung
diese Werte wieder ändern. Spätestens bei der nächsten
Anmeldung würde jedoch die gesetzte unechte
Richtlinie der von Ihnen erstellten ADM-Datei
wieder greifen.
Wenn Sie über das Snap-In Active
Directory-Benutzer und –Computer aber eine
Gruppenrichtlinie bearbeiten wollen und eine ADM-Datei mit unechten
Richtlinien geladen haben, so sehen Sie die unechten
Richtlinien per Standardeinstellung nicht.
Die Ursache: Unter Ansicht - Filterung ist
standardmäßig die Option Nur vollständig
verwaltbare Richtlinieneinstellungen anzeigen
aktiviert. Stellen Sie die Maus auf Administrative
Vorlagen, bevor Sie den Menüpunkt Ansicht
anwählen. Wenn die Maus darüber steht, sehen Sie unter Ansicht
nicht die Option Filterung..., sondern DC-Optionen!
Erst wenn Sie die Option Nur vollständig verwaltbare
Richtlinieneinstellungen anzeigen deaktivieren, sehen
Sie auch die unechten Richtlinien. Unter Windows 2000 Server müssen
Sie direkt unter Ansicht die Option Nur
Richtlinien anzeigen deaktivieren.
Die dem Datenträger beiliegende Gruppenrichtliniendatei WindowsXP-HLM.ADM
ermöglicht die Einstellung folgender Richtlinien:
APIPA-Funktion fuer DHCP-Betrieb deaktivieren
Wenn Sie den Clients die IP-Adressen über einen
DHCP-Server dynamisch zuweisen, der DHCP-Server ausfällt und
kein Ersatz-DHCP-Serververfügbar ist, so
sollte der Client die zugewiesene DHCP-Adresse eigentlich über
die Gültigkeitsdauer der Lease behalten. Wurde in den
Optionen des DHCP-Servers z.B. eine Gültigkeitsdauer von 30
Tagen eingetragen und hat der Client zuletzt vor 10 Tagen eine
neue IP-Adresse zugewiesen bekommen, so ist diese IP-Adresse
noch für 20 Tage gültig.
Ein Windows 2000 Professional-Computer wird beim Starten
auch keine Probleme machen, wenn der einzige DHCP-Server aus
irgendwelchen Gründen momentan nicht verfügbar ist. Windows
XP-Clients jedoch vergessen eine zugewiesene DHCP-Adresse,
wenn der Registrykey IpAutoConfigurationEnabled
unter HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\TCPIP\Parameters
nicht auf 0 umgestellt wird.
Dieses Verhalten liegt an der neuen Funktion Automatic
Private IP Adressing (APIPA), mit der
automatisch eine IP-Adresse aus dem Bereich 169.254.0.1 bis
169.254.255.254 und eine Subnetzmaske von 255.255.0.0
zugewiesen werden, wenn das TCP/IP Protokoll für die
dynamische Adressierung konfiguriert ist und kein DHCP-Server
verfügbar ist.
Sie können dieses Verhalten leicht testen, indem Sie am
Windows XP-Client das Netzwerkkabel abziehen und sich mit dem
zwischengespeicherten Profil anschließend anmelden. Öffnen
Sie eine DOS-Box und geben Sie den Befehl ipconfig
/all ein. Sie erhalten eine Fehlermeldung, jedenfalls
nicht als IP-Adresse die zuletzt vom DHCP-Server zugewiesene
Adresse. Sobald Sie jedoch den Wert von IpAutoConfigurationEnabled
von 1 auf 0
umgestellt haben und das Netzwerkkabel wieder eingesteckt
haben, können Sie den Befehl ipconfig /renew
und danach ipconfig /all eingeben bzw. den
Computer neu starten und sich anmelden. Der Client erhält
eine neue IP-Adresse vom DHCP-Server. Wenn Sie sich jetzt
abmelden, erneut das Netzwerkkabel abziehen, sich dann wieder
anmelden und erneut den Befehl ipconfig /all
eingeben, stellen Sie fest, dass der Computer immer noch die
vom DHCP-Server zugewiesene IP-Adresse besitzt.
Anmeldeoptionen unter Windows ein-/ausblenden
Wenn Sie diese Funktion aktivieren, werden die erweiterten
Anmeldeoptionen beim Computerstart sofort angezeigt, und die
Schaltfläche Optionen muss nicht erst gedrückt werden.
Dieses ist besonders dann hilfreich, wenn man sich regelmäßig
an unterschiedlichen Domänen anmelden muss.
Die Funktion Strg+Alt+Delete zum Anmelden
deaktivieren
Wenn Sie diese Funktion aktivieren, müssen die Anwender
zum Anmelden nicht mehr die Tastenkombination Strg+Alt+Entf
drücken. Jedoch ist das auch eine kleine Sicherheitslücke,
da durch diese Tastenkombination sichergestellt wird, dass ein
eventuell noch in das System eingeklinkter Hacker die
Verbindung verliert.
Pfad zu den Installationsdateien und Pfad zu den
Anwendungsinstallationsdateien
Wenn unter Windows XP oder Windows 2000 Komponenten
nachinstalliert werden müssen, so sucht das Betriebssystem in
den Pfaden, die unter folgenden Schlüsselwerten angegeben
sind:
Je nachdem, ob Sie das Betriebssystem von einer CD oder von
einem RIS-Server installiert haben, stehen in diesen Schlüsseln
dann Inhalte wie E:, E:\I386
oder \\S1\RemInst\Setup\German\IMAGES\WindowsXP.
Diese Pfadeinträge sollten Sie jedoch bei Bedarf anpassen können.
Im Kapitel »Das Anmeldeskript« finden Sie den Abschnitt »Software
aus einem zentralen Software-Archive installieren«, in dem
begründet wird, warum auf mindestens einem Server jedes
Standorts ein Software-Archiv angelegt bzw. zwischen diesen
verschiedenen Servern synchronisiert und jeweils z.B. unter
dem Namen Install freigegeben werden sollte.
Wenn außerdem über das Anmeldeskript sichergestellt ist,
dass immer dasselbe Netzlaufwerk mit jeweils dem
Software-Archiv des Servers am jeweiligen Standort verbunden
ist (z.B. durch den Befehl net use u: \\ServerA1\install
am Standort A und durch den Befehl net use u:
\\ServerB1\install am Standort B), so können Sie über
die beiden Richtlinien Pfad zu den
Installationsdateien und Pfad zu den
Anwendungsinstallationsdateien die Registry-Werte auf
u:\WindowsXP umlegen. Vorausgesetzt, auf
diesen Software-Archiv-Servern befindet sich jeweils eine
administrative Installation von Windows XP mit integriertem
Service Pack im Verzeichnis WindowsXP
unterhalb der Freigabe Install, so werden
nachzuinstallierende Treiberdateien immer gefunden, und Sie müssen
nicht mehr mit den Installations-CDs zu den Computern laufen.
Das ist besonders dann wichtig, wenn die Computer keine
eingebauten CD-Laufwerke haben.
Wenn Sie das Betriebssystem Windows 2000 oder Windows XP
von einem RIS-Server installiert haben, wird in diesen
Registrywerten ein Pfad wie z.B. \\S1\RemInst\Setup\German\
IMAGES\WindowsXP stehen. Nach der Installation der
Standardanwendungen werden Sie später ein Komplettabbild
ziehen und auf dem RIS-Server ablegen. Wenn
dieser Server S1 heißt und am Standort A
steht, jedoch ein mit diesem Komplettabbild bespielter
Computer später am Standort B steht, so laufen Sie in
folgendes Problem hinein. Selbst wenn Sie am Standort B
ebenfalls einen RIS-Server aufstellen, würde
der Computer bei dem Versuch, eine Betriebssystemkomponente
oder eine Komponente von Microsoft Office nachzuinstallieren,
nach der Originalquelle suchen und dann wahrscheinlich eine
Verbindung über die langsame WAN-Verbindung aufmachen und von
dem Server die benötigten Treiber herunterladen, von dem
ursprünglich Windows XP bzw. Microsoft Office installiert
wurde. Wenn Sie jedoch bei allen Installationen immer ein
Unterverzeichnis der fest definierten Laufwerkszuweisung U:
verwenden und folglich alle Treiber bei einer Nachinstallation
unter U:\WindowsXP, U:\OfficeXP
(bzw. U:\Office2003) usw. gesucht werden, so
ist sichergestellt, dass immer der Software-Archiv-Server vor
Ort und nicht der ursprünglich bei der Erstinstallation als
Quelle verwendete Server kontaktiert wird.
Standardinstallationspfade verändern
Drei weitere Richtlinien finden Sie in der Datei WindowsXP-HLM.adm,
die Sie wahrscheinlich nicht benötigen werden. Dennoch ist es
interessant zu wissen, wo in der Registrierdatenbank
verdrahtet ist, dass für die Installation weiterer
Anwendungen immer das Verzeichnis C:\Programme
und für gemeinsam verwendete Komponenten das Verzeichnis C:\Programme\Gemeinsame
Dateien vorgeschlagen wird.
Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion finden Sie die Schlüssel ProgramFilesDir
mit dem Defaultwert C:\Programme, ProgramFilesPath
mit dem Defaultwert %ProgramFiles% und CommonFilesDir
mit dem Defaultwert C:\Programme\Gemeinsame Dateien.
Hier finden Sie außerdem den Schlüssel MediaPath mit
dem Defaultwert C:\WINDOWS\Media. Wenn Sie
irgendwann aus irgendeinem Grund diese Pfade umlegen wollen,
wissen Sie nun, wo Sie suchen müssen.
Informations-Tour deaktivieren
Wenn Sie diese Richtlinie aktivieren, wird für einen neu
eingerichteten Anwender bei der ersten Anmeldung unter
Windows XP nicht mehr gefragt, ob die Windows XP-Tour
gestartet werden soll. Dazu ändert die Richtlinie unter HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Applets\Tour
den Wert des Schlüssels RunCount von 1
auf 0 ab.
Warnmeldung, wenn Festplatte voll
Wenn auf der Systempartition von Windows XP weniger als 10
% frei sind, erhält der Anwender regelmäßig eine
Warnmeldung, und es können keine weiteren Anwendungen mehr
installiert werden, bevor nicht aufgeräumt oder andere
Anwendungen deinstalliert werden. Bei einer 10 GB-Partition
bedeutet das aber, dass trotz 1 GByte freien Speichers zuwenig
Speicherplatz gemeldet wird. Die Aktivierung der Richtlinie Warnmeldung
wenn Festplatte voll fordert Sie auf, einen Wert
zwischen 0 und 99 einzugeben, wodurch Sie den
Defaultwert von10 (gemeint
ist damit 10 %der Partition) vermindern können.
Dadurch wird unter KEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters
der Schlüssel DiskSpaceThreshold
neu gesetzt. Ein Wert von 5 scheint
angemessen. Selbst bei einer 2 GByte kleinen Partition sind 5
% noch 100 Megabyte freier Speicherplatz. Vor dem
Unterschreiten dieses Grenzwertes wäre eine Warnmeldung übertrieben.
Systemfehler
Über die Richtlinien der Kategorie können Sie von
zentraler Stelle aus für alle Computer der
Organisationseinheit Computer die Windows
XP-Einstellungen steuern, die das Verhalten bei einem
Systemabsturz bestimmen. Wenn Sie in Windows XP über Start
– Einstellungen – Systemsteuerung – System die
Systemsteuerung starten, die Registerkarte Erweitert
auswählen und im unteren Bereich Starten und
Wiederherstellen die Schaltfläche Einstellungen
anwählen, finden Sie dort dieselben Einstellungsmöglichkeiten.
Die Kategorie Systemfehler hat folgende
Richtlinien:
Ereignis in das Systemprotokoll eintragen
Administratorwarnmeldung ausgegeben bei Systemabsturz
Bei Systemabsturz automatisch Neustart durchführen
Debuginformationen speichern
Gibt den Ort und die Datei an wo das Fehlerlog abgelegt
werden soll
Legt fest, ob eine Protokolldatei überschrieben werden
darf
Ich schlage Ihnen vor, alle Richtlinien zu aktivieren und
nur die Richtlinie Debuginformationen speichern
zu deaktivieren. Ist nämlich die Richtlinie Debuginformationen
speichern aktiviert, so wird unter C:\Windows
bei einem Systemabsturz ein mindestens 64 KB großes
Speicherabbild erstellt. Dieser Vorgang benötigt Zeit und
Speicherplatz. Wenn Sie jedoch nicht in der Lage sind, dieses
Speicherabbild zu interpretieren (und das können oft nur
Experten vom technischen Kundendienst bei Microsoft), nützt
Ihnen das Abbild nichts. Wenn ein Windows XP-Computer regelmäßig
abstürzt, werden Sie ihn so oder so austauschen und in Ruhe
auf Herz und Nieren prüfen.
Benutzername RegisteredOwner ändern und
Organisationsname RegisteredOrganization ändern
Angenommen, Sie haben das RIPrep-Abbild
von Windows XP mit allen Standardanwendungen auf vielen
Computern in der Hauptniederlassung und einigen Filialen
installiert, und plötzlich fusioniert Ihr Unternehmen und
bekommt einen neuen Firmennamen. Oder nehmen wir an, Sie
wollen ein und dasselbe Komplettabbild für verschiedene
Tochterfirmen verwenden, die jedoch unterschiedliche
Firmennamen haben. Ein anderes Beispiel: Stellen Sie sich vor,
Sie haben bei der Installation von Windows XP auf dem
Mustercomputer einen bestimmten Namen eingegeben wie z.B. »Systemverwalter«,
möchten jedoch nach der Verteilung des Komplettabbildes auf
allen Computern diesen Namen ändern.
Mit den beiden Richtlinien Benutzername
RegisteredOwner ändern und Organisationsname
RegisteredOrganization ändern geht das sehr
komfortabel von Ihrem Arbeitsplatz aus. Diese Richtlinien ändern
unter HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows
NT\CurrentVersion die Schlüssel RegisteredOrganization
und RegisteredOwner.
Die »Wheel-Mouse«-Funktion automatisch erkennen
Wenn ein Computer, an dem eine Maus ohne Rad installiert
ist, mit Windows XP installiert wird und nachträglich eine
Maus mit Rad (Wheels Mouse) angeschlossen wird, so
funktioniert das Rad nicht. Erst wenn der Schlüssel unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\i8042prt\Parameters
der DWord-Schlüssel EnableWheelDetection
erstellt und auf 1 gesetzt wird, wird das Rad
erkannt und funktioniert danach.