FacebookAls größtes soziales Netzwerk ist Facebook noch immer sehr beliebt. Doch nur ein Teil der angemeldeten Nutzer sind dort auch regelmäßig aktiv. Glaubt man den aktuellen Statistiken, werden es sogar immer weniger. Hat Facebook möglicherweise seine besten Zeiten schon hinter sich? Oder wird es gar in Zukunft von neueren Social-Media-Plattformen wie Pinterest abgehängt?

Social Media: Läuft Pinterest bald Facebook den Rang ab?

Zahl der aktiven Nutzer bei Facebook sinkt

Mit 635,4 Millionen Besuchern belegt Facebook noch immer eindeutig den ersten Platz unter den bekannten sozialen Netzwerken. Insgesamt verfügt das soziale Netzwerk über 1,4 Milliarden Nutzer. Allerdings nahm die Zahl der Besucher auf dieser Social-Media-Plattform laut den von SimilarWeb veröffentlichten Angaben im Dezember 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 53,24 Millionen ab. Dies entspricht 7,7 Prozent der eingangs genannten Zahl. Zum Teil könnten diese gesunkenen Besucherzahlen mit der vermehrten mobilen Nutzung zusammenhängen, welche in diesen statistischen Werten nicht berücksichtigt sind.

Auf Platz 2 und 3 stehen gemäß dieser Aufstellung, die vollständig auf meedia.de nachzulesen ist, Google Plus und Twitter mit jeweils über 40 Millionen Besuchern. Auf dem 8. Platz folgt schließlich das internationale Businessnetzwerk Linkedin mit 11,4 Millionen Besuchern, noch vor Pinterest, das zu diesem Zeitpunkt bei 8,45 Millionen Besuchern und somit knapp vor Xing lag.

Um der steigenden Zahl der mobilen User gerecht zu werden, welche das soziale Netzwerk mit dem Smartphone oder Tablet Computer nutzen, plant Facebook laut dem Artikel Facebook baut Messenger aus einige Neuerungen. Unter anderem soll der Messenger um Funktionen erweitert werden. In Zukunft soll dieser mit anderen Apps verknüpft werden, damit die Nutzer noch leichter animierte Videos und Bilder teilen können. Außerdem können zukünftig auch 360-Grad-Videos dort hochgeladen werden. In den USA ist es übrigens schon möglich, über Facebook Geld zu überweisen.

Wie der Facebook Messenger funktioniert und wie man ihn auf dem Smartphone einrichtet und benutzt, veranschaulicht dieses Video:

 

Noch deutlicher wird der aktuelle Trend der rückläufigen PC-Benutzerzahlen bei Facebook beim direkten Vergleich des Wachstums von Facebook und Pinterest für den Zeitraum 2014. Während die Zahl der weltweit aktiven Benutzer bei Facebook im vergangenen Jahr um 9 Prozent sank, stiegen sie bei Pinterest um 97 Prozent an. Pinterest liegt damit mit Tumblr etwa gleichauf. In Bezug auf den Anstieg neuer Mitglieder stand Pinterest dann weiter vorn. Dies geht aus den Zahlen des GlobalWebIndex hervor. Als Basis für diese Auswertung dienten die Daten von 170.000 Nutzern in 32 Ländern.

Facebook und Pinterest: Vergleich zwischen beiden sozialen Netzwerken

Während Facebook aufgrund der Vielzahl der Möglichkeiten für die Nutzer oft etwas unübersichtlich wirkt, ist Pinterest mit seinen Pinnwänden und den dort geposteten Pins im Vergleich überschaubar. Beide Social-Media-Plattformen haben im Grunde unterschiedliche Konzepte. Auf Facebook können Statusmeldungen, Bilder, Videos und Links gepostet und kommentiert werden. Zudem ist es möglich, Seiten und Gruppen anzulegen.

Der Schwerpunkt liegt hier, wie bei einem klassischen sozialen Netzwerk üblich, auf der Interaktion, dem Austausch und der Vernetzung. Facebook lässt sich für viele Zwecke nutzen. Sogar Geschäftskontakte können hierüber geknüpft werden. Wer möchte, kann sich dort die Zeit mit Spielen vertreiben. Was man auf Facebook noch alles machen kann, beschreibt dieser Artikel detailliert.

Bei Pinterest liegt der Fokus auf Bildern. Die Bezeichnung „Pinterest“ ist eine Wortzusammensetzung aus „Pin“ und „Interest“. Und genau darum geht es in diesem Netzwerk: Nutzer können hier an die selbst erstellten Pinnwände posten, was sie interessiert. Ein unverzichtbarer Bestandteil jedes Postings ist ein Bild. Ohne Bild ist es auf Pinterest nicht möglich, ein Posting zu erstellen. Durch diesen Schwerpunkt auf Bildern eignet sich diese Social-Media-Seite besonders gut für Künstler aller Art, die ihre kreativen Werke, zum Beispiel Fotos, selbst Gebasteltes und Gekochtes, präsentieren wollen. In der Praxis wird Pinterest von vielen aber auch genutzt, um Ideen zu sammeln.

Ein Bild kann auf Pinterest entweder selbst hochgeladen oder als Vorschaubild von Links ausgewählt werden. Im letzteren Fall gilt es natürlich aufzupassen, dass hierbei kein Copyright verletzt wird. Welche Fettnäpfchen außerdem für unbedarfte User auf Pinterest lauern und weitere Tipps zur Nutzung dieses sozialen Netzwerks gibt es in dem Ratgeber:

So nutzen Sie Pinterest richtig!

Was Pinterest wirklich ist und wie Sie es nutzen können, beschreibt diese PDF-Datei.

Unter dem Bild erscheint der beschreibende Text, den man zu diesem Posting geschrieben hat. Wie bei Facebook und Twitter ist auch hier das Einfügen von Hashtags zur Verschlagwortung möglich. Andere Nutzer können den Pinnwänden folgen, einzelne Pins liken, teilen und gegebenenfalls kommentieren. Bei Pinterest steht die Darstellung im Vordergrund und kein ausgeprägter wörtlicher Austausch. Als Nutzer kann man Pinnwänden anderer Nutzer folgen und selbst anderen Pinnwänden folgen.

Ist Pinterest nun eine ernsthafte Konkurrenz für Facebook?

Da beide sozialen Netzwerke verschiedene Ansätze verfolgen, ergänzen sie einander eher, als dass sie miteinander konkurrieren würden. Zum Teil sprechen beide Plattformen auch unterschiedliche Zielgruppen an. Gleichzeitig ist Facebook von den Nutzungsmöglichkeiten her deutlich vielfältiger. Die weitere Entwicklung beider Social-Media-Seiten bleibt abzuwarten.





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