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In der heutigen Zeit läuft ohne eine stabile, sichere und schnelle Internetverbindung so gut wie nichts. Ob privater Alltag, Büroarbeit oder Industrie, jeder Bereich ist heutzutage auf das Internet angewiesen. Problematisch wird es also, wenn Verbindung, Router & Co. in den Streik gehen. Aus diesem Grund verrät dieser Beitrag 10 wertvolle Tipps, wie WLAN-Abrisse mit dem richtigen Router und den passenden Einstellungen verhindert werden.

Vier Tipps für mehr Schnelligkeit

Alles eine Frage der Einstellung: Sendeleistung des Routers erhöhen
Um die bestmögliche Geschwindigkeit im WLAN zu generieren, ist es empfehlenswert, die Sendeleistung des Routers auf die Maximalstufe zu stellen. In der Regel finden sich solche Einstellungen unter dem Menüpunkt WLAN. Je nach Router gibt es dann vielleicht schon einen Unterpunkt namens "Sendeleistung". Falls nicht, kann es sein, dass vorher die Rubrik "Funkkanal" geöffnet werden muss. Je nach Anbieter finden Verbraucher eine detaillierte Anleitung dazu im Router-Handbuch.

Wer aktuell auf der Suche nach einem geeigneten Router für das Heimnetzwerk ist, der schaut mal bei einem Vergleichsportal wie idealo vorbei, wo die Geräte in verschiedenen Kategorien miteinander verglichen werden. Hier finden Interessierte beispielsweise diverse Geräte von unterschiedlichen Herstellern, die auch von anderen Usern bereits bewertet wurden. Da fällt die Auswahl gleich um einiges leichter.

Regelmäßige Softwareaktualisierungen bringen mehr Speed
Viele Verbraucher richten den Router am Tag des Erhalts ein und lassen ihn dann über Jahre hinweg in Ruhe vor sich hin blinken. Grundsätzlich ist das auch vollkommen in Ordnung - jedenfalls solange alles ohne Probleme funktioniert. Wichtig ist allerdings, dass die Software des Routers regelmäßig aktualisiert wird. Dadurch können Verbraucher sichergehen, dass die Technik immer auf dem neuesten Stand und die Firmware aktuell ist. Zur Aktualisierung ist es nötig sich in die Benutzeroberfläche des Routers einzuloggen und unter dem Menüpunkt "System" nach "Softwareaktualisierung" oder "Update" zu suchen.

Quality of Service einrichten
Zur Verbesserung der Geschwindigkeit beim Spielen von Online-Games oder beim Streamen von HD-Videos können User mit einer Einstellung namens "Quality of Service" den Router anweisen, die Daten von bestimmten Anwendungen schneller zu übertragen. Um diese Funktion einzurichten, geht es wieder ins Menü des Routers, wo dann Spiele oder Streaming-Angebote bevorzugt für schnellere Verbindungen festgelegt werden können.

Die richtige Frequenz mit dem Endgerät verbinden
Nicht immer handelt es sich bei der gewählten Frequenz um die mit der meisten Power. In der Regel können Verbraucher zuhause das 2,4 GHz- und das 5 GHz-Band wählen. Häufig benutzen Router das eher ältere 2,4 GHz-Band. Problematisch ist das, weil zahlreiche Elektrogeräte aus dem Haushalt diese Frequenz nutzen. Dadurch kommt es zu Überlastungen, die zu einer langsameren Geschwindigkeit führen. Um das WLAN schneller zu machen, ist es empfehlenswert auf die 5 GHz-Frequenz zu wechseln.

Extra-Tipp: Und für den Fall der Fälle, dass immer noch keine Besserung in puncto Schnelligkeit in Sicht ist, empfiehlt sich ein Speedtests. Dieser gibt Auskunft über die Leistung. Für den Test sollte das Endgerät mit einem Kabel an den Router angeschlossen sein.

 

Drei Tipps für mehr Stabilität

Die Reichweite muss stimmen
Meistens hat der Router eine einfache Antenne, die das Signal des WLANs in alle Richtungen ausstrahlt. Normalerweise ist das auch völlig ausreichend. Sollte das allerdings nicht der Fall sein, können Verbraucher mit zusätzlichen externen Antennen nachhelfen, um die Reichweite zu erhöhen. Bei den meisten Modellen können diese einfach nachgerüstet werden. Wichtig ist, sich vorher über diese Nachrüstoptionen beim Hersteller zu erkundigen.

Mit Adaptern im Heimnetzwerk arbeiten
Wer eine Alternative zum Nachrüsten von Antennen sucht, der kann mit sogenannten Repeatern im Heimnetzwerk für eine bessere Reichweite sorgen. Die Adapter kosten zwischen 30 und 50 Euro und sorgen dafür, dass das WLAN-Signal auch in der hintersten Wohnzimmerecke ohne Kompromisse ankommt.

Die Position des Routers überprüfen
Ein ganz wichtiger Punkt, damit das WLAN stabiler ist und die Verbindung nicht ständig abreißt, ist der Standort des Routers. Die Position sollte unbedingt überprüft werden, wenn es häufig ruckelt, hakt oder die Verbindung komplett abbricht. Grund dafür könnte tatsächlich ein falscher Standort sein, der den WLAN-Empfang deutlich einschränkt.

 

Drei Tipps für weniger Abrisse

Laptop, PC & Co. in der richtigen Distanz zum Router platzieren
Sowohl zu viel Platz dazwischen als auch zu wenig Distanz sorgen dafür, dass das Signal des Routers weniger gut bei den Endgeräten ankommt. Grundsätzlich sollte sich der Router am besten mittig in einem Gebiet befinden, das er mit WLAN versorgen soll. Eine erhöhte Position sorgt dafür, dass sich die Funkwellen problemlos ausbreiten und jedes Gerät erreichen können. Die meisten Router nutzen ein kugelförmiges WLAN-Signal, das in alle Richtungen ausgestrahlt wird.

Neuen Funkkanal suchen und anderen WLANs aus dem Weg gehen
Ein sehr häufiger Fehler, der dafür sorgt, dass die Verbindung gerne mal abreißt, sind Nachbar-WLANs im selben Funkkanal. Wenn die Router auf dem gleichen Kanal senden, stören sie einander. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, einen Funkkanal zu wählen, der möglichst weit von dem des Nachbar-WLANs entfernt ist. Alle wichtigen Einstellungen, die dafür nötig sind, finden Verbraucher im Router-Handbuch.

Extra-Tipp: Zudem ist es wichtig, dass Router und WLAN vor fremden Zugriffen gesichert sind. Wie das Wireless LAN am besten geschützt wird, erfahren Interessierte in diesem Artikel.

Mögliche Störfelder eliminieren
Nicht nur ein Nachbar kann zum Störfaktor avancieren. Auch andere Quellen sind teilweise daran beteiligt, wenn die Internetverbindung ruckelt, hakt oder vollständig abreißt. Große Metallobjekte wie beispielsweise Kühlschränke oder TV-Bildschirme können potenzielle Störfelder sein. Gleiches gilt aber auch für andere Funkquellen wie Babyphones oder Mikrowellen. Elektrische Geräte sind in jedem Haushalt zu finden und können zuweilen für eine Störung im WLAN sorgen.

Extra-Tipp: Wer sich noch etwas WLAN Praxiswissen aneignen möchte, findet hier beispielsweise einen spannenden Artikel zum Thema „Internet für Einsteiger“.

 





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