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Ein Media Player ist heute das, was am PC unbedingt benötigt wird. Immerhin geht es nicht mehr nur um das bloße Abspielen der CD, die gerne während der Arbeit gehört wird. Nein, der Media Player soll auch beim Schauen von DVDs, Blu-Rays, beim Herunterladen, Zusammenstellen von Playlists und vielem mehr helfen. Ein guter Player vermag es, die Dateien gleich mit dem Smartphone oder Tablet zu synchronisieren. Nur, für welche Variante soll sich ein User entscheiden? Müssen die Player gleich sündhaft teuer sein oder gibt es kostenlose Varianten, die keine Wünsche offenlassen? Dieser Artikel schaut sich das Thema einmal an.



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Welche Funktionen sollte ein Media Player haben?
Da es eine große Auswahl gibt, müssen Nutzer eine gewisse Vorauswahl treffen. Dabei ist es aber notwendig, zu wissen, was ein Media Player können sollte. Experten auf diesem Gebiet wissen freilich genau, nach was sie schauen und welche Kriterien eine Software erfüllen muss. Aber Laien oder die Nutzer, die einfach nach einem komfortabel zu bedienenden Player suchen, der Videos und Musik abspielt? Da kann es schon schwieriger werden. Einige Fakten im Überblick:

  • Formate - damit sind die Dateien gemeint, die gelesen und abgespielt werden können. Ein guter Media Player ist sehr offengehalten, kann also mit den meisten Audio- und Video-Formaten arbeiten. Hierunter fallen DVDs, Video-CDs, DivX, FLV, MOV und MP3/MP4.
  • Streaming - wer sich häufiger Serien oder Filme herunterlädt, der möchte nur ungern warten, bis der Ladevorgang abgeschlossen ist. Es ist daher sinnvoll, wenn der Player DivX-Streaming oder MPEG-Streaming unterstützt. Nun können die Videos während des Herunterladens angesehen werden. Diese Variante ist übrigens sehr nützlich bei kostenlosen Angeboten, da hier während des Ladens die Qualität überprüft werden kann. Denn: Wer hatte nicht schon eine Serienfolge, die nur mit russischen Tonspuren unterlegt war?
  • Aufnahme - viele Player haben eine Aufnahmefunktion und helfen somit, selbst Videos herzustellen. Wer einen YouTube-Channel hat, wird diese Funktion benötigen.
  • Bedienung - selbst die geübtesten Nutzer wünschen nicht, sich durch unübersichtliche Menüs zu suchen. Die Bedienung des Players ist also auch ein Kriterium.
  • Einstellungen - es sollte möglich sein, die Helligkeit oder den Kontrast von Videos einstellen zu können. So lassen sich sehr dunkle Szenen umgehen. Zudem empfiehlt es sich, dass der Player die Tonspur manuell verändern kann. Das ist dann gut, wenn die originale Tonspur zu leise ist.
  • Webradio - wer gerne mal Online-Radio hört, sollte auf diese Funktion achten. Der Media Player fungiert nun als Internetradio und bietet die Möglichkeit, in Stationen rund um die Welt hineinzuhören - und nach Stationen und Musikrichtungen zu suchen.


Da viele der Media Player als Freeware kostenlos erhältlich sind, lässt sich die Handhabung natürlich recht gut testen. Alles, was nun gebraucht wird, ist ein wenig Zeit und die Geduld, sich einmal mehrere Programme anzusehen. Gerade für Videobastler und Musikliebhaber ist dies aber weniger Mühe als Spaß. Schließlich ist es immer schön, etwas Neues auszutesten und kennenzulernen.

 

Bekannte Media Player für PC und Mac
Grundsätzlich ist es ein guter Ratschlag, sich mehrere Programme anzusehen und sie zu testen. Nun ist die Auswahl bei Media Playern aber so gewaltig, dass es nicht so leicht ist, überhaupt eine Vorauswahl zu treffen. Daher möchte dieser Artikel einige Softwares, die für Windows und Mac, sowie teils Linux, verfügbar sind, vorstellen:

  • VLC Player - das ist der Allrounder, der für Einsteiger und Profis ideal ist. Die Einarbeitung in das Programm geht sehr schnell vonstatten, zudem benötigt er keinen großen Speicherplatz und belastet den Arbeitsspeicher nicht unnötig. Der VLC Media Player unterstützt alle gängigen Dateiformate, was für Nutzer bedeutet, dass die unbeliebten Fehlermeldungen anderer systemeigenen Player kaum vorkommen. Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist vielleicht die Oberfläche, die eher älter aussieht und ein wenig an Programme von vor zehn Jahren erinnert. Das ändert jedoch nichts am Funktionsumfang, der Bedienung und den Möglichkeiten.
  • KM-Player - hier ist die Oberfläche anpassbar und auch dieser Player spielt nahezu alle Formate ab. Nett ist auch, dass die Abspielgeschwindigkeit manipuliert werden kann. Bei der Wiedergabe von Videos lassen sich Lesezeichen setzen.
  • GOM Player - er ist besonders schlank, beinhaltet diverse Media-Codecs, sodass viele Dateien gelesen werden können. Es lassen sich Wiedergabelisten erstellen und selbst der Sound von bestehenden Liedern kann nachbearbeitet werden.
  • MediaMonkey - der Player lässt es zu, große Sammlungen zu verwalten und diese mit MP3-Playern synchronisieren. Zudem gibt es diverse Plug-ins.


Es gibt natürlich noch etliche andere Player. Wer gerne mal Radio hört, ist mit dem WinAmp bestens beraten. Der Player ist schon alt und hat sich wahrlich gemausert. Die Freeware-Version erlaubt es, ungeschützte CDs zu brennen, die Lieder gleich umzuwandeln und an MP3-Player zu senden. Zudem können Webseiten nach MP3-Dateien durchsucht werden, was es natürlich einfach macht, sich wie in alten Radiozeiten Playlists selbst zusammenzustellen.

Was grundsätzlich bei der Auswahl kostenloser Programme und Player wichtig ist, ist auf die Seite des Downloads zu achten. Hier sollte niemand hingehen und die Dateien aus dubiosen Foren oder von seltsamen Servern laden. Nahezu alle guten Media Player werden regelmäßig geprüft und von den großen Computerzeitschriften zum Download angeboten. Zudem bieten auch die Hersteller selbst einen geschützten Download an, sodass nichts außer dem Player auf die Festplatte gerät.

 

Fazit - es gibt Alternativen
Niemand braucht sich mit den lästigen Fehlermeldungen abgeben, die betriebssystemeigene Media Player gerne anzeigen. In der Freeware-Sparte gibt es wunderbare Softwares, die die gängigen Player oft umfangstechnisch in den Schatten stellen und deren Benutzung wahrlich Freude bereitet. Die meisten Softwareschmieden achten bei den Playern auch darauf, dass die Programme sowohl für Windows, als auch Mac und Linux geeignet sind. Nutzer müssen nur schauen, mit welcher Software sie selbst gut zurechtkommen. Hier ist es immer schwer eine klare Empfehlung abzugeben, da jeder einen eigenen Geschmack hat und die Top-Player für manche Nutzer schon viel zu umfangreich für den eigenen Geschmack sind.

 


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