NotebookDer Sommer ist noch nicht vorbei! Damit wächst der Wunsch nach einer kleinen Auszeit, nach erholsamen Urlaub und dem Anblick von Meer und Sonne. Das ist eine Wohltat und willkommene Abwechslung für die Augen, die tagtäglich am Bildschirm des Laptops oder des Smartphones kleben. Nicht jedem gelingt es jedoch, in den freien Tagen ganz Abschied zu nehmen von den mobilen Annehmlichkeiten unseres Alltags. Sei es beruflich oder privat: Mitunter gibt es sogar Menschen, die es gewohnt sind, selbst in der schönsten Zeit des Jahres für die Arbeit erreichbar zu sein.



Unter Palmen arbeiten, an einem idyllischen Strand? Das klingt nach der Erfüllung eines langgehegten Traumes. Angesichts der ungewohnten Temperaturen könnte dieser Genuss mitunter leider nicht von Dauer sein. Erfahrene Workaholics haben ihre eigenen Tricks, wie sie sich mit den fremdländischen Wettereinflüssen so weit wie möglich arrangieren, ohne dass die Arbeit gefährdet ist.

Wichtige Briefings oder Verträge könnten verloren gehen, wenn der Bildschirm plötzlich schwarz wird oder das Notebook sich gänzlich verabschiedet. Die nachfolgenden Tipps helfen, die Lebensdauer des Laptops zu erhöhen. Es wäre schließlich schade, wenn die auf Raten gekaufte Hardware noch nicht abgezahlt ist und bereits ihren Dienst verweigert.

 

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Arbeiten unter Palmen - Worauf muss ich achten?

Es gibt ein paar Aspekte, die berücksichtigt werden sollten, wenn das Notebook ins Reisegepäck muss. Wer sich an diese Empfehlungen hält, sollte bei einer vernünftigen Nutzung des Notebooks selbst im Urlaub angenehme Arbeitsstunden unter der Sonne genießen können.

Natürlich macht die Dosis das Gift. Die stundenlange Nutzung des Laptops ist angesichts der erfahrungsgemäß höheren Temperaturen aus verständlichen Gründen kontraproduktiv. Der direkte Kontakt mit Sand, Salzwasser oder ähnlichen Elementen ist ebenfalls sehr gefährlich für die empfindsamen Teile der Hightech-Geräte. Da ist guter Rat gefragt!

 

Empfehlung 1: Staubsaugen macht im Urlaub durchaus Sinn

Eine regelmäßige Reinigung des Geräts empfiehlt sich zwischendurch dringend und besonders, wenn ein Urlaub fern der gewohnten Arbeitsumgebung geplant ist. Kommt es dauerhaft zu einer Erwärmung der Betriebstemperatur, wird die Lebensdauer mobiler Geräte um die Hälfte reduziert. Die Lüfter im Gehäuse sollten daher staubfrei gehalten werden. Hier sitzen Schmutz und Staub besonders hartnäckig und verstopfen die wichtigen Lüftungskanäle.

Speziell im Sommer sind die Temperaturen ohnehin höher und der Rechner auf jegliche Kühlung, die er bekommen kann, angewiesen. Bleibt die Entfernung von Staub und Schmutz aus, steigen die Temperaturen, und es drohen Systemabstürze.

Nicht ausgeschlossen sind bei einer Überhitzung sogar defekte Komponenten. Spezielle Düsen und Aufsätze für handelsübliche Staubsauger eignen sich hervorragend für die Reinigung von Notebooks und Laptops. Alternativ leistet auch eine Druckluft-Spraydose im Notfall gute Dienste.

 

Empfehlung 2: Akku schützen spart Ärger!

Abgesehen von den Tropen erreichen die Innentemperaturen normaler Autos ebenfalls enorme Temperaturen von über 60 Grad. Das verträgt der Akku nicht besonders gut. Wenn möglich, empfiehlt es sich, den Akku auszubauen und falls das nicht möglich ist, lieber das komplette Gerät mitnehmen, um Schäden zu vermeiden.

Selbst am Balkon mit dem Notebook via Stromkabel zu arbeiten ist günstiger, denn das steigert die Lebensdauer vom Energiespeicher. Ideale Lagerorte für Akkus sind kühle Räume wie zum Beispiel ein Keller. Außerdem sollte die Akkuleistung mindestens 50 Prozent aufweisen.

 

Empfehlung 3: Mit dem Notebook an den Strand?

Sand ist tückisch. Er ist extrem fein und dringt unbemerkt in die kleinsten Ritzen. Das ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr für jedes mobile Gerät. Kleinere Geräte können mit staubdichten Hüllen geschützt werden, aber beim Notebook ist das etwas schwieriger. Sogenannte ruggedized-Modelle sind speziell für staubige Arbeitsplätze wie etwa Baustellen konzipiert, und das zeigt sich auch preislich. Bei handelsüblichen Geräten sind staubdichte Taschen ratsam und natürlich ein Plätzchen im Schatten.

Bei kleinen Sandwirbeln ist allerdings Vorsicht geboten. So wichtig sollte die Arbeit in diesem Fall nicht sein, denn spätestens zu diesem Zeitpunkt ist der Laptop in der Tasche besser geschützt. Abhilfe schaffen kleine Minizelte aus einem reflektierenden Material. Diese Protektoren schützen das Notebook nicht nur bei Sonne und Hitze, sondern auch bei Regen. Der praktische Zusatzeffekt ist ein blendfreier Bildschirm. Alternativ bietet sich eine Strandmuschel, ein Strandzelt an, um ungestört zu arbeiten oder zu surfen.

 

Empfehlung 4: Kühlpads versus Hitze

Viele Notebooks brauchen einen gewissen Abstand zwischen Unterseite des Geräts und der Auflage. Ein Schreibtisch ist geeigneter als eine Bettdecke, bei der die Luftschächte abgedichtet werden. Die im Gerät enthaltenen Komponenten drohen durch die mangelnde Belüftung schneller zu erhitzen.

Abhilfe schaffen hier spezielle Notebook-Kühler, was für besonders leistungsfähige Geräte mit starken Grafikkarten unumgänglich ist. Alternativ ist ein Buch oder ein Brett als Unterlage besser als gar keine Zwischenlüftung.

 

Empfehlung 5: Optimierung dem Notebook zuliebe

Es ist ratsam, direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Wer einen sonnigen Arbeitsplatz im Schatten findet, sollte das Gerät auf einer harten Unterlage oder einem Tisch nutzen, nicht auf den Beinen. Auch das erhöht die Gefahr der Überhitzung. Neben den Notebook-Kühlern gibt es spezielle USB-Ventilatoren mit einem Schwanenhals. Diese werden an das Gerät gekoppelt und können individuell auf mögliche Problemstellen gerichtet werden.

Die integrierte Grafik verbraucht bei weitem nicht so viel Energie wie eine integrierte Grafik. Der Umbau auf eine SSD ist eine gute Möglichkeit, von der klassischen Festplatte wegzukommen. Diese ist langsamer und erhitzt schneller als eine SDD.

 

Empfehlung 6: Online-Tools zur Temperaturüberwachung

Wer ganz auf Nummer sichergehen möchte, setzt auf Softwaretools wie CoreTemp oder SpeedFan. So werden Systemabstürze durch zu hohe Temperaturen verhindert. Die Tools überwachen die Temperaturen und bewahren so das Notebook vor Schaden.


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