Ein Alltag ohne Internet ist heutzutage (fast) undenkbarDie Förderung zeigt erste Erfolge. Die Versorgung in ländlichen Gebieten ist besser geworden und wird ständig weiter ausgebaut. Doch was kostet es eigentlich den Endverbraucher, an diesem von der Bundesregierung verordneten Ausbau teilzuhaben? Wie teuer ist der Zugang zum Internet? Gibt es regionale Unterschiede? Diese und andere Fragen sind Thema des Artikels.



Die Bundesregierung treibt den Breitbandausbau in Deutschland immer weiter voran. Allerdings schwächelt der Ausbau in den Regionen, in denen sich die wirtschaftlichen Vorteile der Netzbetreiber relativieren. Deshalb hat der Bund ein Förderprogramm auf den Weg gebracht.

 

Ein Alltag ohne Internet ist heutzutage (fast) undenkbar
Ein Alltag ohne Internet ist heutzutage (fast) undenkbar

 

Internet ist nicht gleich Internet
Wer einen Internetanschluss sein Eigen nennt, darf sich glücklich schätzen, denn er hat selbst aus dem hintersten Winkel eines Gebirgstals in den Bayerischen Alpen oder zwischen den Dünen auf einer Nordseeinsel Zugang zu der ganzen Welt. So ganz richtig ist das leider nicht, auch wenn die Bundesregierung uns glauben machen will, dass das beschriebene Szenario bereits Alltag ist.

Fragt man allerdings Betroffene in abgelegenen Regionen Deutschlands, fällen sie ein nüchternes Urteil: Die Leitungen sind nicht stabil, Übertragungsraten unterirdisch schlecht. So mancher ist verärgert, dass er datenintensive Anwendungen nicht nutzen kann, weil die Durchleitungsraten nicht den technischen Anforderungen entsprechen. Um dem subjektiven Gefühl eine sachliche Basis zu geben, ist ein Speedtest empfehlenswert. Ist das Internet wirklich so langsam? Im Internet lässt sich feststellen, wie die realen Werte sind. Dabei können sie von Zeit zu Zeit schwanken, denn es liegt nicht alleine an der Datenleitung, auf die User zugreifen, sondern auch daran, wie viele User gleichzeitig ins Netz gehen. So wird beispielsweise eine Messung am Wochenende in einem leeren Bürokomplex andere Ergebnisse bringen als zu einem Zeitpunkt, in dem viele Firmen gleichzeitig online sind.

 

Warum mehr bezahlen, wenn die Leistung dieselbe ist?
Was kostet es den Nutzer unterm Strich, im Internet zu surfen? Nun könnte man der Auffassung sein, dass die Kosten dafür deutschlandweit gleich oder zumindest annähernd gleich sein müssten. Natürlich immer mit Blick auf die gelieferte Leistung, die am Ende des Kabels beim Verbraucher ankommt. Doch diese Annahme ist nicht richtig. Fakt ist, dass sich Preisvergleiche lohnen, weil es häufig regionale Unterschiede gibt. Dabei hilft https://preis24.de/dsl-preisvergleich/ im ersten Schritt mit Informationen, um den spezifischen Bedarf einzuordnen. Damit wird es möglich, genau die Offerten zu finden, die zum individuellen Nutzungsverhalten passen. Im zweiten Schritt können User den konkreten Preisvergleich starten und die Angebote und Anbieter zielführend prüfen. Anbieter gibt es viele. Zu den bekanntesten gehören Firmen wie

  • Vodafone
  • Telekom
  • Unitymedia
  • 1&1
  • O2


Doch es gibt auch Anbieter, die regional oder nur in wenigen Bundesländern verfügbar sind und deshalb bundesweit eher unbekannt sind. Primacom, Tele Columbus, NetCologne oder m-net sind solche Anbieter – und es gibt noch andere. Sie nutzen ihre eigenen Datenautobahnen und machen somit auch ihre eigenen Preise. Das trägt zur Angebotsvielfalt bei, was ein Vorteil für den Endverbraucher ist. Denn durch die lebhafte Konkurrenz müssen sich die großen Anbieter mehr anstrengen, um Kunden zu gewinnen. Das wirkt sich letztlich auf die Preise aus. Alle Dienstleister bieten unterschiedliche Tarife an und der Kunde kann sich in Ruhe umschauen, welcher Tarif von welchem Anbieter die individuellen Anforderungen am besten erfüllt.

Tipps zur Auswahl passender Tarife
Um den passenden Tarif zu finden, müssen Verbraucher wissen, was sie suchen. Die folgende Kriterienliste hilft dabei, den Bedarf zu konkretisieren:

Nutzungsverhalten
Wer das Internet nutzt, um online zu shoppen, bei Facebook, Instagram und Co. aktiv zu sein oder vorwiegend E-Mails zu lesen oder zu schreiben, braucht weniger Surfgeschwindigkeit als derjenige, der sich bei Netflix, Amazon oder Apple TV große Datenmengen herunterlädt, um Serien zu streamen. In diesem Zusammenhang ist zu bedenken, ob eine hohe Übertragungsrate mit maximaler Leistung nötig ist oder nicht.

  •  Mit einer Downloadrate von 16 Mb/s sind all diejenigen gut beraten, die das Internet für soziale Netzwerke und E-Mail Dienste etc. benötigen.
  •  Für User, die Online Games spielen, Musik herunterladen oder online Filme schauen wollen, sollten es mindestens 100 Mb/s sein.

Zwischen diesem Gerät und diesem liegen Welten

Flatrate ja oder nein
Die unterschiedlichen Anbieter halten überwiegend Flatrate Tarife bereit. Diese umfassen in Abhängigkeit vom Paket unterschiedliche Leistungskomponenten. Es ist immer nötig, sich Flatrate Tarife im Detail anzuschauen. Nutzergruppen, die vergleichsweise wenig online sind, könnten mit einer Flatrate zufrieden sein, die ein begrenztes Highspeed-Datenvolumen aufweist. Alle anderen sollten jedoch darauf achten, dass die angebotene Flatrate keine Drosselung inkludiert.

Internet und Telefon im Kombitarif
Die allermeisten haben zwar noch einen Telefonanschluss, doch die Entwicklung ist seit Jahren leicht rückläufig. Der Abwärtstrend wird sich weiter fortsetzen. Aktuell haben DSL Anbieter jedoch oft Kombitarife im Portfolio, die Telefonie und Internet im Paket bündeln. Wer keinen Festnetzanschluss braucht, kann auch heute schon auf Verträge ohne Telefon-Flatrate zugreifen. Zukunftsmusik für die meisten Haushalte ist ein Flatrate Tarif, der Internet-Fernsehen in hoher HD-Qualität (IPTV) beinhaltet. Dafür benötigen Endverbraucher allerdings mindestens 25 Mb/s. Bei geringerer Durchleitungsrate ist ein Kombitarif, der IPTV inkludiert, nicht sinnvoll.

Laufzeit- und Bonuscheck
Haben Verbraucher einmal die Rahmendaten festgesteckt, sollten sie die Laufzeit und Zusatzleistungen überprüfen. Branchenüblich sind Laufzeiten von 24 Monaten, die sich ohne Kündigung um weitere zwölf Monate automatisch verlängern. Gelegentlich bieten die Dienstleister kürzere Vertragslaufzeiten und monatliche Kündbarkeit an. Sparen lässt sich mit einem Wechsel- oder Neukundenbonus. Dieser kann sich in der kostenlosen Nutzung von Zusatzleistungen ausdrücken oder eine kostenfreie Anfangsphase beinhalten.

Fazit: DSL ist heutzutage ein Muss für die meisten Verbraucher zwischen Helgoland und Oberstdorf. Der Konkurrenzkampf unter den Anbietern führt zu einer vielfältigen Angebotslandschaft, die Verbraucher zu ihrem Vorteil nutzen sollten. Denn wer seine Anforderungen kennt und weiß, was er braucht, findet den passenden Tarif mit einem idealen Preisleistungsverhältnis.


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