Smart HomeDie Begriffe Smart Home und Intelligentes Zuhause tauchen seit Jahren häufiger in den Medien auf. Was verbirgt sich dahinter? Und wer profitiert eigentlich von einem Smart Home? Das Grundkonzept beruht auf einer Vernetzung elektrischer Geräte innerhalb einer Gebäude-/Wohneinheit. ''Smarte'' Haushaltsgeräte wie der Kühlschrank oder der Herd und die Kaffeemaschine lassen sich nicht nur auf Knopfdruck steuern. Die Idee dahinter geht noch viel weiter. Besonders im Zusammenhang mit der Haustechnik - als der Heizung oder Warmwasserbereitung – soll der Smart Home Gedanke eine effiziente und kostenbewußte Steuerung erlauben.



Interesse vom Verbraucher ist für die Ideen das Wohnen 2.0 in jedem Fall vorhanden. Eine Umfrage von Deloitte und der Technischen Universität München zeigt, dass sich besonders im Zusammenhang mit Alarmsystemen, der Heizung und Beleuchtung Haushalte den einen oder anderen Vorteil von Smart Home versprechen. Erwartungsgemäß ist die Akzeptanz in den jüngeren Verbrauchergruppen größer. Smart Home bringt aber nicht nur Vorteil. Jeder Eigentümer, der sich für einen starken Vernetzungsgrad der Geräte im Haushalt entscheidet, muss sich der Herausforderungen bewusst sein.

 

Smart Home

Smart Home ist die Zukunft des Wohnens - wird bald alles mit allem vernetzt?
Welche Vorteile lassen sich als Nutzer daraus ziehen?

 

Smart Home: Die Revolution für Zuhause
Smart Home und Smart Living weisen bereits heute in die Zukunft des Wohnens. Mithilfe eines umfassenden Vernetzungsgrades wird erreicht, dass Aspekte wie:

  • Sicherheit
  • Energieeffizienz
  • Wohnkomfort


immer stärker zusammenfließen. Beispiel: Die Haustechnik registriert einen Einbruch - und alarmiert daraufhin selbständig die Polizei. Parallel werden Webcams von PC oder TV-Geräten aktiviert, welche die nötigen Bilddaten sichern. Alles passiert ohne für den Einbrecher sichtbare Anzeichen – und solche Funktionskombinationen lassen sich in vielen Bereichen erdenken.

Entsprechend der Bandbreite erfasst der Smart Home Gedanke verschiedene Bereiche. Smart Metering bedeutet zum Beispiel, dass Verbrauchsdaten für Strom oder Warmwasser in Echtzeit erhoben werden. Auf diese Weise soll es möglich sein, den Verbrauch - unterm Aspekt der Energieeinsparung und der Kostenreduktion – zu reduzieren. Gerade die in den letzten Jahren gestiegenen Energiepreise sind mitverantwortlich dafür, dass das Interesse an entsprechenden Innovationen zunimmt. Dieser Schritt kann manuell durch den Eigentümer oder automatisiert erfolgen.

Damit leitet das Smart Metering in weitere Bereiche des Smart Living über, zu denen:

  • die Automation der Haushaltsgeräte
  • die Vernetzung von Elektronik
  • die sicherheitsrelevanten Einrichtungen


gehören.

Smart Home ist insofern – bezogen auf die einzelnen Teilaspekte – keine fundamental neue Idee. Der innovative Aspekt entsteht vielmehr durch die Verbindung der Bereiche über Schnittstellen. Letztere können auf unterschiedlichen Wegen hergestellt werden – wie zum Beispiel eine kabellose Kommunikation.

Fraglich ist an diesem Punkt, inwiefern eine kabellose Kommunikation störungssicher aufgebaut werden kann. Aufgrund dieses Aspekts wird in der Hausautomation nach wie vor auf kabelgebundene Lösungen, für welche Patchpanele eine Rolle spielen, gesetzt.

 

Smart Home und Patchpanel - eine starke Verbindung
In der Praxis setzt ein Smart Home voraus, dass alle gewünschten Geräte untereinander kommunizieren können. An diesem Punkt wäre es theoretisch durchaus möglich, einfach alle Geräte durch mehrere Räume hinweg mit Netzwerkkabeln zu verbinden.

Aber: Von der Decke hängende oder auf dem Boden liegende Kabel sind nicht nur unästhetisch und dem Wohnkomfort abträglich. Durch den Widerstand des Netzwerkkabels reduziert sich ab einer gewissen Länge dessen Performance. Wesentlich günstiger ist der Einsatz von Patchfeldern – in Verbindung mit speziellen Verlegekabeln.

Der Begriff Patchfeld oder Patchpanel meint eine Installation im Smart Home, welches teilweise auch als Rangierfeld bezeichnet wird, und die als Schnittstelle zwischen hinter dem Putz verlegten Datenkabeln und Netzwerkkabeln zu einzelnen Geräten fungiert. Das Patchpanel ist hierzu an der Front mit den vom Router oder der Netzwerkkarte bekannten Anschlüssen versehen. Über die Rückseite erfolgt der Anschluss des Rangierfelds an das Verlegekabel.
Letztlich ist sieht der Kommunikationsweg im Smart Home wie folgt aus: Gerät A – Patchkabel – Rangierfeld – Verlegekabel – Rangierfeld – Patchkabel - Gerät AB. Ein Patchpanel lässt sich heute in verschiedenen Größen einsetzen. Heißt, dass die Patchfelder mit einer variablen Zahl von Ports angeboten werden. Letzter ist ein anderer Begriff für den Anschluss, über welchen das Patchkabel mit dem Rangierfeld verbunden wird.

 

Weitere Tipps im Zusammenhang mit dem Smart Home
Das Smart Home ist derzeit für viele Eigentümer noch ein Fremdwort. Allerdings beginnt sich diese Situation immer stärker zu ändern. Gerade beim Neubau oder im Rahmen einer Gebäudesanierung setzt die junge Generation der „Häuslebauer“ auf einen höheren Vernetzungsgrad der Haustechnik.

Diese Entwicklung wirkt sich in viele Bereiche aus. Auf der einen Seite ist die Verkabelung für die Bauplanung – und damit Architekten oder Bauträger und Ingenieure relevant. Darüber hinaus müssen sich auch die einzelnen Gewerke in Zukunft intensiver mit dem Thema Smart Home beschäftigen, etwa im Zusammenhang mit der praktischen Realisierung eines Netzwerkaufbaus.

Und es gibt einen weiteren Punkt, der für alle Beteiligten relevant ist: Das Thema Sicherheit. Hierbei geht es nicht ausschließlich um die Frage, inwiefern von außen in ein Hausnetzwerk eingedrungen werden kann und sich die Systeme im Netzwerk fernsteuern lassen. Auch der Aspekt Überspannungsschutz spielt hier eine tragende Rolle. Witterungsschäden durch Blitzschlag können erhebliche Folgen für das Smart Home haben. Die Systeme müssen daher so ausgelegt werden, dass sich in diesem Fall schnell reagieren lässt.

 

Galaxy S6

Das eigene zu Hause mittels Smartphone steuern - schon keine Vision aus der fernen Zukunft mehr.
Auch in diesem Bereich besteht jedoch mitunter ein großes Optimierungspotenzial.

 

Fazit: Das Smart Home richtig vernetzen
Kaffeemaschine und Herd vom Bett aus mit dem Smartphone steuern – was vor 15 Jahren wie Zukunftsmusik klang, ist für einige technikaffine Eigentümer inzwischen selbstverständlich. Smart Home ist das Wohnen 2.0 und ein Trend, den viele angehende „Häuslebauer“ für sich entdecken. Es ist nicht damit getan, die Haushaltsgeräte einfach über Funk miteinander kommunizieren zu lassen.

Im Bereich des Smart Living sind hardwareseitig größere Hürden zu überwinden, die Verwendung von Patchfeldern daher oft nötig. Letztere stellen eine recht einfache Möglichkeit dar, Geräte über größere Distanzen im Haus miteinander zu verbinden – und diese so kommunizieren zu lassen. Der Vorteil: Das Netzwerk ist gegenüber Störfeldern weniger stark anfällig, bleibt leistungsfähig und ist weiterhin erweiterbar.


Ähnliche News zum Artikel



Wenn Dir dieser Artikel gefällt, dann teile ihn mit Deinen Freunden!



InfoDu kannst diesen Artikel teilen und über die verschiedensten Social-Media-Kanäle unsere Beiträge weiterempfehlen. Die Redaktion freut sich auch über jede Unterstützung, auch über die Nutzung unseres Partner- oder Affiliate-Links, wie Amazon oder Gearbest. Vielen Dank!



Kommentare zu diesem Artikel

Avatar Christian Kellner 2017-10-05 09:40
Ein sehr spannender und interessanter Artikel. Diesen Aspekt der Patchpanel habe ich so noch nicht bedacht. Man lernt nie aus. Ich beschäftige mich gerade stärker mit dem Thema, da bald die Renovierung des Hauses ansteht. Smart Home ist dabei auch ein Aspekt den ich in Küche und Wohnzimmer unterbringen will. Material-techni sch habe ich schon online gestöbert und fündig geworden. Das verlinkte Angebot an diesen Patchpanels sit aber sehr interessant. Ich werde mir mal einen genauen Plan machen. Die Dinger scheinen viele Vorteile zu haben, vor allem was die Organisation der Kabel und Leitungen angeht.

Antworten Antworten mit Zitat Zitieren

Kommentar verfassen

Was denkst Du?
Hier kannst Du deine Meinung zum Artikel äußern. Wir freuen uns auf deine Kommentare und Anmerkungen. Alle Kommentare sind jeder Zeit willkommen.

Hinweis: Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Kommentar-Erweiterung arbeitet mit Cookies! Ohne aktive Cookies werden die Captchas nicht erkannt! Beachte auch, dass alle Kommentare zunächst von uns gelesen werden, bevor wir sie freischalten, um die Website vor Spam zu schützen.