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Internet

Die Nutzung des heimischen Internets hat sich über die letzten 15 Jahre deutlich verändert. Waren die meisten Haushalte früher unendlich glücklich, wenn nach langem Gedudel das Modem endlich verkündete, dass »man drin sei«, würden heute viele den Computer mit Schwung bei denselben Abläufen auf der anderen Seite der Fensterscheibe platzieren. Ja, die Ansprüche sind gewachsen, was natürlich auch mit den vielen Möglichkeiten, neuen Jobs und Angeboten liegt. Wer ganz oder teilweise im Homeoffice arbeitet, der muss auf eine stabile und schnelle Verbindung vertrauen können.

Wer auch noch via Clouds oder externem Zugriff auf das Firmennetzwerk zugreifen muss, benötigt das zügige Internet. Aber auch bei reinen Privatpersonen läuft heute mehr über die Leitung, als vielen auf den ersten Blick bewusst ist. Auf was kommt es bei der Wahl eines neuen Tarifs oder eines Anbieters also an? Was muss eine Internetverbindung heute können? Dieser Beitrag schaut sich das einmal an. 

Keine hohen Kosten
Die Kosten für die Verbindung müssen sich natürlich in einem akzeptablen Rahmen bewegen. Grundsätzlich ist es aber gar nicht so einfach, für das Internet einen guten oder vergleichbaren Preis zu finden, da es hier deutliche Einschränkungen gibt:

  • Reines Internet - wer daheim einzig das Internet via Glasfaser oder DSL wünscht, der ist vertragsmäßig massiv eingeschränkt. Die meisten Anbieter stellen überwiegend Kombiverträge aus Telefon und Internet oder Telefon, Internet und TV zur Verfügung. Einzelverträge belaufen sich dazu gerne über »abgespeckte« Versionen, also langsamere Leitung oder eine knappe Bandbreite.

 

  • Kombiverträge - hier fällt der Vergleich ebenfalls schwer. Wenn es nur um Internet und Telefon geht, funktioniert der Vergleich durchaus, denn die Verträge bieten in der Regel dasselbe: Internet mit einer gewissen Geschwindigkeit, wobei hier mindestens 50.000er-Leitungen genutzt werden sollten, und Telefon mit Allnet- und Handyflat. Der Unterschied ist nur, ob das Angebot via Telefon-/Glasfaserleitung oder per Kabel genutzt wird. Letztere Variante ist aber wieder überwiegend in der Dreier-Kombi erhältlich. In diesen Angeboten ist das TV-Paket enthalten. Dieses bieten auch die Telefonanbieter an, wobei hier überwiegend zwei Konzerne hervorstechen. Das TV läuft in diesem Fall auch wieder über das Internet und erfordert somit Bandbreiten von weit über 50.000.

 

  • Verfügbarkeit - dies ist der Punkt, der besonders einschränkt. Denn selbst innerhalb einer Stadt kann es sein, dass viele Angebote gar nicht genutzt werden können, da keine ausreichende Bandbreite zur Verfügung gestellt werden kann. Auf dem Land ist dies noch komplizierter.


Vielen Haushalten bleibt preislich nichts anderes übrig, als das Angebot zu nutzen, was für sie verfügbar ist. Die monatlichen Kosten sollten jedoch bei reinen Telefon-Internet-Verträgen nicht über 35,00 Euro, bei Dreifachverträgen nicht über 50,00 Euro (reines TV ohne Zusatz) gehen.

Ausreichende Bandbreite
Sie ist mittlerweile sehr wichtig. Viele Privatpersonen denken zuerst, dass auch eine Leitung mit 16 kbit/s völlig ausreichend sei, immerhin ging es früher mit der Hälfte. Doch das Nutzungsverhalten hat sich massiv geändert:

  • PC/Laptop – schon über diese Geräte wird mehr eingefordert, da die Internetanwendungen umfangreicher geworden sind. Bereits das typische Update des Betriebssystems verlangsamt eine kleine Leitung massiv.

 

  • TV – viele Nutzer schauen über das Internet TV. Wer nun behauptet, er habe kein Netflix oder streame auch nicht, der sollte einmal überlegen, wann er zuletzt YouTube oder ein anderes Videoportal geöffnet hat. Auch dies ist Streaming und somit TV. Haushalte, die einen der verschiedenen Streamingdienste oder auch Musikstreaming nutzen, belasten die Bandbreite zusätzlich.

 

  • Mehr Geräte – selbst in einem Singlehaushalt greifen schnell mehrere Geräte gleichzeitig auf das Internet zu. Das Smartphone wird ins WLAN eingefügt, der Laptop genutzt, nebenbei läuft das Smart-TV und gestreamte Musik kommt aus der Box. In Mehrpersonenhaushalten ist dies noch extremer.


Im Singlehaushalt reicht in der Regel trotz Streaming in allen Varianten durchaus eine Bandbreite von 16 Mbit/s aus. Das Downloaden geht fix, es gibt keine Pufferzeiten und diverse Anwendungen nebeneinander funktionieren. Diese Nachricht ist für Personen auf dem Land oder in anderen schlecht angeschlossenen Gegenden schon von Vorteil. Wer jedoch einen Mehrpersonenhaushalt führt, der sollte mindestens die 100 Mbit/s anstreben, um keine Wartezeiten oder keine verlangsamten Ladezeiten zu erleben. Mittlerweile existieren jedoch auch noch deutlich schnellere Angebote, die sogar ohne SCHUFA-Abfrage vergeben werden.

Störungsfreiheit
Das heimische Internet wird heute rund um die Uhr genutzt und gefordert. Für viele Geräte und Anwendungen ist eine Störungsfreiheit wichtig, damit alles gut läuft. Aber was ist das? Ein Überblick:

  • Externe Störungen - auf diese Störungen hat ein Anwender weniger Einfluss, doch kann er die Anfälligkeit seines Anbieters online checken. Diese Störungen können mitunter im Rahmen von Bauarbeiten auftreten – wird hier mit dem Bagger das Kabel beschädigt, sind Störungen unvermeidbar.

 

  • Störquellen - diese lassen sich mit guten Routern und Empfangsgeräten beheben. Ein guter Router lässt sich von Außenquellen nicht beeinflussen und gibt das WLAN-Signal sicher an die Geräte weiter. Bei einzelnen Geräten, wie bei PCs oder Laptops, kann es in einem größeren Haus oder einer Wohnung mit massiven Wänden sinnvoll sein, einen Verstärker oder zusätzlichen WLAN-Adapter zu nutzen. Der Verstärker verstärkt das WLAN-Signal des Routers über Stockwerke oder Räume hinweg, der Adapter verbessert den Empfang des Signals.

 

  • Drosselung - es gibt immer noch DSL- oder Kabelverträge, die eine Drosselung der Geschwindigkeit vorsehen, wenn das Datenvolumen überschritten wird. Dies läuft ähnlich wie bei Handyverträgen. Die heimische Drosselung ist jedoch ein absoluter Störfaktor, da sie dem »modernen Leben« und »heutigen Entertainment« gegenübersteht. Hier gilt: Besitzt der Vertrag eine Drosselung: Hände weg.
    Es ist übrigens immer sinnvoll, anstatt des gelieferten Routers einen eigenen Router zu verwenden. Das Internet bietet einen guten Überblick über die besten Geräte, die oft sogar noch besondere Einstellungen bereithalten.

 

Bandbreite


Fazit - gutes Internet kann ortsabhängig sein
Wenn auch absolut klar ist, was eine Internetverbindung zu Hause heute können muss, so steht vielen Haushalten überhaupt kein Wechsel zur Verfügung. Der Breitband- und Glasfaserausbau in Deutschland ist noch längst nicht so weit, dass selbst in Städten alle gleichermaßen auf eine schnelle Leitung zurückgreifen können. Wer aber die Auswahl hat, der sollte auf den Preis, die maximale Geschwindigkeit und natürlich auf die fehlende Drosselung achten.



Siehe auch: Das Chuwi CoreBook 2 in 1 Tablet PC mit Tastatur


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