Windows 10Die erste Präsentation von Windows 10 in San Francisco ist heute um 20 Uhr zu Ende gegangen. Das neue Betriebssystem von Microsoft wird offiziell Windows 10 heißen und soll erst 2015 auf den Markt kommen. Alle Informationen dazu erfahren Sie in diesem Beitrag. Eine Live-Übertragung der Präsentation gab es übrigens nicht. Über unseren Twitter-Kanal und bei Facebook konnte man zumindest die wichtigen Dinge von der Preview erfahren.

Microsoft Windows 10

Windows 10 - Die Zusammenfassung nach der Preview:

  • Der neue Name lautet: Windows 10
  • Die Build-Nummer war 9841
  • Windows 10 soll auf Smartphones, Tablets, PCs und Workstations laufen
  • Ein Store für alle Systeme (Plattformen)
  • Store Anpassung nur durch Enterprise-Kunden
  • Das neue Startmenü, es ist wieder da
  • Die Größe der Kacheln kann im Startmenü angepasst werden
  • Überarbeitete und verbesserte Suchfunktion
  • "Universal Search" ist im Startmenü vorhanden
  • Alle Windows 8 Apps laufen unter Windows 10
  • Neuer Fenster-Modus der Apps
  • Universal Apps kommen erst im April 2015
  • "TaskView" heißen die virtuellen Desktops in Windows 10
  • "STRG+V" funktioniert in der Kommandozeile
  • Power-User dürften sich über die neuen Features freuen
  • Neue "Snap Assist" UI führt Apps verschiedener Desktops zusammen
  • Die Charm-Leiste war noch da
  • Die Server-Version wird später folgen
  • "Windows Insider Program" startet morgen
  • Windows 10 erscheint Ende 2015 - ein Herbst-Release

 

So, das war's und wer ein "Insider" werden möchte - ab morgen kann man unter http://preview.windows.com die Technical Preview herunterladen.

 

Microsofts offizielles Änderungsprotokoll via Pressemitteilung:

 

Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick

  • Ein Windows für alle Geräte. Die nächste Windows Generation bietet ein einheitliches, kompatibles und vertrautes Nutzererlebnis auf allen Devices der Produktfamilie – vom PC, über Tablets und Smartphones, bis hin zur Xbox.
  • Neue Potentiale für Entwickler. Entwickler erstellen für Windows 10 zukünftig nur noch eine Anwendung für die Nutzung auf allen Windows Geräten. Die App läuft universell auf mehreren Devices – unabhängig der Art der App, ob LOB oder beispielsweise eine Gaming-App.
  • Erweitertes Startmenü. Im neuen Windows kommt das bekannte Startmenü zurück und damit die Möglichkeit, direkt auf wichtige Elemente zuzugreifen. Mit einem Klick gelangt der Anwender zu den Funktionen und Dokumenten, die am häufigsten genutzt werden. Zudem wird es im Startmenü einen neuen Bereich geben, in dem Nutzer direkt auf favorisierte Apps, Programme, Kontakte und Webseiten zugreifen können.
  • Apps im Fenstermodus. Apps aus dem Windows Store öffnen sich in der neuen Windows Version wie Desktop Programme. Sie lassen sich in der Größe flexibel ändern und können wie von Programmfenstern gewohnt hin- und hergeschoben werden. Zudem werden die Apps eine Titelleiste haben zum direkten Schließen, Minimieren und Maximieren.
  • Verbesserungen in der Snap Funktion. Mit der neuen Snap Funktion lassen sich zukünftig bis zu vier Apps gleichzeitig auf dem Bildschirm anordnen.
  • Neue Funktion an der Task-Bar. Ein neuer Button ermöglicht einen schnellen Überblick und einen leichten Wechsel zwischen allen offenen Apps und Dateien.
  • Multiple Desktops. Im neuen Windows kann einfach zwischen spezifischen Desktops – für die Arbeit oder den privaten Einsatz – gewechselt werden. So behält man bei der Nutzung mehrerer Apps zukünftig einen besseren Überblick.

 

Sicherheit

  • Integrierter Identifikationsschutz. Ermöglicht ein einfaches Anmelden am Gerät, bei Apps oder auf Webseiten. Eine zweifache Prüfung basierend auf dem Prinzip einer Smartcard ist bereits in der Plattform integriert.
  • Verbesserungen für den Schutz vor Datenverlusten (DLP). Windows 10 bietet einen erweiterten Schutz innerhalb der Apps und Dateien – unabhängig von den eingesetzten Devices.
  • Eingebauter Malware-Schutz für Apps. Erlaubt Firmenkunden, die Nutzung von bestimmten Applikationen im Unternehmenseinsatz freizugeben und auf vertrauenswürdige Applikationen zu beschränken.

 

Optimierte Verwaltung

  • Vereinfachte, zuverlässige Bereitstellung. Direkte Upgrades ohne zeitraubende, neue Ladeprozesse.
  • Flexiblere Updates. Unternehmen können zukünftig für jeden Anwenderbereich die Innovationsgeschwindigkeit selbst wählen.
  • Neues Möglichkeiten der Store Nutzung. Unternehmen individualisieren zukünftig den Store entsprechend ihrer Bedürfnisse. So können für Apps Volumenlizenzen festlegt werden, die Verteilung der Applikationen ist flexibler möglich und Lizenzen können zurückgeholt oder erneut genutzt werden.

 

Zum Schluss noch einige Schnappschüsse (Quelle: TheVerge) und ein Video dazu:

Windows 10

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Kommentare zu diesem Artikel

Avatar Jannik 2014-09-30 22:43
Bin gespannt und freue mich!

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