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Paint.NET

Bei der Frage, welche Software zur Bearbeitung von Bildern oder zum Erstellen eigener Designs genommen werden soll, gibt es natürlich die teure Antwort namens Photoshop. Gleichfalls werden aber viele Antworten auf die kostenlosen Alternativen Paint.NET und Gimp verweisen. Beides sind definitiv gewaltige Tools zur Bildbearbeitung, die Benutzer begeistern.

Wer sich allerdings gerade erst auf die Suche nach einer Bearbeitungssoftware macht, der möchte vermutlich wissen, worin sich beide Programme unterscheiden. Dieser Artikel schaut sich Gimp und Paint.NET daher einmal genauer an und erklärt, was die einzelnen Programme können.

Basisfunktionen
Vorab muss gesagt werden, dass sich beide Photoshop-Alternativen an eben diesem Programm orientieren und Grafiker ansprechen. Wer tatsächlich nur zwischendurch mit wenigen Klicks die eigenen Schnappschüsse aufbessern möchte oder einen Filter über ein Bild legen will, der wird vom Funktionsumfang beider Programme eventuell überfordert sein.

Sowohl Gimp als auch Paint.NET haben einen sehr großen Funktionsumfang, der sich durchaus an Grafiker und Designer mit professionellem Anspruch richtet. Das zeigt sich auch an den Basisfunktionen:

Paint.NET

  • Herkunft - vorab sei gesagt, dass trotz des Namens nichts an dem Programm an das alte MS Paint erinnert. Paint.NET wird an der Washington State University mit Microsoft entwickelt. Dabei sollte es MS Paint ersetzen, hat sich aber weit über dieses Ziel hinwegbewegt.
  • Umfang - der Funktionsumfang kommt an den von Gimp und Photoshop heran. Auch bei Paint.NET kann mit verschiedenen Ebenen gearbeitet werden, es stehen professionelle Werkzeuge zur Verfügung und es gibt diverse Effekte, um Bilder aufzuwerten.
  • Plug-ins - es gibt etliche Plug-ins, die den Funktionsumfang vergrößern. So gibt es eine Erweiterung, die es erlaubt, in Photoshop angefertigte Dateien inklusive ihrer Ebenen zu öffnen.
  • Hauptfunktionen - es gibt eine Auswahlfunktion in verschiedenen Formen, mit der ein Bildbereich ausgewählt werden kann. Wird nun das Verschieben-Tool genutzt, kann dieser Bereich verschoben werden. Mittels des Farbeimers werden Flächen gefärbt, Pinsel und Stifte erlauben es, auf dem Bildschirm zu zeichnen und das Text-Tool erstellt eine Textebene.

 

Gimp

  • Herkunft - es ist ein OpenSource-Programm, welches beständig weiterentwickelt und aufgrund des offenen Codes immer wieder an die neusten Gegebenheiten angepasst wird.
  • Umfang - Gimp war dazu gedacht, eine Alternative zu Photoshop für all diejenigen zu sein, die sich Photoshop nicht leisten konnten oder wollten. Somit erinnert der Umfang an eben dieses Programm, baut aber viele Funktionen anders ein.
  • Plug-ins - die Basisversion von Gimp ist eine mächtige Software, die aber mittels Erweiterungen noch mal auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann. Je nach Aufgabenbereich ist das auch nötig.
  • Hauptfunktionen - neben den typischen Standardfunktionen zur Bildbearbeitung (Helligkeit, Kontrast) bietet das Tool einen Werkzeugkasten, in dem die Werkzeuge zum Radieren, Freistellen, Einfärben, Verschieben, Ausschneiden und natürlich für Texte liegen. Hinzu kommt eine Maske für Ebenen, die nach Belieben gestaltet werden können.


Unterschiede
Das eigentliche Repertoire der beiden kostenlosen Programme ist sehr ähnlich. Dennoch gibt es Unterschiede, die eventuell gerade Einsteiger im Grafikbereich interessieren:

  • Handhabung - Gimp ist mächtig und das zeichnet sich im Menü, den Fenstern und dem Umfang aus. Einsteiger fühlen sich hier schnell überfordert. Paint.NET hingegen ist auch für Anfänger absolut übersichtlich und leicht verständlich.
  • Umfang - der Umfang von Paint.NET ist groß, aber er kommt keinesfalls an den von Gimp heran. Wer eher zeichnet, ein wenig Bilder aufhübscht oder kleinere Designs erstellt, der dürfte mit Paint.NET zufrieden sein. Wer aber größere Ambitionen hat und vielleicht privat das, was er beruflich mit Photoshop macht, fortführen will, sollte Gimp verwenden.
  • Hilfestellung/Möglichkeiten - dieser Vergleich hinkt zwar ein wenig, da Gimp wesentlich älter ist, doch bietet das Internet für Gimp weitaus mehr Hilfeseiten. Auf YouTube finden sich unzählige Tutorials, die so gut gemacht sind, dass jeder innerhalb einer halben Stunde versteht, wie ein Fantasyposter erstellt wird. Die Hilfeangebote nehmen für Paint.NET jedoch zu, allerdings ist das Programm vielfach so selbsterklärend, dass sie kaum nötig sind.
  • Freistellen - hier gibt es einen Unterschied. Bei Paint.NET wird das Freistellen direkt im Foto ausgeführt, wobei natürlich noch nachbearbeitet werden muss. Bei Gimp wird das Bild zuerst in eine neue Ebene dupliziert und dort bearbeitet.
  • Erweiterungen - hier punktet Gimp. Durch die große Community gibt es kaum ein Werkzeug, eine Werkzeugspitze oder einen Hintergrund, der nicht verfügbar ist. Vielfach werden die selbst gestalteten Photoshop-Werkzeuge gleich auf Gimp umgeändert. Diese Option hat Paint.NET noch nicht.
  • Betriebssystem - Paint.NET wird gemeinsam mit Microsoft entwickelt und somit auch ausschließlich für Windows zur Verfügung gestellt. Bei Gimp besteht keine Beschränkung, da es Versionen für Windows, Linux und auch Mac gibt.
    Trotz aller Gemeinsamkeiten und Unterschiede ist es nicht möglich, direkt zu einem der beiden Programme zu raten. Wer sich in die Thematik einarbeiten möchte, der sollte sich beide Softwares, eventuell noch mit anderen Alternativen, installieren und in aller Ruhe austesten, welches Programm für einen selbst besser geeignet ist. Dabei können einfache Tutorials helfen, die nacheinander mit beiden Programmen ausprobiert werden. Gleichfalls ist es natürlich auch möglich, sich überhaupt nicht für oder gegen ein Bildbearbeitungsprogramm zu entscheiden. Warum nicht Paint.NET für die einfachsten Arbeiten und Gimp für ausgefallenere Basteleien nutzen?


 

Fazit - starke Programme für zu Hause
Mit Paint.NET und Gimp erhalten Heimanwender starke Programme zur Bildbearbeitung, die zwar nicht in allen Belangen mit Photoshop mithalten können, aber für die meisten Grafikarbeiten ausreichen. Welches Programm das Bessere ist, kann jedoch kaum gesagt werden - dafür sind die Ansprüche zu verschieden.

Gimp dürfte Anwender, die sich nicht großartig einarbeiten wollen, anfangs überfordern, während Paint.NET den direkten Einstieg enorm vereinfacht, bei größeren Anforderungen aber hinter Gimp zurückliegt. Allerdings könnte ein Punkt das Für und Wider schnell klären: das Betriebssystem.

Hier punktet Gimp deutlich, da es Versionen für sämtliche gängigen Betriebssysteme gibt.


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