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Das Online-Marketing ist für Unternehmen ein Stützpfeiler des Erfolgs und wird ständig wichtiger. Aber selbst ohne Marketingambitionen ist es für Betriebe wichtig, auf ein schnelles und stabiles Internet zurückgreifen zu können. Viele Firmennetzwerke laufen vollständig über das Internet, ohne eine ausreichende Bandbreite, ist ein schnelles Arbeiten überhaupt nicht möglich. Auf der anderen Seite erfordern Maschinen und Geräte eine Internetanbindung. Kommen nun noch Marketingmaßnahmen oder spezielle Online-Angebote hinzu, besteht ein immens großer Anspruch. Aber warum ist das so und wie sieht es eigentlich in Deutschland aus? Dieser Artikel schaut sich das Thema einmal an.

Webinare und Livestreams erfordern hohe Bandbreiten
Das Online-Marketing ist heute breit gefächert. Unternehmen verstehen darunter nicht mehr das bloße Schalten von Anzeigen, sondern mitunter Webinare und Livestreams. Viele Betriebe nehmen ihre Kunden virtuell an die Hand und bieten ihnen nützliche Tipps und hilfreiches Wissen rund um die eigenen Produkte. Und das bedeutet:

  • Hohe Qualität - professionelle Streams und gar kostenpflichtige Webinare erfordern höchste Qualität, für die eine hohe Bandbreite notwendig ist. Sicherlich gibt es Möglichkeiten, Webinare in der Personenzahl einzuschränken, sodass zeitgleich nur wenige Teilnehmer auf den Stream zugreifen. Dies kommt jedoch selten vor. Es ist also wichtig, dass die Bandbreite so aufgestellt ist, dass kein Webinar hakt, abbricht oder in der Qualität gedrosselt werden muss.

 

  • Livestreams - sie erfordern noch wesentlich mehr Background und Qualität. Kunden erwarten, dass ein Livestream tatsächlich live ist und nicht unter den Zugriffen zusammenbricht. Geschieht das ein einziges Mal, verzeihen Kunden es, zumindest bei kostenlosen Angeboten. Geschieht das häufiger, wendet sich der Kunde ab. Zurecht, denn gerade bei Bezahlangeboten ist es des Kunden Recht, auf eine einwandfreie Erfüllung zu bestehen.

 

  • Präsentationen - das Online-Marketing über Streams oder Webangebote richtet sich oft nicht ausschließlich an Privatkunden, sondern an Unternehmer. Beim B2B-Marketing ist die Qualität und Stabilität der Präsentationen freilich noch wichtiger.
    In einem Unternehmen muss zudem beachtet werden, dass eine »Bandbreite von 150 Mbit/s« nicht so berechnet werden kann, wie im eigenen Haushalt. In einem Haushalt greift die Familie auf das Internet zu, im Betrieb hingegen jeder Mitarbeiter, Geräte und mitunter Produktionsmaschinen. Jeder gesetzte Anschluss teilt sich also auf verschiedene Arbeitsplätze auf, sodass die eigentliche Bandbreite durch die Anzahl der Zugriffspunkte geteilt werden muss.


Wie weit ist der Breitbandausbau hierzulande?
Obgleich viel über die Industrie 4.0 gesprochen wird, herrscht in Deutschland vielerorts das digitale Steinzeitalter. »Neuland« trifft als Begriff weiterhin zu. Wobei es drastische Unterschiede gibt:

  • Stadt - in den meisten Städten ist der Breitbandausbau auf einem sehr hohen Niveau und Betriebe können sich die Anbieter tatsächlich aussuchen. Es gibt aber im Stadtbereich durchaus Unterschiede. So sind die Stadtränder oft besser aufgestellt, was aber auch an den geringeren Zugriffen liegt. Zudem ist Stadt nicht gleich Stadt. Ein Beispiel: Der Breitbandausbau und das mobile Internet in Paderborn lässt sich nicht mit den Möglichkeiten von Hamburg oder Nürnberg vergleichen.

 

  • Land - mancherorts genügt es, einige Kilometer aus der Stadt hinaus aufs Land zu fahren, um in die digitale Steinzeit zu gelangen. Ländlichen Betrieben werden hier tatsächlich gar Felsbrocken in den Weg gelegt. Diese Problematik zieht sich durch ganz Deutschland und betrifft Brandenburg ebenso wie Bayern oder das Sauerland.


Was diese Problematik in der Praxis für Unternehmen bedeutet, lässt sich mühelos an der Landflucht erkennen. Viele Menschen ziehen ausschließlich aufgrund besserer Jobchancen in die Stadt. Würden in ländlichen Gebieten die Chancen bestehen, käme es nicht zu Umzügen. Da Unternehmen aber häufig auf dem Land nicht die Infrastruktur inklusive einem ordentlichen Breitbandausbau vorfinden, siedeln auch sie sich woanders an.

Kleinere Unternehmen, die dem Land treu bleiben, werden daher teilweise abgehängt, obwohl sie selbst keine schlechtere Leistung bieten. Sie haben jedoch oft nicht die Möglichkeit, ihre ohnehin geringere Bandbreite auch noch auf das moderne Online-Marketing auszuweiten oder entsprechende Maschinen anzuschaffen, die eine Internetverbindung benötigen. Glasfaseranschlüsse sind also nach wie vor nicht flächendeckend vorhanden, da dies den Anbietern in weniger besiedelten zu aufwendig erscheint. Ein Blick auf Anbieter wie www.lichtleiterkabel.com zeigt, wie diese neue Technologie funktioniert und was dafür erforderlich ist.

 

Wie lässt sich Abhilfe schaffen?
In Deutschland muss sich zwecks des digitalen Ausbaus einiges verändern, damit Unternehmen nicht abgehängt werden. Aber in diesen Punkten obliegt es auch den Unternehmen, fordernd aktiv zu werden:

  • Forderungen - Unternehmen müssen von den Anbietern nachdringlich fordern, dass der Breitbandausbau in ihrer Region gefördert wird. In diesem Punkt sollten sich Unternehmen zusammenschließen und gemeinsam das Wort ergreifen. Das bezieht auch die Einbindung der örtlichen Behörden oder des Bundeslandes mit ein.

 

  • Druck - in gewissem Maße macht es auch Sinn, als Unternehmen Druck einzusetzen, wenn der Breitbandausbau brachliegt oder Anbieter nicht handeln. In vielen Regionen kam es bereits zu einem überaus schnellen Anbau, wenn ein größeres Unternehmen mit dem Gedanken spielte, sich einen anderen Standort zu suchen.

 

  • Mobil - abseits des Breitbandausbaus sollten Unternehmen auch die Verbesserung des mobilen Netzes fordern, da dieses dann zur Entlastung des Breitbands genutzt werden könnte.

 

Nichtsdestotrotz obliegt es der Politik, den Breitbandausbau und die Schaffung eines flächendeckenden mobilen Netzes zu fordern und umzusetzen. Wäre dies vorhanden, ließen sich sicher auch mehr Unternehmen in ländlichen Gebieten nieder und Arbeitnehmer würden nicht länger in die Städte flüchten. Gerade bei der Einführung des 5G-Netzes wären bei einer flächendeckenden Einführung ohnehin zwei Probleme gelöst. Für 5G müssen sämtliche Masten an einer leistungsstarken Breitbandleitung liegen, sodass die flächendeckende Verlegung problemlos möglich wäre. Nur sind hier die Mobilfunkkonzerne mit gefordert. Sie müssten zusammenarbeiten, um die weißen Flecken Deutschlands endlich zu schließen.

 

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Fazit - Hürden sind zu nehmen
Wie markant ein Unternehmen im Online-Marketing auftreten kann, hängt heute gar nicht mehr allein vom Namen, vom Budget oder den Produkten ab. Nein, selbst bekannte Unternehmen können zu einem weißen Fleck in der Marketinglandschaft werden, wenn sie am falschen Ort sitzen. Der Breitbandausbau ist längst nicht auf einem aktuellen Stand und Betriebe bekommen selbst im Alltag immer häufiger Probleme, ihre Leistung zu erbringen. Wer abseits der Städte sitzt, muss Livestreams oder Webinare teils schon begrenzen oder haargenau planen, da hohe Zugriffszahlen das Angebot in die Knie zwingen. Unternehmen können an dieser Stelle nur fordern, fordern und nochmals fordern, um auch dauerhaft mit der internationalen und städtischen Konkurrenz mithalten zu können.



Siehe auch: Das Chuwi CoreBook 2 in 1 Tablet PC mit Tastatur


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