Normalerweise hat ein Netzwerkadapter eine feste oder von DHCP-Server vergebene IP-Adresse. Es ist jedoch möglich, mehrere davon für einen Anschluß zu vergeben. Dadurch wird es für Ihren Rechner möglich, in mehreren Teilnetzen präsent zu sein. Ein Beispiel: Ihre Firma benutzt für ihre Teilnetze die IP-Adresse 192.168.10.x und 192.168.20.x, die durch einen Switch getrennt sind. Niemand aus dem einen Teilnetz kann Daten ins andere versenden oder aus diesem empfangen. Sie als Administrator müssten theoretisch zwei Netzkarten in Ihrem Rechner betreiben, um beide TCP/IP-Netze zu warten. 



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In der Registry können Sie jedoch auch eine zweite IP-Adresse zum Adapter hinzufügen und sich damit eine zweite sparen. Voraussetzung: Sie beziehen ihre IP-Nummer nicht über einen DHCP-Server, sondern diese ist fest eingerichtet.

Öffnen Sie die Registry, und gehen Sie zum Schlüssel: "HKEY_Local_Machine\System\CurrentControlSet\Services\Class\NetTrans". In den Unterschlüsseln "000x" sind Ihre Adapter verzeichnet. Suchen Sie den richtigen heraus; das geht am schnellsten, indem Sie nach Ihrer eigenen IP-Adresse suchen. Sie steht als Inhalt im Wert "IP-Adress". Öffnen Sie diesen Wert und fügen Sie durch ein Komma getrennt, die zweite gewünschte IP-Adresse hinzu. Dabei dürfen Sie keine Leerzeichen verwenden. 

Als nächstes öffnen Sie den Wert "IPMask". Hier ergänzen Sie ebenfalls mit einem Komma und ohne Leerzeichen die "SubnetMask", die im anderen Teilnetz verwendet wird (üblich ist etwa 255.255.255.0). Nach einem Neustart sind Sie über beide IP-Adressen zu erreichen, wie Sie mit dem Programm WINIPCFG überprüfen können.

Unter Windows NT lassen sich weitere IP-Adressen für Ihre Netzwerkkarte in der Systemsteuerung angeben. Doppelklicken Sie hier auf "Netzwerk", wählen Sie auf der Registerkarte "Protokolle" und "TCP/IP" aus und klicken Sie auf "Eigenschaften". Auf der ersten Registerkarte befindet sich ein Button "Optionen", der es erlaubt insgesamt bis zu fünf IP-Adressen zu ergänzen.


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