Mobile Payment - Trends und CharakteristikaMit der jahrzehntelangen Ausbreitung des Internets auf dem ganzen Globus begann auch der rapide Aufstieg mobiler Technologien. Dieser Boom ist beispielsweise Firmen wie Samsung, Microsoft, Apple oder Sony zu verdanken, welche mittlerweile weltweit etablierte Betriebssysteme wie iOS, Android oder Windows 8 für mobile Endgeräte entwickelten. Nachdem viele Menschen auch in Deutschland dem Online-Banking vertrauen, wurde auch das Thema Mobile Payment im E-Commerce-Bereich interessant. Welche Eigenheiten weist diese moderne Art des Bezahlvorgangs auf und welche Vorteile bietet er Dienstleistern und Kunden?

Mobile Payment - Trends und Charakteristika

Charakteristika
Wer ein Smartphone oder einen Tablet-PC sowie einen funktionierenden WLAN-Zugang hat, kann über sein Mobilfunkgerät Bezahlprozesse einleiten, beauftragen und abschließen. Dabei benötigt er Apps, welche für Mobile Payment - auch M-Payment genannt – geeignet sind. Auf Seiten, die für solche Bezahlvorgänge optimiert wurden, können im Prinzip alle Arten von Dienstleistungen und Produkten bezahlt werden.

Populär ist der Paymenttypus bis jetzt insbesondere im Bereich des Micro Payments. Kleinstbeträge von wenigen Cent oder im Volumen von unter 5 Euro werden dabei durch verschiedene Zahlungsweisen übermittelt. Dabei sind – wenig verwunderlich - vor allem Services aus dem Bereich der modernen Telekommunikationsbranche, jedoch auch Informations- oder Bildangebote aus dem Internet und zunehmend auch offizielle Gebühren Gegenstand der Zahlungen. User können Klingeltöne, Lieder, Fotos, exklusive Zeitungsartikel oder Parkgebühren per M-Payment begleichen.


Kartenlesegeräte
Laut einer hilfreichen Mobile Payment-Analyse des Unternehmerportals von Lexware existieren verschiedene Möglichkeiten für Anbieter und Kunden, die modernen Bezahlvorgänge zu nutzen. Eine leicht nachvollziehbare Art und Weise, die Kunden und Geschäftsleuten aus stationären Geschäften bekannt sein dürfte, sind die mobilen Kartenleser. Die Verkäufer registrieren ein Nutzerkonto, welches bei ihrem mobilen Endgerät über die Kopfhörerbuchse oder via Bluetooth verbunden wird. Um seinen Einkauf zu bezahlen, zieht der Kunde seine Kredit- oder EC-Karte durch die Öffnung des Lesegeräts. Um sich zu identifizieren, muss er danach mit einem bildschirmtauglichen Pen oder seinem Finger unterschreiben.

Eine Alternative ist die Eingabe der Pin. Für jede Transaktion bezahlt der Geschäftsmann an den Dienstleister der Technologie einen geringen Betrag, der beispielsweise 2 Prozent der Gesamtsumme betragen kann. Solche Kassensysteme sind auch zu mieten. Die Methode wird etwa von Inhabern von Marktständen, Imbissbuden oder anderen Kleinunternehmen verwendet.


Premium-SMS
Besonders von Telekommunikationsanbietern wird auch die Bezahlung durch Premium-SMS angeboten. Der Kunde loggt sich mit seiner Mobilfunknummer und seinem Pin bei Anbietern wie Mpass ein. Dieser Dienstleister arbeitet mit großen Telekommunikationskonzernen wie Vodafone, Telekom oder O2 zusammen. Der Käufer erhält dann eine TAN, welcher er zur Autorisierung des Payment-Vorgangs eingibt. Dieser Code wird per SMS versandt. Charakteristisch für diese Art mobiler Bezahlung ist die Bestätigung des Zahlungseingangs per Mobilfunknetz statt übers Internet.

Mpass oder andere Anbieter ziehen die Kaufbeträge vom hinterlegten Referenzkonto der Kunden ab. Die Sicherheit bei dieser Methode ist zwar hoch, die Bedienung wirkt aber heutzutage altbacken und in jedem Falle umständlich.


Near Field Communication
Die Near Field Communication ist laut Angaben der Computerwoche demgegenüber ein moderner Weg, M-Payment zu nutzen. Abgekürzt wird die Nahfeldtechnologie, die als internationaler Standard etabliert ist, mit der Kennung NFC. Über Funk können über kurze Strecken im direkten Umfeld Daten mit maximal 424 Bit pro Sekunde übermittelt werden.  In Deutschland wird NFC etwa von der Deutschen Bahn mit dem Touch & Travel-System, von PayPass, Google Wallet, von Sparkassen mit dem girogo (bis 20 Euro) oder von Hochschulen als Chips in Studentenausweisen verwendet.

Speziell im Micropayment-Bereich wird die Technologie verwendet. Allerdings kann die Entwicklung keinesfalls als abgeschlossen betrachtet werden. Verschiedene Firmen wie Sony arbeiten daran, um die Technologie voll auszufeilen. Im Großen und Ganzen ist der Mobile Payment-Markt in Deutschland sehr vielfältig, sodass sich über 20 Anbieter Unternehmern und Kunden präsentieren.





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